Anzeichen von Gesundheitsgefahren

Anzeichen von Gesundheitsgefahren

Leider kann Ihr Hund – ebenso wie Sie selbst – erkranken. Während die ernsteren Gesundheitsprobleme von Ihrem Tierarzt behandelt werden sollten, lässt sich gegen harmlosere Probleme wie Flöhe und Zecken auch zu Hause etwas unternehmen. Zu lernen, wie Anzeichen von Gesundheitsgefahren zu interpretieren und zu wissen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, kann Ihnen, wenn Ihr Hund wetterfühlig werden sollte, bei der Entscheidung helfen, wie am besten vorzugehen ist.

Es kann schwer sein, bei Ihrem Hund eine Krankheit festzustellen – Sie müssen auf eine Anzahl subtiler Anzeichen achten, die auf ein potenzielles Problem hindeuten könnten. Sollte Ihnen irgendeine Abweichung vom Normalzustand auffallen, sollten Sie sich zur Diagnose nicht auf Bücher oder Webseiten verlassen. Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Tierarzt.

Worauf Sie achten sollten:

  • Durchfall
    Wenn Ihr Hund über 48 Stunden lang ununterbrochen an Verstopfung oder Durchfall leidet, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen und nach Möglichkeit eine frische Stuhlprobe mitbringen.
  • Wiederholtes Erbrechen, Niesen oder Husten
    Anhaltende Übelkeit oder beim Fressen auftretendes Würgen ist ein Grund zur Besorgnis. Insbesondere bei älteren Hunden kann Erbrechen auf eine sich entwickelnde Allergie oder eine ernstere Infektion hinweisen. Auch der Zwingerhusten kann eine schwere Erkrankung darstellen.
  • Verweigerung der Nahrungsaufnahme für über 24 Stunden
    Aus verschiedenen Gründen kann sich das Fressverhalten Ihres Hundes gelegentlich ändern. Sollte Ihr Hund jedoch die Futteraufnahme mehr als einen Tag lang verweigern, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.
  • Übermäßiger Durst oder Harndrang
    Ungewöhnlich ausgeprägter Durst und häufiger Harndrang sind typische Anzeichen einer Krankheit.
  • Gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch
    Gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, besonders im Zusammenhang mit Mundgeruch, deutet auf eine Zahnfleischerkrankung hin. In schwerer Form können Hunde Zähne verlieren, ihnen Futterstücke aus dem Mund fallen oder aufgrund von Problemen bei der Futteraufnahme ein Gewichtsverlust eintreten.
  • Schwierigkeiten beim Harnlassen
    chten Sie auf Jaulgeräusche beim Harnlassen, auf einen gekrümmten Rücken oder auf Blut im Urin.
  • Laufende Augen oder Nase
    Niesen, Hecheln, laufende Augen, eine laufende Nase oder andere grippeähnliche Symptome, aber auch das Schnappen nach Luft oder eine flache bzw. beschleunigte Atmung können Anzeichen von Atmungsproblemen sein.
  • Juckende, schuppende Haut
    Der Zustand der Haut ist ein guter allgemeiner Indikator für die Gesundheit. Die Haut sollte weich und rosa oder schwarz sein. Anhaltendes Jucken und Anzeichen von Dermatitis können auf eine allergische Reaktion insbesondere auf Flohbisse hinweisen.
  • Zunehmende Gewichtsveränderungen
    Wenn Ihr Hund über zwei bis vier Wochen zunehmend an Gewicht verliert oder über einen längeren Zeitraum einen langsamen, aber stetigen Gewichtsverlust aufweist, sollten Sie sich Sorgen machen. Eine unerwartete Gewichtszunahme kann ebenfalls auf ein Problem hindeuten.
  • Allgemeine Trägheit, Müdigkeit oder wenn Ihr Hund einfach unwohl aussieht
    Wenn Ihr Hund aus irgendeinem Grund nicht so wie immer oder nicht gesund und aktiv wirkt, sollten Sie der Sache nachgehen. Wie wir Menschen können auch Hunde einfach unwohl aussehen – dann empfiehlt sich, auch wenn keine offensichtlichen Hinweise auf konkrete Gesundheitsprobleme festzustellen sind, bei anhaltenden Symptomen ein Besuch beim Tierarzt.