Genesung nach einer Operation

Genesung nach einer Operation

Von Ihrem Tierarzt erhalten Sie spezielle Ratschläge zur Verfassung Ihrer Katze, den Terminen für die Nachuntersuchungen sowie der postoperativen Medikation.

In der Regel erreichen Katzen 24 bis 48 Stunden nach einer Betäubung, während der sie die meiste Zeit über schlafen, wieder ihren Normalzustand. Unter Berücksichtigung dessen sollten Sie dafür sorgen, dass Sie für Ihre Katze an einer warmen, zugfreien Stelle, an der das Tier nicht gestört wird, ein Bett aufstellen –insbesondere wenn sich im Haus kleine Kinder oder vielleicht andere Tiere befinden.

Fütterung
Katzen können wie wir Menschen nach dem Erwachen nach einem Betäubungsmittel Übelkeit verspüren. Bieten Sie Ihrer Katze nach der Operation eine kleine leichte Abendmahlzeit wie beispielsweise gekochten Schinken oder Fisch an. Ist dies nicht möglich, geben Sie ihr einfach ein Viertel ihrer regulären Nahrung.

Bewegung
Sorgen Sie dafür, dass die Katze sich bis zur Entfernung aller Nähte drinnen aufhält. Sie sollten Ihr Haustier davon abhalten, Treppenstufen zu benutzen, auf Möbel zu springen oder sich körperlich anzustrengen.
 
Wundnaht
Prüfen Sie täglich die Wundnaht Ihrer Katze und teilen Sie Ihrem Tierarzt alle Schwellungen oder anhaltende Ausflüsse und Blutungen mit. Die Nähte werden gewöhnlich nach etwa 10 Tagen gezogen, je nachdem, um welche Operationsart es sich handelt und in welchem Bereich die vernähte Wunde liegt. Manche Nähte liegen unter der Haut verborgen und lösen sich ganz von allein auf.

Verbände
Es ist sehr wichtig, dass Sie Verbände trocken halten, da sich andernfalls der Zustand weiter verschlimmern kann. Wenn Ihre Katze nach draußen muss, sollten Sie nach Möglichkeit einen Plastikbeutel über den Verband stülpen – wobei hierfür ein bei Ihrem Tierarzt erhältlicher spezieller Beutel noch besser geeignet wäre, der aus widerstandsfähigem Material besteht und länger hält. Lassen Sie den Beutel keinesfalls zu lange an der Pfote Ihrer Katze, da sich im Innern Feuchtigkeit bilden und es zum Absterben von Hautpartien kommen kann. Nehmen Sie der Katze daher den Beutel ab, sobald diese wieder drinnen ist. Achten Sie auf unangenehme Gerüche, Verfärbungen oder Schwellungen ober- und unterhalb des Verbandes sowie auf dessen strammen Sitz oder ob das Tier Schmerzen verspürt.

Es ist sehr wichtig, dass Sie zum Termin erscheinen, den Sie mit Ihrem Tierarzt für die Nachuntersuchung vereinbart haben – oder die Praxis noch früher aufsuchen, wenn Ihnen etwas Sorgen bereitet.

Plastikkragen
Durch trichterförmige Plastikkragen soll verhindert werden, dass Katzen an ihren Wunden lecken, beißen oder kratzen. Zu beachten ist, dass der Kragen durchgängig getragen wird, insbesondere nachts und immer dann, wenn die Katze allein gelassen wird. Ihr tapferes Haustier wird sich schnell an das Tragen dieses neuen „Zubehörs“ gewöhnen. Sorgen Sie aber dafür, dass der Kragen die Katze nicht beim Fressen oder Trinken behindert. Sollte der Kragen dennoch stören, müssen Sie ihn der Katze jeweils für die Mahlzeiten abnehmen.


Fütterung, Bewegungseinheiten und postoperative Pflege: Erfahren Sie, wie Sie Ihre Katze nach einer tierärztlichen Operation pflegen.
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