Katzen sind gebietsorientierte und manchmal überraschend emotionale Lebewesen. Veränderungen ihrer Umwelt oder des sozialen Umfelds können bei Katzen ein extremes Verhalten auslösen, das möglicherweise besorgniserregend wirkt, jedoch recht normal ist.
Angst oder Verteidigung
Extreme Angst kann Fauchen, Spucken und Pfotenhiebe, aber auch Flucht provozieren. Katzen, die ihr Territorium verteidigen, können sich an jemanden, der als Eindringling empfunden wird, heranpirschen, kreischende Geräusche ausstoßen oder sogar zum Angriff übergehen. Sowohl aus Angst als auch aus der Verteidigung eines Territoriums können Bisse resultieren.
Ursachen
Diese beiden angeführten Emotionen können oft ausgelöst werden, wenn draußen unbekannte Katzen erspäht oder deren Witterung oder Geräusche aufgenommen werden. In manchen Fällen lassen sich die Ursachen für das aggressive Verhalten aber einfach nicht ermitteln. Eine extreme Reaktion kann auf das nächst erreichbare Ziel wie beispielsweise eine andere im Haushalt lebende Katze oder sogar auf die menschlichen Familienmitglieder der Katze umgelenkt werden.
Behandlung
Sie sollten Ihre Katze vielleicht erst zum Tierarzt bringen, damit eine dieses Verhalten möglicherweise begünstigende allgemeine medizinische Gesundheitsbedingung ausgeschlossen werden kann.
Vorausgesetzt Ihre Katze befindet sich in einem guten körperlichen Zustand, kann Ihnen Ihr Tierarzt entweder geeignete Ratschläge zum Bereich Verhalten mitteilen oder Ihnen Fachleute zwecks Verhaltensberatung vermitteln.