Oft machen kleine Hunde ihre kleine Statur mit ihrer großen Persönlichkeit wett – aber das ist noch nicht alles. Groß ist auch der Energiebedarf dieser Hunde. Kleine Hunde weisen ein höheres Verhältnis zwischen Körperoberfläche und Körpergewicht als ihre größeren Verwandten auf. Daher haben sie einen deutlich schnelleren Stoffwechsel und verbrennen wesentlich schneller Energie. Beispielsweise benötigt ein Pomeraner pro kg Körpergewicht mehr als die doppelte Kalorienmenge einer Deutschen Dogge.
Wie mehr Nutzen bei geringeren Futtermengen ermöglicht wird
Es ist völlig natürlich, dass kleinere Hunderassen auch einen kleineren Mund und Magen haben. Allerdings ist es dadurch recht schwer, derart viel Energie in relativ geringe Futtermengen zu packen! Aufgrund ihres kleineren Magens können diese Hunde nicht viel Nahrung auf einmal verdauen. Geben Sie Ihrem kleinen Hund daher kleinere Mahlzeiten, dafür aber häufiger. Im Erwachsenenalter sind kleine Hunderassen zur Deckung ihres speziellen Nährstoff- und Kalorienbedarfs zwei- bis viermal täglich zu füttern.
Widerstehen Sie der Versuchung, diese Ernährungslücke durch Tisch- oder Küchenabfälle zu schließen. Speziell abgestimmte Nahrungsmischungen für kleine Hunderassen sind die weitaus gesündere Alternative. Fertig-Markennahrung für kleine Hunderassen enthält mehr hochwertiges Protein, mehr Fett und mehr Kohlenhydrate und fördert in Form kleinerer Futterstücke das Kauen sowie eine verbesserte Verdauung.
Jung und alt
Einer der schönen Aspekte kleiner Hunde ist die Tatsache, dass diese Hunde schneller erwachsen werden und später ins hohe Alter eintreten. Bei kleinen Hunderassen erfolgt das Abstillen mit etwa drei oder vier Wochen, an ihrem ersten Geburtstag gelten diese Hunde bereits als ausgewachsen. Ihre größeren Artgenossen hingegen brauchen teilweise doppelt so lange, bis sie erwachsen geworden sind. Zudem setzt bei großen Hunderassen der Altersprozess schneller ein – bei manchen bereits mit fünf Jahren – wohingegen manche kleinen Hunderassen erst mit zehn Jahren ihre goldenen Jahre erreichen. In diesem Fall gilt: Weniger kann mehr sein!
Seien Sie gewarnt: Kleine Hunderassen weisen die besondere Tendenz auf, ein wählerisches Fressverhalten anzunehmen, insbesondere wenn sich ihre Halter schnell fügen. Die Beibehaltung einer regelmäßigen Fütterungsroutine über die Gesamtdauer des Erwachsenenstadiums ist die beste Methode zur Vermeidung eines wählerischen Fressverhaltens.