Häufig gestellte Fragen
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Nachfolgend finden Sie Antworten auf die von Katzenhaltern am häufigsten gestellten Fragen. Sollten Sie weiterführende Informationen oder Ratschläge zu anderen Themenbereichen benötigen, klicken Sie bitte hier, um das Purina PetCare Team zu kontaktieren.
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Was sind die Vor- und Nachteile, meine Katze kastrieren bzw. sterilisieren zu lassen? Wann sollte ich eine Kastrierung bzw. Sterilisierung erwägen? Ab einem Alter von 5 bis 8 Monaten sind die Katzenwelpen geschlechtsreif und können sich somit fortpflanzen! Die meisten Tierärzte empfehlen als beste Zeit für diesen Eingriff ein Alter zwischen 5 und 6 Monaten. Es empfiehlt sich, Ihre Katze bis zur Sterilisierung nicht nach draußen zu lassen, da sie bereits etwas vor diesem Alter trächtig werden kann. Warum kastrieren bzw. sterilisieren lassen? Katzen kastrieren bzw. sterilisieren zu lassen, bringt bei weitem mehr Vor- als Nachteile mit sich und ist eine verantwortungsvolle Sache, die der Katzenhalter erledigen sollte. Dieser Eingriff – bei der Kastrierung werden Katern die Hoden bzw. bei der Sterilisierung Katzen die Eierstöcke und Gebärmutter entfernt – vermeidet nicht nur eine ungewollte Trächtigkeit, sondern mildert auch unerwünschte, mit sexueller Aktivität zusammenhängende Verhaltensmuster. Zudem senkt er das Risiko für bestimmte Erkrankungen und bei den weiblichen Tieren das mögliche Auftreten einer Gebärmutterentzündung. Eine nicht sterilisierte Katze kann jährlich bis zu drei Mal werfen, mit einer Wurfstärke von bis zu sechs Welpen. In fünf Jahren kann die Katze über 20 000 Nachkommen haben. Nach Erreichen ihrer Geschlechtsreife beginnt die Katze rollig zu werden. Diese Sexualzyklen treten in der Regel alle drei Wochen auf und enden erst mit der Sterilisierung. Zu den Anzeichen für Läufigkeit zählen Rollbewegungen auf dem Boden, Jaulen oder rufendes Miauen, Appetitlosigkeit und Ruhelosigkeit.
Wie kann ich feststellen, ob meine Katze trächtig ist? Wenn Sie Ihre Katze nicht sterilisieren lassen, kann sie trächtig werden. Ob Ihre Katze trächtig ist, können Sie erst ab der 2. oder 3. Wochen der Trächtigkeit beurteilen. Die Trächtigkeit dauert 63 Tage. Zu den Anzeichen können ab einer Trächtigkeitsdauer von etwa 4-5 Wochen vergrößerte Brustwarzen (die sich verfärben und als Vorbereitung für die Säugung verhärten können) und ein geschwollener Bauch zählen. Wir empfehlen, Ihre Katze beim Tierarzt untersuchen und die Trächtigkeit bestätigen zu lassen. Bei diesem Besuch kann der Tierarzt Sie über die beste Vorgehensweise beraten.
Mit welchen Veränderungen habe ich nach der Kastrierung bzw. Sterilisierung zu rechnen? Bei Katern werden Sie möglicherweise feststellen, dass das Tier weniger herumstreunen wird und daher einem geringeren Risiko ausgesetzt ist, in einen Verkehrsunfall oder Kampf mit anderen Katern zu geraten. Aufgrund des aggressiven Verhaltens ist ein nicht kastrierter Kater einem deutlich höheren Risiko für schwere, durch Katzenbisse übertragene Infektionskrankheiten ausgesetzt. Zudem wird der Eingriff möglicherweise dazu führen, dass der Kater damit beginnt, sein Revier in der Umgebung Ihres Zuhauses zu markieren. In der Regel erholen sich Katzen bemerkenswert schnell von diesem Eingriff. Vielleicht sind sie in den ersten Stunden danach etwas schläfrig, aber am nächsten Tag für gewöhnlich wieder sehr lebhaft.
Es sollte nicht vergessen werden, dass Katzen nach diesem Eingriff tendenziell mehr zu Fettleibigkeit neigen, da das Tier keinen Drang mehr zum Herumstreunen auf der Suche nach einem Geschlechtspartner mehr verspürt und seine körperliche Aktivität somit zurückgehen kann. Deshalb müssen Sie eventuell die Futtermenge anpassen, falls bei Ihrer Katze eine übermäßige Gewichtszunahme einsetzen sollte.
Wie viel Futter soll ich meiner Katze geben? Jede Katze ist ein Individuum. Wie beim Menschen nehmen manche Haustiere leichter zu und benötigen weniger Futter, um schlank und fit zu bleiben, während andere zur Beibehaltung ihres idealen Körpergewichts mehr Nahrung brauchen. Zwar sind Fütterungsempfehlungen möglichst genau, dennoch benötigen manche Haustiere mehr oder weniger als die „Idealmenge“.
Bewerten Sie die körperliche Verfassung Ihrer Katze: Versuchen Sie die Rippen abzutasten. Die Rippen sollten unter einer festen Fleischschicht gerade noch fühlbar sein. Katzen tendieren dazu, anfangs einen rundlichen, durchhängenden Bauch zu entwickeln und beginnen danach, an den Rippen zuzulegen. Richten Sie sich bei der Futtermenge danach, wie sehr die Katze dem obigen Ideal entspricht. Sobald Ihre Katze ihr Idealgewicht erreicht hat, könnten weitere kleinere Anpassungen erforderlich sein. Wie verfüttert man Trockennahrungen am besten? Die meisten Trockennahrungen lassen sich entweder trocken oder in Gelee oder Wasser eingeweicht servieren. Manche Katzen mögen eher trockene Nahrung, während wiederum andere eingeweichtes Futter bevorzugen. Dies ist gewöhnlich der Fall, wenn die Katze zuvor Dosennahrung gewöhnt war. Weichen Sie bei Katzen mit dieser Vorliebe das Futter in warmem Wasser ein und lassen Sie es vor dem Servieren abkühlen. Nicht vergessen: Das Gelee kann recht salzig sein kann und in der Regel besteht keine Notwendigkeit, das Gelee zusätzlich zu einer Trocken-Vollnahrung anzubieten, die ohnehin alle für Katzen erforderlichen Nährstoffe enthält. Die Einweichzeit hängt von der jeweiligen Nahrung ab, gewöhnlich sind etwa 30 Minuten ausreichend. Meine Katze ist sehr wählerisch. Welches Futter gebe ich ihr am besten? Jede Katze ist ein Individuum und kann wie wir Menschen ihre eigenen geschmacklichen Vorlieben haben. Katzennahrung ist in vielen verschiedenen Formen wie z. B. Stückchen in Soße bzw. Gelee oder als Pastete. Bei sehr wählerischem Fressverhalten können Sie die Nahrung etwas anwärmen, was die Freisetzung der natürlichen Aromen verbessert. Auch das Füttern von Hand kann sehr hilfreich sein, um eine Katze während der Genesung nach einer Krankheit zum Fressen zu animieren. Ein anderer Trick besteht darin, der Katze eine Art Platte mit kleinen Stückchen unterschiedlicher Fleischsorten anzubieten und zu ermitteln, welche davon den Geschmack Ihrer Katze trifft. Nicht vergessen: Manche Katzen haben es am liebsten, wenn sie Trockennahrung zerbeißen. Wie lassen sich Kätzchen am besten entwöhnen? Gewöhnlich kann die Entwöhnung bei Katzenwelpen ab einem Alter von drei Wochen begonnen und sollte mit 6-8 Wochen abgeschlossen sein. Dosennahrung kann zerdrückt und mit Wasser zu einem Brei gemischt werden. Tragen Sie etwas von diesem Brei um den Mund des Kätzchens auf, um es zum Ablecken des Breis zu anzuregen. Manche Katzenwelpen kommen auch mit zerdrückter Nahrung klar, die aber keine großen Stücke enthalten sollte. Auch Trockennahrung kann eingeweicht und so ein Brei erzeugt werden. Servieren Sie kleine, aber häufige Mahlzeiten und verringern Sie mit zunehmendem Alter der Kätzchen den beigemischten Wasseranteil. Ab einem Alter von 10-12 Wochen fressen viele Katzenwelpen auch nicht eingeweichte Trockennahrung, ab 6-8 Wochen kommen die meisten mit Dosennahrung klar.
Wie pflege ich meine Katze? Die gesunde Durchschnittskatze verbringt geschätzt bis zu 30% ihrer Zeit mit Körperpflege. Dennoch ist die Einbindung in die regelmäßige Körperpflege Ihrer Katze für Sie eine gute Gelegenheit, zusammen Zeit zu verbringen und Ihre Beziehung zu vertiefen. Daneben bringt eine Beteiligung an der regelmäßigen Pflege Ihrer Katze viele weitere Vorteile mit sich. Durch die Körperpflege wird nicht nur die Durchblutung angeregt und der Muskeltonus verbessert, sondern minimiert durch das Entfernen loser Haare auch die Haarknäuelbildung im Magen. Bei dieser Gelegenheit können auch mögliche Probleme wie äußerliche Parasiten, Klümpchen bzw. Knötchen, Verfilzungen und sogar Haarausfall festgestellt werden.´
Der Zustand des Fells ist zudem ein guter Indikator für die Gesamtgesundheit. Normalerweise sollte das Fell Ihrer Katze schlank und glänzend sein. Bei Abweichungen davon kann dies dementsprechend ein frühes Anzeichen für gesundheitliche Veränderungen sein, die Sie mit Ihrem Tierarzt besprechen sollten.
Allerdings können bei vielen Katzen bei der eigenen Körperpflege aus verschiedenen Gründen Probleme auftreten. Wenn Ihre Katze nicht bereits in jungem Alter gepflegt wurde, hat sie sich daran möglicherweise nie gewöhnt. Eine ängstliche Katze kann Körperpflege als Stress empfinden und sich dagegen sträuben, in die Hand genommen oder festgehalten zu werden. Sie kann das Kratzen eines Kamms oder einer Bürste auf der Haut als Schmerz wahrnehmen. Ist Ihre Katze älter, kann sie bei schlechter Zahngesundheit Probleme oder Gelenkschmerzen bekommen. Ist sie fettleibig, kann sie möglicherweise bestimmte Körperpartien nicht erreichen und pflegen und benötigt dann vielleicht Ihre Hilfe in Kombination mit einem Ernährungsplan! Sollten Sie Schwierigkeiten haben – nachfolgend einige Ratschläge von unserer Seite, wie Sie die Toleranzgrenze Ihrer Katze steigern können.
Eventuell müssen Sie alle Pflegemaßnahmen ein paar Wochen lang aussetzen. Für den Anfang empfehlen wir die Vermeidung herkömmlicher Kämme und Bürsten, da diese Unbehagen auslösen und sogar die Toleranz der Katze gegenüber den Pflegemaßnahmen herabsetzen können. Verwenden Sie lieber eine sehr weiche Gummibürste, die aufgrund ihrer im Vergleich zu Kämmen mit festen Zähnen sehr nachgiebigen Gummizähne eine eher massageartige Wirkung erzielt.
Wenn Ihre Katze gerne zu Ihnen kommt und auf Ihrem Schoß oder neben Ihnen sitzt, können Sie mit der Einführung einer neuen Pflegemethode beginnen. Ihre Katze sollte entspannt sein. Sprechen Sie sanft zu ihr, streicheln Sie sie und geben Sie ihr dabei gegebenenfalls eine Belohnung in Futterform. Streicheln Sie zu Beginn Stellen, an denen die Katze sich gerne berühren lässt. Streichen Sie dann mit einem Pflegehandschuh und der Gummibürste sehr sanft und kurz über diese Fellbereiche. Geben Sie der Katze zwischendurch kleine Leckerbissen und lassen Sie wieder ein sanftes Kämmen folgen. Gestalten Sie diese Pflegeeinheiten kurz und häufig, wobei Sie die Bürste immer länger und auch an anderen Körperpartien anwenden. Im Ergebnis soll Ihre Katze lernen, an diesen positiven Einheiten des Umgangs mit Ihnen Gefallen zu finden. Zeigt die Katze Anzeichen von Unbehaglichkeit, sollten Sie die Pflegeeinheiten aber stets abbrechen.
Sobald Ihre Katze sich an diese Pflegemaßnahmen gewöhnt hat, können Sie allmählich andere Bürsten ins Spiel bringen – gehen Sie wieder sanft und zunächst in kurzen Durchgängen vor. Lassen Sie die Katze sich an die Bürsten gewöhnen und diese mit einer positiven Erfahrung assoziieren. Legen Sie die Bürsten neben dem Futternapf der Katze ab, damit sie daran schnuppern kann und sich bei der praktischen Einführung der Bürsten nicht bedroht fühlt. Wie befreie ich meine Katze von Flöhen? Mit einer Reihe von beim Tierarzt und im Heimtierbedarf erhältlichen Mitteln lässt sich Ihr Haustier sicher gegen Flöhe behandeln. Überprüfen Sie, ob diese Mittel für den Altersbereich der Katze geeignet sind, die Sie behandeln wollen, da die Welpen empfindlicher sein können. Die Mittel zur Behandlung werden als Puder, Sprays (Flüssigsprays oder Aerosole), Tropfen oder der Nahrung beizugebende Tabletten oder Flüssigkeiten angeboten. Zudem ist eine Behandlung von Haus bzw. Wohnung sinnvoll, da sich dort weiterhin Floheier befinden können. Als weitere Maßnahme lässt sich im Staubsauger ein Flohfilter installieren.
Wie gewöhne ich meiner Katze ab, drinnen zu markieren? Zunächst ist zwischen Markieren und Urinieren zu unterscheiden. Markieren stellt eine gezielte kommunikative Handlung dar, die auf einer vertikalen Fläche wie z. B. einer Wand vorgenommen wird. Urinieren stellt die normale Weise zur Ausscheidung von Urin dar, was auf einer horizontalen Fläche wie z. B. dem Boden erfolgt. Das Markieren kann ein Anzeichen für eine sehr starke Unruhe sein, bei ausgewachsenen (nicht kastrierten bzw. sterilisierten) Katern sowie bei den meisten draußen lebenden Tieren handelt es sich dabei aber um ein normales kennzeichnendes Verhalten. Einige dieser Toilettenprobleme können medizinische Gründe haben. Im Zweifelsfall lassen Sie Ihre Katze durch den Tierarzt untersuchen. Bei jeglicher Art von Markieren/Urinieren ist eine gründliche Reinigung der betreffenden Stellen sehr wichtig, um ein wiederholtes Auftreten zu verhindern. Probieren Sie die folgende Vorgehensweise aus:
1. Reinigen Sie den Bereich mit einer 10%igen Lösung eines Bioreinigers oder enzymatischen Waschmittels. 2. Wischen Sie den Bereich mit kaltem sauberem Wasser ab und trocken. 3. Besprühen Sie den Bereich mit Hilfe eines Pflanzenbestäubers mit einer alkoholhaltigen Lösung oder mit Wundbenzin. Vergewissern Sie sich dabei zuerst von der Farbechtheit der jeweiligen Materialien.
Wie bei vielen Problemen ist auch im Zusammenhang mit einem medizinischen Problem zunächst eine tierärztliche Untersuchung ratsam. Bereits geringfügige Veränderungen, deren Vorhandensein Sie manchmal nicht einmal bemerken, können Stress und Markierverhalten auslösen. Ist im Haushalt eine Katzenklappe installiert, kann dies ein Gefühl der Unsicherheit entstehen lassen, sogar wenn die Katze sich in der Vergangenheit wohl gefühlt hat – vielleicht hilft es, die Katzenklappe anfangs zu arretieren. Als Grundlage der Behandlung wird der Katze durch viel Aufmerksamkeit und die Gabe leckerer Futterstücke das Gefühl vermittelt, dass ihr Revier sicher und keiner Bedrohung ausgesetzt ist. Bei Ihrem Tierarzt erhältliche Pheromonsprays können bei Ihrer Katze das Gefühl verstärken, dass alles geregelt ist. Hierfür muss der Bereich aber zuvor gründlich gereinigt werden. Je länger das Problem anhält, desto schwieriger ist es abzustellen. Wie helfe ich meiner Katze, mit Feuerwerkskörpern zurecht zu kommen? Bei Veranstaltungen mit Feuerwerkskörpern und Lagerfeuern, die auch mal länger als eine Nacht dauern können, fordern wir alle Halter zur Beachtung einer tierfreundlichen Verhaltensweise auf. Laute Feuerwerksgeräusche und verwirrende Blitze und Explosionen im Himmel können auf Tiere eine besonders schockierende Wirkung haben. Sie sind verängstigt und irritiert, laufen weg und gehen oft verloren oder verletzen sich. Auch Lagerfeuerhaufen stellen eine Gefahr dar. Sie ziehen kleine überwinternde Tiere wie Igel an, die nach Entzünden der Haufen verenden. Wir können Tieren bei der Vermeidung von Verletzungen durch Feuerwerkskörper und Lagerfeuer helfen, indem wir gut geplante und organisierte sowie von Farmtieren und Wohngebieten möglichst weit weg liegende Veranstaltungen und Feuerwerksdarbietungen besuchen. Um diese Zeit für Ihr Haustier sicher zu gestalten, empfehlen wir allen Haltern die Einhaltung der nachstehenden Punkte.
- Sollte Ihr Haustier besonders empfindlich gegenüber lauten Geräuschen sein, lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt zu geeigneten Medikamenten beraten. Es gibt eine Reihe homöopathischer Mittel zum Stressabbau, jedoch sollten Sie vor der Verwendung dieser Mittel bitte zuvor Ihren Tierarzt fragen.
- Stellen Sie für Katzen, die gewohnheitsmäßig Zutritt zum Garten erhalten, ein Katzenklo auf.
- Denken Sie daran, Türen und Fenster zu sichern.
- Bauen Sie Lagerfeuer möglichst spät auf und suchen Sie zum Abschluss vor dem Entflammen den Bereich nach Tieren ab.
- Wenn Sie ein Feuerwerk oder Lagerfeuer abhalten wollen, informieren Sie vorab Ihre Nachbarn und örtlichen Landwirte, damit diese die entsprechenden Vorkehrungen treffen können.
- Sorgen Sie dafür, dass die Angaben auf der Erkennungsmarke Ihrer Katze aktuell sind. Entläuft die Katze, können Ihnen die örtlichen Behörden das Tier leichter zurückgeben.
- Vielleicht spenden Ihrer Katze Spielsachen und Leckerbissen Trost und lenken sie ab. Legen Sie einen Vorrat dieser Lieblingsobjekte an.
Während des Abends:
- Katzen sollten vor Eintritt der Dunkelheit aus dem Garten in eine Garage, ein Nebengebäude oder nach drinnen gebracht werden. Lassen Sie vor dem Feuerwerk bzw. den Feierlichkeiten die Vorhänge oder Jalousien herunter.
- Schalten Sie das Fernsehgerät oder Radio ein, um die Außengeräusche zu übertönen und für Beruhigung zu sorgen.
- Behalten Sie das Verhalten Ihrer Haustiere im Auge, aber übertreiben Sie es mit der Fürsorge nicht, da die Tiere sonst von Ihrer Besorgnis angesteckt werden könnten. Sie sollten Ihre normalen Abläufe möglichst beibehalten.
- Entzünden Sie Feuerwerkskörper niemals in der Nähe von Tieren. Pferde und Vieh auf nahe gelegenen Feldern werden dadurch erschreckt.
Am nächsten Tag:
- Machen Sie nach einer Lagerfeuer-Party mit Feuerwerk stets alles sauber – Reste und Abfall stellen für Haus- und wild lebende Tiere eine Gefahr dar.
- Die Furcht kann einen oder mehrere Tage nach dem Ereignis anhalten. Achten Sie daher bei Ihrem Haustier bitte auf Anzeichen von Stress und bemühen Sie sich weiterhin darum, dass sich das Tier sicher fühlt.
Warum kratzt meine Katze? Kratzen ist ein ganz normales Verhalten mit einer Reihe sehr wichtiger Vorteile:
1. Durch das Kratzen wird tote Nagelhaut entfernt. 2. Kratzen hinterlässt für andere Katzen sichtbare Markierungen. 3. Beim Kratzen werden mittels Duftdrüsen in den Ballen Duftmarken gesetzt. 4. Kratzen Conditioning of the muscles required for the retraction of the nail Bei Katzen, die tagsüber viel draußen sind, tritt das Problem des Kratzens im Haus bzw. in der Wohnung nur selten auf, da Baumstämme eine hervorragende Kratzmöglichkeit bieten. Wenn für eine geeignete Kratzstelle gesorgt wird, unterlassen es Katzen in der Regel, zu Hause zu kratzen.
So regen Sie die Katze zur Benutzung eines Kratzbaums an.
- Manche Katzen mögen nicht die Sisalfasern, mit denen viele angebotene Kratzbäume bezogen sind. Versuchen Sie es mit einem Überzug aus Teppichmaterial (zuerst abkämmen, um losen Schlaufen zu entfernen, in denen sich die Katze mit den Krallen verfangen könnte) oder anderen Stoffen, die Ihrer Katze möglicherweise zusagen.
- Positionieren Sie den Kratzbaum im Raum am besten an einer etwas erhöhten Stelle in der Nähe von Bereichen, welche die Katze bereits gerne zum Kratzen benutzt. Sobald die Katze den Kratzbaum regelmäßig zu benutzen beginnt, können Sie die Position allmählich an eine besser geeignete Stelle im Raum versetzen – den Kratzbaum ganz aus dem Sichtbereich herauszustellen, könnte lediglich zum Ergebnis haben, dass Ihre Katze wieder zur Benutzung ihrer vorherigen Kratzstellen zurückkehrt. Stellen Sie auch in der Nähe der Schlafplätze einen Kratzbaum auf.
- An welcher Fläche kratzt Ihre Katze derzeit? Einige Katzen bevorzugen hierbei eine horizontale, andere wiederum eine vertikale Fläche. Oft verlieren Katzen das Interesse an einem Kratzbereich, wenn es sich dabei eher um einen Spielbaum mit Klettermöglichkeiten und verschiedenen Etagen oder einer Höhle handelt. Solche Spielbäume sind im Handel erhältlich oder können selbst hergestellt werden.
- Wenn Ihre Katze auf Katzenminze anspricht, können Sie den Kratzbaum probehalber mit etwas Katzenminze bestreuen, um die Katze anzulocken. Sollte dies wirkungslos bleiben, kann man einer Thunfischdose etwas Öl entnehmen und auf dem Kratzbaum verreiben.
- Wenn es Ihre Katze nicht beunruhigt, können Sie auch probieren, ihre Krallen zart über die Kratzfläche des Kratzbaums zu reiben.
So gewöhnen Sie Ihrer Katze das Kratzen an Möbeln ab.
- Allgemein bevorzugen Katzen fürs Kratzen einen bestimmten Bereich. Gewöhnlich sind dies Flächen, in welche die Katze ihre Krallen richtig hineindrücken und dann entlang streifen kann. Diese Flächen lassen sich mit Befestigungsmaterial oder Alufolie abdecken, was sich nicht fürs Kratzen eignet. Alternativ lässt sich Klebefolie einsetzen, die sich für Katzenpfoten unangenehm anfühlt.
- Verwehren Sie der Katze Zugang zu für Sie wichtigen Bereichen, wenn Sie gerade nicht zugegen sind und ein Fehlverhalten korrigieren können.
- Der Einsatz von Citronella- oder eukalyptusartigen Düften ist für Katzen sehr unangenehm. Ihre Katze wird sich diesen Düften nur widerwillig nähern. Dies bringt aber auch Nachteile, da sich dies auf die sehr empfindliche Katzennase massiv auswirken kann. Wenn der Duft im gesamten Raum wahrnehmbar ist, wird die Katze ihn möglicherweise nur sehr ungern betreten wollen.
- Durch Bestrafung lässt sich Kratzen nicht abstellen, sondern bewirkt oft lediglich, dass Ihre Katze in Ihrer Abwesenheit kratzt. Zur momentanen Unterbindung der Kratztätigkeit kann eine akustische Abschreckung eingesetzt werden. Es sollte aber nicht erkennbar sein, dass das Signal von Ihnen stammt.
Sucht Ihre Katze nach Aufmerksamkeit? Wenn das Kratzverhalten Ihrer Katze auf ein Aufmerksamkeitsbedürfnis zurückgeht, kommt es darauf an, dass Sie dies ignorieren. Jegliche direkt von Ihnen gezeigte Aufmerksamkeit, selbst Schreien, wird wahrscheinlich als Belohnung für dieses Verhalten gewertet. Manche Katzen versichern sich mit Hilfe dieses Verhaltens der ungeteilten Aufmerksamkeit ihrer Halter. Wenn Ihre Katze nur dann kratzt, wenn Sie sich im Raum befinden (manche Katzen werfen ihren Haltern sogar einen kecken Blick zu, um sich zu vergewissern, dass sie vom Halter beobachtet werden), könnte sich Ihre Katze von Ihnen irgendeine gewünschte Reaktion versprechen. Schenken Sie einem solchen Verhalten Ihrer Katze einschließlich Augenkontakt keine Beachtung, sprechen Sie die Katze auch nicht an und berühren Sie sie nicht. Wenn Ihre Katze dieses Verhalten bereits eine Zeit lang an den Tag gelegt hat, könnte sie ihr Verhalten möglicherweise intensivieren, um Ihre Aufmerksamkeit zu erhalten. Wenn Sie jetzt nachgeben, wird Ihre Katze gelernt haben, dass sie sich mehr ins Zeug legen muss, um zu kriegen, was sie will.
Wie erziehe ich meine Katze zur Benutzung des Katzenklos? Den meisten Katzenwelpen wird die Benutzung eines Katzenklos von ihren Müttern anerzogen. Wurde dies den Welpen von der Mutter nicht vermittelt, müssen Sie möglicherweise einspringen. Stellen Sie das Katzenklo an einem für die Katzenwelpen bequemen Ort nicht zu nahe an ihren Futterschalen auf. Befüllen Sie das Katzenklo mit etwas Streu. Manche Katzen bevorzugen eine ganz bestimmte Streu wie Holzspäne, Holz- oder Zeitungspellets, Mineralstreu oder Gartenerde. Falls Ihre Katze daran gewöhnt wurde, ihr Geschäft draußen zu erledigen, kann manchmal das Mischen der Streu mit Erde hilfreich sein. Wechseln Sie die Streu einmal täglich pro Katze. Ein zu häufiger Wechsel kann Ihre Katze verwirren, da ein gewisser Eigengeruch der Katze eine Vorstellung gibt, wie das Katzenklo benutzt wird. Setzen Sie den Katzenwelpen nach dem ersten Aufwachen in das Katzenklo, da er zu diesem Zeitpunkt „muss“. Wiederholen Sie dies nach der Fütterung. Wenn sich Ihr Katzenwelpe nach einem geeigneten Ort zur Erleichterung umzuschauen scheint, setzen Sie ihn wieder ins Katzenklo. Widerfährt Ihrer Katze mal ein Missgeschick, sollten Sie keine ammoniakhaltigen Reinigungsmittel verwenden, da dies die Katze an die betreffende Stelle zurücklocken könnte. Wie gehe ich bei einem mangelhaften Toilettenverhalten vor? Dieses Verhalten steht gewöhnlich mit irgendeiner Form von Stress, Erregung oder Beunruhigung im Zusammenhang, kann aber auch mit einem medizinischen Problem in Verbindung stehen, weshalb eine Untersuchung durch den Tierarzt ratsam ist. Wenn das Problem damit zusammenhängt, dass die Katze alleine gelassen wird, lesen Sie bitte unter der häufig gestellten Frage „Wie gehe ich mit Trennungsängsten um?“ nach. Sind die anderen Probleme gelöst worden, empfiehlt sich für eine Auffrischungsausbildung Ihrer Katze gewöhnlich die Anwendung von Ratschlägen zur Anerziehung der Stubenreinheit.
Wie ziehe ich mit meiner Katze in ein neues Zuhause um? Ein Umzug kann für Katzen sehr traumatisch und beunruhigend sein. Die Katzenhalter sind oft abgelenkt und unter Stress, was auf das Tier abfärben kann. Auch die Zeit vor dem Umzug bedeutet Stress, so z. B. das Einpacken in Kartons. Oft ist es ratsam, Haustiere in einer Tierpension oder sogar bei einer Ihnen bekannten Person unterzubringen. Versuchen Sie die Tiere solange aus dem Umzug herauszuhalten, bis dieser abgeschlossen und das Haus größtenteils eingerichtet ist. Für die Eingewöhnung in das neue Zuhause muss den Haustieren Zeit gewährt werden – ein Ihnen bekannter Schlafplatz ist gut, lassen Sie aber die Grundregeln nicht unter den Tisch fallen, da dies langfristig für Verwirrung sorgt. Geben Sie Ihrem Haustier Zeit, um seine neue Umgebung in Ruhe zu erforschen, halten Sie Ihre Tiere von allen möglicherweise noch andauernden Bau- oder Ausbauarbeiten fern. Stellen Sie sicher, dass Ihre Tiere wissen, wo sich der Futter- und Wassernapf befinden und wo sie ihr Geschäft verrichten können. Katzen sollten mindestens zwei Wochen lang nicht nach draußen gelassen werden, damit sie sich zuvor in ihrem neuen Zuhause einleben können. Wie gestalte ich den Umzug für meine Katze stressfrei? Der Umzug in ein neues Zuhause kann sowohl für Sie als auch Ihre Katze sehr stressig sein. Nicht nur, dass schon der Umzug für Unruhe sorgt, auch das Einleben kann seine eigenen Probleme mitbringen. Nachstehend ein paar Tipps, wie sich der Umzug für Ihre Katze möglichst stressfrei gestalten lässt.
- Ehe Sie mit dem Einpacken beginnen, sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Katze aus dem Ganzen herausgehalten wird. Im Idealfall sollte ein kurzer Aufenthalt in einer Tierpension oder bei einer der Katze bekannten Person bevorzugt werden, anstelle die Katze mit dem Umzug zu konfrontieren. Zudem werden Sie sich wegen Ihrer Katze keine Sorgen mehr zu machen brauchen. Alternativ können Sie die Katze weg vom Geschehen in einem der ruhigsten Zimmer mit ihrem Schlafplatz, Futter- und Wassernapf sowie Katzenklo halten.
- Sorgen Sie am Umzugstag dafür, dass Ihre Katze sicher untergebracht ist und nicht mit den Umzugsaktivitäten konfrontiert wird. Es könnte erforderlich sein, die Katze in einem Katzenkorb zu halten, damit sie nicht hin und her läuft, falls eine Tür versehentlich offen gelassen wird und sich die Katze fürchtet.
- Wenn es Zeit wird, die Katze in Ihr neues Heim zu bringen, sollten Sie dies entweder vor dem Abtransport Ihrer Sachen oder möglichst nach Abschluss des Umzugs erledigen. Bringen Sie Ihre Katze wieder in einem ruhigen Zimmer mit Schlafplatz usw. sowie ein paar vertrauten Gegenständen wie Stuhl, Decke oder Unterlage unter.
- In den ersten paar Tagen sollte Ihre Katze dort gehalten werden, bis Sie mit dem Auspacken überwiegend fertig sind – so bleiben die Veränderungen für die Katze minimal. Danach können Sie Ihre Katze herauslassen, um sich mit Ihnen etwas umzusehen. Wenn die Katze entspannt wirkt und sich bereitwillig pflegen lässt, sollte sie sich gut einleben. Wirkt sie gestresst, bringen Sie sie für einige Tage wieder im separaten Zimmer unter und lassen Sie die Katze, wenn es daheim ruhig ist, heraus, um sie zu füttern und zu pflegen. Stellen Sie den Futter- und Wassernapf weiterhin an der gleichen Stelle auf, damit Ihre Katze sich möglichst eingelebt fühlt.
- Stellen Sie während der Einlebungsphase der Katzen nach Möglichkeit nicht allzu viel um und halten Sie die Tiere von allen Arbeitern fern, da dies für noch mehr Beunruhigung sorgt.
- Behalten Sie Ihre übliche Gestaltung der Fütterungen und Spieleinheiten bei.
Entscheidend bei jedem Umzug mit einem Haustier sind Kontinuität und positive Bestätigungen.
Wie lange sollte ich warten, ehe ich meine Katze nach draußen lasse?
Wenn sie mehrere Wochen lang drinnen bleibt, wird Ihre Katze anfangs in der Nähe Ihres Zuhauses bleiben wollen. Wenn Sie in der Nähe Ihres alten Wohnsitzes leben, ist es möglich, dass die Katze dorthin zurückkehrt, weil sie beim Erforschen der Umgebung ihr altes Revier wieder erkennen könnte. In diesem Fall lassen Sie sie etwas länger nicht nach draußen. Katzen haben ein großes Talent dafür, allein auf Grundlage von Gerüchen und einigen visuellen Anhaltspunkten in ihrer Vorstellung eine Karte ihrer Umgebung entstehen zu lassen. Diese Umgebung werden sie wieder erkennen können und sollten 2 bis 3 Wochen nach dem Einleben zu ihrem neuen Zuhause zurückfinden können. Wenn Sie Ihre Katze zum ersten Mal nach draußen lassen, sollten Sie eine Tageszeit kurz vor einer Mahlzeit wählen. So wird Ihre hungrige Katze wahrscheinlich keine allzu weiten Ausflüge unternehmen und Sie können sie zur Mahlzeit zurückrufen. Diese Methode funktioniert noch besser, wenn Sie Ihre üblichen Fütterungszeiten so gestalten, dass diese möglichst den Ihrer Katze vertrauten bisherigen Zeiten entsprechen. Überdenken Sie auch, ob die neue Umgebung Ihrer Katze sich sehr von der bisherigen vertrauten Umgebung unterscheidet. Sollten Sie jetzt z. B. in der Nähe einer Straße wohnen und zuvor Ihren Wohnsitz an einem sehr ruhigen Ort gehabt haben, könnte Ihre Katze möglicherweise nicht wissen, wie sie mit dem Verkehr zurecht kommen soll, und einem erhöhten Risiko ausgesetzt sein. Treffen Sie also besondere Sicherheitsvorkehrungen, wenn Sie Ihre Katze zum ersten Mal nach draußen lassen. Wie gestalte ich die Eingewöhnung einer neuen an meine alte Katze? Wie zwei Katzen aufeinander reagieren, lässt sich unmöglich vorhersagen. Es kann zu einem Aufeinanderprallen von Persönlichkeiten kommen! Befolgen Sie aber bitte die nachstehenden Regeln:
1. Gehen Sie die Sache langsam an – ein „Schaden“ lässt sich leichter vermeiden als reparieren. 2. Verbringen Sie mit jedem der Tiere zusätzliche Zeit. 3. Richten Sie verängstigten Tieren eine Möglichkeit zum Rückzug aus Stresssituationen ein und behindern Sie keine Fluchtversuche. 4. Denken Sie an die Sicherheit von Halter und Tier.
Phase 1
- Halten Sie die neue Katze in den ersten paar Tagen in einem separaten Raum mit Katzenklo und Wasser und verbringen Sie dort Zeit mit ihr.
- Die bereits im Haushalt lebende Katze wird den Eindringling wittern – schenken Sie ihr Aufmerksamkeit.
- Fütterung baut Angst ab. Füttern Sie die Katzen „Tür an Tür“ und rücken Sie die Futternäpfe näher zusammen.
- Gehen Sie bei der Annäherung nur so schnell vor, wie es für beide Katzen annehmbar erscheint.
- Halten Sie die bisherige Katze in einem Bereich, der ihr zusagt, und gestatten Sie der neuen Katze, ihr Zuhause zu erforschen, bis beide Katzen entspannt wirken. Dies kann Tage oder Wochen dauern.
Phase 2
- Richten Sie es ein, dass sich beide Katzen gleichzeitig frei bewegen können. Legen Sie die Fütterungszeiten zusammen. Rechnen Sie damit, dass die Katzen beim gegenseitigen Beäugen fauchen und zögernd vorgehen werden.
- Füttern Sie Ihre Katzen in Anwesenheit der jeweils anderen Katze in angemessener Entfernung und trennen Sie die Katzen danach wieder. Sollte eine der Katzen nicht fressen, versuchen Sie es später erneut, wenn die Katzen entspannt sind.
- Lassen Sie die Katzen nach den Mahlzeiten zunehmend länger zusammen und verringern Sie den Abstand zwischen den Futternäpfen.
- Erwägen Sie den Einsatz von Medikamenten nur, wenn dies unbedingt erforderlich ist, und gehen Sie hierbei nach Anweisung des Tierarztes oder eines Verhaltensforschers vor.
- Der emotionale Zustand der bereits im Haushalt lebenden Katze sollte vor dem Neuankömmling Vorrang haben.
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