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Zwei kleine weiße Hunde spielen auf einer grünen Wiese mit einem Tennisball.

Unsere Tipps für Hundespiele mit Ball

Ein Ball und ein weites Feld – manchmal braucht es gar nicht mehr, um deinen Hund stundenlang glücklich zu machen. Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, um aus dem monotonen "Bällchen holen" abwechslungsreiche Hundespiele zu machen. Mit unseren Tipps sagst du der Eintönigkeit „Goodbye“ und bringst ganz neuen Schwung in die täglichen Spiele mit deinem Hund.

Warum Bewegung und Hundespiele so wichtig für deinen Hund sind

Die meisten Hunderassen wurden für einen ganz bestimmten Zweck gezüchtet. Sie waren ausdauernde Jagdhelfer, unerschrockene Hauswächter und tapfere Schafshüter. Doch heute geht nur noch ein Bruchteil aller Hunde diesen Aufgaben nach. Was natürlich nicht heißt, dass der Bewegungsdrang oder die Arbeitsfreude der restlichen Tiere abgenommen hat.

Hat dein Hund zum Beispiel schon einmal den Garten umgegraben, Autos gejagt oder nach seinem eigenen Schwanz geschnappt? Alles Überbleibsel des Arbeitstriebs und ein Versuch deines Hundes, eine – in seinen Augen – sinnvolle Beschäftigung zu finden, die ihn auspowert.

An dieser Stelle sind Hundespiele unerlässlich. Das Apportieren von Bällen beispielsweise gibt deinem Hund das Gefühl einer echten Aufgabe. Das Jagen des Balls und deine freudige Reaktion machen ihn stolz und stärken gleichzeitig das Verhältnis zwischen euch. Und es gibt einen weiteren positiven Nebeneffekt: Dein Garten bleibt auch verschont.

So wird dein Vierbeiner zum echten Korbjäger

Du dachtest immer Basketball wäre nur etwas für große Jungs? Dann wirst du überrascht davon sein, wie viel Gefühl und Präzision in einer Hundepfote stecken kann. Du musst nur einen Basketballkorb für Kinder auf die Höhe deines Hundes bringen und schon können die Spiele beginnen. Wirf einfach einen Ball, den dein Hund tragen und durch den Ring fallen lassen kann. Und dann musst du nur noch jedes Mal kräftig jubeln, sobald er es geschafft hat!

Mit diesen 3 Schritten machst du aus dir und deinem Hund ein treffsicheres Duo:

1. Den Ball zurückbringen

Bringt dein Hund den Ball nicht von sich aus zurück, wenn du ihn wirfst, musst du ihm zuerst klarmachen, dass der Ball super interessant für ihn ist. Am einfachsten gelingt dir das mit einer Portion Leckerlis und ein klein wenig Geduld. Zunächst setzt du dich einfach nur auf den Boden, legst den Ball vor dir ab und schaust ihn einfach an. Wenn dein Hund es dir gleichtut, bestätige sein Verhalten (z.B. durch das Kommando „Fein“ oder einen Klicker) und gib ihm eines der Leckerlis. Nach ein paar Wiederholungen reduzierst du die Belohnungen und gibst sie ihm nur noch, wenn er aktiv auf den Ball zugeht, ihn beschnuppert oder sogar in den Mund nimmt. Sobald dein Hund eine Verbindung zum Ball hergestellt hat, kannst du zunächst damit beginnen, ihn weiter von dir wegzulegen. Wichtig: Fang hierbei wirklich klein an und steigere die Übung für dieses Hundespiel im wahrsten Sinne Schritt für Schritt. Umso mehr wirst du dich freuen, wenn dein Hund den Ball dann zum ersten Mal ganz zu dir zurückgebracht hat. Und das solltest du ihn auch spüren lassen. Mit einem überschwänglichen Jubel und einer leckeren Belohnung. So merkt dein Hund, dass das Apportieren Spaß macht und du hast den ersten wichtigen Schritt geschafft.

2. Den Ball in den Korb legen

Wenn möglich nimmst du hierfür den Korb von den Haltestäben herunter, setzt dich auf den Boden und legst ihn vor dich hin. Anschließend wirfst du den Ball, gibst deinem Hund ein Kommando (z.B. „Bring!“) und streckst die Hand so aus, dass sie genau über dem Korb ist. Kommt der Hund dann auf dich zu und will den Ball in deine Hand legen, musst du diese schnell wegziehen, so dass der Ball in den Korb fällt. Ganz wichtig – belohne deinen Hund mit einem Leckerli und führe ein neues, kurzes Kommando (z.B. „Tip“) ein. Nach einigen Wiederholungen wirfst du den Ball erneut, doch statt des ursprünglichen Kommandos „Bring!“, gibst du dieses Mal direkt das neue Kommando. Auch die ausgestreckte Hand über dem Korb lässt du am besten direkt weg. Lässt dein Hund den Ball dann von alleine in den Korb fallen, ist das wirklich ein Grund zum Jubeln. Jetzt kannst du den Korb allmählich immer weiter von dir weglegen. Geht dein Hund weiter zielstrebig auf den Korb zu, hat er es endgültig verstanden.

3. Basketball spielen

Endlich kann es losgehen! Hänge den Korb auf eine der untersten Stufen der Halterung. Achte darauf, dass dein Hund den Ball nicht einfach in den Korb fallen lassen kann, sondern ein wenig den Kopf heben muss, um zu treffen. Gerade am Anfang solltest du ihn für jeden seiner Treffer belohnen. Nach und nach kannst du die Höhe des Korbs steigern, bis sich dein Hund schließlich auf die Hinterbeine stellen muss, um den Ball im Korb zu platzieren. Jetzt kann das Spiel beginnen!

Apportieren? Aber bitte abwechslungsreich

Durch kleine Aufgaben wird selbst das älteste Hundespiel wieder aufregend und spannend. So kannst du von deinem Hund zum Beispiel verlangen, dass er immer erst auf ein bestimmtes Kommando von dir warten muss, ehe er dem Ball hinterherflitzen darf. Oder du wirfst mehrere Bälle, die dein Hund in einer vorgegebenen Reihenfolge apportieren muss, damit er ein Leckerli bekommt. Solche cleveren und anspruchsvollen Hundespiele lasten deinen Hund nicht nur wesentlich besser aus, als das klassische Hetzen. Sie sind eine hervorragende Übung zur Impulskontrolle und fördern die Zusammenarbeit.

Auch hier haben wir ein kleines Video für dich herausgesucht, das in nur drei Minuten zeigt, wie du die oben beschriebene Übung mit deinem Hund trainieren kannst:

Da solche Hundespiele nur funktionieren können, wenn dein Hund auf bestimmte Kommandos hört, haben wir dir hier die wichtigsten Befehle und ihre Bedeutung zusammengefasst. Unser Tipp: Am leichtesten üben sich diese Kommandos mit professioneller Unterstützung durch einen Hundetrainer oder –erzieher.

Kommando Bedeutung
"Sitz!" Ist wichtig, um deinen Hund zur Ruhe zu bringen. Zum Beispiel, wenn du ihn füttern, ihm die Leine anlegen oder mit ihm eine Straße überqueren willst.
"Platz!" Ist die erweiterte Form von „Sitz!“ und gibt deinem Hund das Signal, dass er sich hinlegen soll. Er weiß dann, dass er nicht auf ein weiteres Kommando warten soll.
"Komm!" / "Hier!" Einfach beim Freilauf mit dem Lieblingsleckerli oder durch in die Hocke gehen und Arme ausbreiten zum Kommen anregen. Sobald dein Hund dich erreicht hat, erwartet ihn ein kräftiges Lob.
"Aus!" / "Gib her!" Die Möglichkeit deinem Hund zu zeigen, dass er seine „Beute“ mit dir teilen soll. Man beginnt die Übung, wenn der Hund etwas in der Schnauze hat und greift ruhig danach. Gibt er die „Beute“ nach dem Kommando direkt her, wird sofort ruhig gelobt. Am besten funktioniert das, wenn man „tauscht“. Gibt der Hund das Spielzeug frei, gibt’s direkt ein Leckerli.
"Bei Fuß!" Vor allem Spaziergänge werden enorm erleichtert, wenn dein Hund brav an deiner Seite läuft und dich nicht hinter sich her zieht.

 

Magische Hundespielzeuge sorgen für die große Überraschung

Es gibt eine große Auswahl an Bällen, die mehr können, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Vor allem Spielzeuge, die leuchten, stehen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Auch besondere Farben, Formen und Materialien werden von Hunden geliebt. So gibt es beispielsweise Bälle mit Noppenoberfläche, die das Zahnfleisch deines Hundes massieren, wenn er damit spielt. Leichter kannst du deinen besten Freund gar nicht zur Zahnpflege überreden! Und am besten fängst du direkt im Welpenalter damit an, deinen Hund spielerisch an das „Zähneputzen“ zu gewöhnen. So wird es im Erwachsenenalter zur reinen Routine.

Mädchen, das ihren beigen Hund mit rotem Ball im Mund beim Hundespiel umarmt.

Drei außergewöhnliche Spielbälle für deinen Hund, die du kennen solltest:

Ein echtes Multitalent

Ein Snackball lässt sich ganz einfach befüllen und gibt beim Spielen portionsweise das Futter aus. Das fördert die mentale Fitness deines Hundes.

Sorgt für gute Laune

Hundespielzeuge, wie ein Igelball sorgen für jede Menge Spaß. Außerdem massieren sie dank ihrer Noppenoberfläche schon während des Spielens das Zahnfleisch deines Hundes.

Innovatives Spielzeug

Funbälle sind besonders fordernd: Durch ihre außergewöhnliche Form ändern sie immer wieder überraschend die Richtung und sorgen für stundenlangen Spielspaß.

Achtung: Eher für mittlere und große Hunde geeignet!

Jedes Hundespiel braucht feste Regeln und Zeiten

Spiele regen meist den Jagdtrieb bei Hunden an und treiben sie zu Höchstleistungen. Die Vierbeiner können so aufgeputscht sein, dass sie alles um sich herum vergessen. Hier bist du als Halter gefragt. Achte darauf, dass dein Vierbeiner immer wieder zur Entspannung kommt und den Stress reduziert. So stellst du sicher, dass aus dem Spaß keine Überanstrengung wird.

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