Warnzeichen

Warnzeichen

Meist verläuft die Trächtigkeit reibungslos. Wenn Ihre Katze trächtig ist oder die Niederkunft bevor steht, ist Aufmerksamkeit gefragt. Einige Warnzeichen könnten auf mögliche Komplikationen hindeuten – es könnte entscheidend sein, dass Sie auch tatsächlich wissen, worauf zu achten ist.

Blutung
Scheidenblutung während der Trächtigkeit ist ungewöhnlich und deutet darauf hin, dass die Katze ihre Trächtigkeit abbricht. Wenn dieses Phänomen in der Spätphase der Trächtigkeit (etwa in der 8. Woche) auftritt, kann dies auch eine vorzeitige Niederkunft bedeuten, so dass dann ein Kaiserschnitt erforderlich werden könnte. In beiden Fällen sollten Sie Ihre Katze vom Tierarzt so schnell wie möglich untersuchen lassen, um den Blutverlust einzuschätzen und über die weitere Vorgehensweise zu entscheiden.

Kontraktionen, aber ausbleibende Geburt
Wenn Ihre Katze bereits seit über 60 Minuten starke Kontraktionen hat, aber die Geburt weiterhin ausbleibt, benötigt Ihre Katze Hilfe und muss sofort zum Tierarzt. Nehmen Sie auch alle zur Welt gebrachten Kätzchen zum Tierarzt mit.

Unvollständig oder nicht abgelöste Plazenta
Für jedes einzelne Katzenbaby wird normalerweise eine Plazenta (Mutterkuchen) ausgestoßen – zählen Sie also auf jeden Fall mit. Wenn die Plazenta im Körper der Mutter einbehalten wird, kann die Mutter eine Infektion, Fieber oder einen Appetitverlust erleiden. Sollten Sie also den Eindruck haben, dass eine Plazenta nicht ausgestoßen wurde, müssen Sie mit dem Muttertier sofort zum Tierarzt.

Ausfluss
Ein bis zu 3 Wochen nach der Niederkunft auftretender Ausfluss ist normal. Dieser Ausfluss ist gewöhnlich schwarz oder rötlich und besteht überwiegend aus altem Blut. Wenn der Ausfluss sehr blutig wirkt, sollten Sie den Blutverlust der Katzenmutter jedoch vom Tierarzt untersuchen lassen. Sieht der Ausfluss eher eitrig aus, kann die Katze an einer Gebärmutterinfektion leiden. Suchen Sie auch in diesem Fall sofort Ihren Tierarzt auf, da die Katze möglicherweise sofort sterilisiert werden muss.

Zweifel?
Wenn es um Ihr Haustier geht, lautet die goldene Regel immer: „Im Zweifelsfall zum Tierarzt.“ Sollten Sie also zu irgendeinem Zeitpunkt der Niederkunft den Eindruck haben, dass etwas nicht stimmt – wie beispielsweise zu intensive Wehen, bei denen eine Geburt der Welpen trotzdem ausbleibt, oder Blutungen, übel riechende oder verfärbte Ausflüsse – sollten Sie unverzüglich Ihre Tierarztpraxis vor Ort kontaktieren.