Eine Wiesenlandschaft im Sonnenuntergang auf welcher eine junge Frau mit Ihrem Hund Sport macht.

Ausreichend Bewegung und Hundesport halten euch gemeinsam fit

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Für deinen Hund gibt es nichts gesünderes als einen ausgedehnten Spaziergang. Regelmäßige Bewegung in Form von Hundesport oder Gassi gehen hilft ihm dabei sein Gewicht zu halten, die Muskulatur sowie das Herz-, Kreislauf und Immunsystem zu stärken. Das Gleiche gilt übrigens auch für dich und deine Fitness! Was kann es Schöneres geben als gemeinsam mit seinem besten Freund fit und vital zu bleiben?

Wie viel Bewegung braucht mein Hund?

Sicherlich hast du schon oft gelesen, dass dein Hund „genügend“ oder „ausreichend“ Auslauf braucht. Aber wie viel ist eigentlich „genügend“? Und woher soll man wissen, ob die tägliche Gassi-Runde „ausreichend“ ist? Natürlich können auch wir nicht für jede einzelne Hunderasse sprechen. Doch unsere BENEFUL Faustregel bietet dir eine gute Orientierungshilfe, die du dann speziell an deinen Vierbeiner anpassen kannst.

BENEFUL Faustregel
  • Mehrere kleine Runden für junge und kleine Hunde (bis 9 Monate/bis 35cm). je 15 bis 30 Minuten Auslauf mit stürmischen und ruhigen Phasen
  • Zwei große Runden für erwachsene und große Hunde. Je eine gute Stunde in gemächlichem Tempo und ca. 15 Minuten flottes Spiel

Noch mehr Bewegung brauchen leichte langbeinige Hunde. Ihre Vergangenheit als Arbeitstier ist noch immer tief in ihnen verwurzelt und ihr Bewegungsdrang ist beinahe grenzenlos. Wenn du also zum Beispiel einen Collie oder gar einen Husky besitzen solltest, braucht dieser eine halbe Stunde stürmisches Spiel, Schwimmen oder Hundesport pro Tag. Und zwar mindestens. Zusätzlich solltest du drei Gassi-Runden von etwa 20 Minuten in flottem Tempo für seine Fitness einplanen. Eine Regel gilt aber für alle Vierbeiner: Die Abwechslung macht’s. Kombiniere ruhige Spaziergänge mit Hundesport-Einheiten und kurzweiligen Spielen. So kommt weder bei dir, noch bei deinem besten Freund Langeweile auf und ihr könnt jeden gemeinsamen Auslauf genießen.
Inspiration gefällig? Hier haben wir jede Menge Inspirationen für dich: Unsere BENEFUL Ballspiel Tipps für deinen Hund

Diese 5 Hunderassen brauchen besonders viel Auslauf
  • Border Collie
  • Dalmatiner
  • Golden Retriever
  • Husky
  • Weimaraner

Ein gesunder und behutsamer Start

Ganz gleich, ob du einen großen oder kleinen Hund hast, am besten führst du ihn langsam an die Bewegung heran. Fang mit kurzen Spaziergängen im langsamen Tempo an. Hat sich dein Hund daran gewöhnt, kannst du dazu übergehen, die Zeit, das Tempo und die Entfernung zu steigern. Weiche Böden wie Erde, Sand oder Gras sind besonders zu Beginn ideal für die Pfoten deines Hundes. Diese Tipps gelten vor allem, wenn du gemeinsam mit deinem Hund Sport machen möchtest, wie zum Beispiel Joggen. Mit dem Joggen solltest du auch erst beginnen, sobald dein Vierbeiner ausgewachsen ist.

Neue Routen sorgen für Abwechslung

Nicht nur wir Menschen probieren gerne Neues aus. Auch unsere besten Freunde lieben es, unbekannte Wege zu entdecken und sich in Abenteuer zu stürzen. Am besten variierst du also deine Spazierstrecken regelmäßig, damit deinem Hund nicht langweilig wird. Doch was tun, wenn alle Strecken in der Nähe schon zig Mal abgelaufen sind? Natürlich kannst du auf eigene Faust losziehen – und dich dabei womöglich im Wald verirren. Oder du probierst es mit Online Angeboten wie Dogspot oder Dog’s Places . Dort findest du zahlreiche Gassi-Wege in deiner Region, kannst dir Tipps von anderen Haltern holen und selbst deine Lieblingsstrecken einstellen.

Gemeinsam unterwegs

Wenn du auch da nicht fündig wirst, bleibt nur noch eine Lösung: Du erforscht gemeinsam mit deinem Hund die weite Welt und ihr trainiert eure Fitness gemeinsam. Joggen, Wandern oder Radfahren – viele Hunde lieben es, sich zusammen mit ihrem Herrchen oder Frauchen sportlich zu betätigen. Sie laufen brav neben dem Fahrrad her oder steigen auf längeren Touren sogar bereitwillig in einen Fahrradanhänger. Genau wie der 7-jährige Labrador Rüde Brandy, der gemeinsam mit seinem Halter Bob Carter per Liegerad einmal durch die gesamte USA fuhr. „Brandys Reisebus“ erlangte landesweite Bekanntheit und war bei jedem Halt ihrer Tour Gesprächsthema Nummer 1.

Du willst mehr zum Thema Urlaub mit Hund erfahren? Hier haben wir einen ganzen Artikel für dich: Unsere Tipps für den perfekten Urlaub mit Hund

Sportarten für deinen Hund

Es muss aber gar nicht immer ein langer Spaziergang sein, der deinen Hund so richtig auspowert. Verschiedene Hundesportarten bringen Abwechslung und Spaß in eure Ausläufe und steigern die Fitness deines Hundes:

Hund und Frauchen beim Hundesport auf einer grünen Wiese mit grüner Frisbee.
Dog Frisbee

Viele kennen Frisbees vor allem als beliebtes Strandspielzeug, doch auch dein Hund liebt es, hinter der fliegenden Scheibe herzujagen. Mittlerweile ist das Discdogging, wie dieser Hundesport auch genannt wird, so beliebt, dass es offizielle Wettkämpfe und Turniere in verschiedenen Disziplinen gibt. Während es bei den Varianten Mini und Long Distance vor allem darum geht, möglichst viele Punkte durch gefangene Scheiben zu erreichen, erinnert der Freestyle bei Discdogging an einen Tanz. Hier werden neben den gefangenen Würfen auch die Choreografie sowie das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund bewertet.

Mantrailing

Mit Mantrailing bezeichnet man das Verfolgen einer Spur von vermissten Menschen durch ein Team von Hund und Mensch. Mittlerweile bieten viele Hundetrainer diese Art der Auslastung an, da Mantrailing zum einen die innersten Instinkte der Hunde anspricht und zum anderen die Bindung zwischen Hund und Halter stärkt. Der Hund arbeitet bei diesem Hundesport angeleint und zeigt seinem Menschen, wo die Spur des gesuchten Objekts verläuft. Ein ganz neues und aufregendes Gefühl, auch einmal das Kommando in die Hand bzw. Pfote des Hundes zu legen.

Agility

Vor über 30 Jahren kam diese spezielle Hundesportart nach Deutschland und ist heute beliebter denn je. Agility ist ein Hundesport, der für Wendigkeit und Flinkheit steht. Und genau das sind die Eigenschaften, die dein Hund mitbringen muss, um den Hindernislauf zu bewältigen. Dieser besteht bei Agility zumeist aus einem Slalom, mehreren Sprüngen über Hürden sowie durch Reifen und verschiedenen „Kontaktzonen“ wie Wippen, Schrägwänden oder Tunneln.

Dog Scooting

Dog Scooting ist eine Zughundesportart, die ganz ohne Schnee und Eis betrieben werden kann. Alles was du dafür brauchst, ist ein spezieller Tretroller für Erwachsene. Dieser hat vorne ein größeres und hinten ein kleineres Rad. Durch den tiefliegenden Schwerpunkt ermöglicht er gerade in Kurven wesentlich höhere Geschwindigkeiten als ein normales Fahrrad und macht so deutlich mehr Spaß!

Was für ein Hundewetter

Sicher kennst du den Spruch „Bei diesem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür“. Gewöhnlich hört man ihn vor allem bei Regen, doch da ist er eher unangebracht. Denn dein Hund braucht regelmäßigen Auslauf – ganz gleich, wie das Wetter ist. Regen ist also kein Grund, um nicht zumindest eine kleine Runde mit deinem Hund zu drehen.
Aufpassen solltest du allerdings, wenn das Wetter extrem warm oder kalt ist. Gerade im Winter ist es wichtig, dass du deinem Hund nach jedem Spaziergang gut die Pfoten abwischst, um Schnee, Eis oder Salz zu entfernen. Und auch im Sommer solltest du beim Sonnenschutz nicht nur an dich, sondern auch an deinen besten Freund denken. Versuche an heißen Tagen nicht direkt auf dem aufgeheizten Asphalt zu laufen und suche dir für längere Spaziergänge möglichst schattige Routen. Ganz wichtig: Immer etwas Wasser im Gepäck haben. Mit einem Reisenapf oder einer Trinkflasche mit integriertem Napf kann sich dein Hund jederzeit erfrischen.

Beiger Hund beim Gassi gehen mit Gummistiefeln an den Pfoten und Regenschirm im Maul steht in einer Pfütze.
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