Aufnahme von der Rückbank eines Autos, in dem vorne Herrchen und Hund sitzen und gemeinsam in den Urlaub mit Hund aufbrechen.

Urlaub mit Hund: Unterwegs mit dem besten Freund

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Unsere Tipps für den perfekten Urlaub mit Hund

Nicht nur wir Menschen verreisen gern. Auch unsere vierbeinigen Freunde lieben es der Alltagsroutine zu entkommen. Ein Urlaub mit Hund bietet spannende Möglichkeiten: Das Treffen neuer Spielgefährten, Entdecken unbekannter Gassi-Wege und das Ausleben ihrer Abenteuerlust. Mit unseren Tipps und Tricks erlebst du unvergessliche und stressfreie Ausflüge und Urlaube mit Hund, die die Bindung zwischen dir und deinem Vierbeiner noch weiter stärken.

Wo fühlt sich mein Hund im Urlaub so richtig wohl?

Es gibt kaum mehr einen Ort auf der Welt, an dem du keinen Urlaub mit deinem Hund verbringen kannst. Trotzdem solltest du bei der Auswahl deines Urlaubsziels auf eine besondere Hundefreundlichkeit achten. Länder mit strikten Quarantänevorschriften (z.B. Australien) bereist du deshalb besser alleine. Und auch wenn deine Reise es nicht zulässt, dass du alle zwei Stunden eine Pause für Bewegung einbaust, solltest du dir noch einmal überlegen, ob dein Hund in diesem Fall die beste Begleitung ist.

Bei deiner Unterkunft hast du nahezu die freie Auswahl. Mittlerweile sind Hunde selbst in vielen Hotels gern gesehene Gäste. Und bei den allermeisten Ferienhäusern und –wohnungen sollte dein vierbeiniger Begleiter sowieso kein Problem darstellen. Achte nur darauf, dass dein Hund genügend Platz zum Spielen, Auslaufen und Ausruhen hat. Besonders ideal verbringst du deinen Urlaub mit Hund in der Nähe von Hundestränden. Diese bestechen durch strömungsarme Gewässer, bieten genügend Platz zum Toben und sind zumeist mit Trinkwasserquellen und speziellen Hundeduschen ausgestattet. Hier kannst du deinen Hund ganz ohne Bedenken laufen lassen, während es an manch anderen Stränden, vor allem in den Niederlanden, spezielle Hundezeiten gibt und allgemeine Leinenpflicht herrscht.

Wenn du nicht lange nach einem geeigneten Quartier suchen möchtest, empfehlen wir dir deinen Urlaub über Plattformen zu planen, die sich auf das Verreisen mit Tieren spezialisiert haben. Zum Beispiel: http://www.hundeurlaub.de, http://www.ferien-mit-hund.de, http://www.travel4dogs.de oder http://www.hundreisen.de/. Auf diesen Seiten findest du nicht nur eine hundefreundliche Unterkunft, sondern kannst dich auch über die geltenden Regeln der jeweiligen Reiseziele zur Ein- und Ausreise informieren.

Die 10 hundefreundlichsten Länder der Welt (Platzierung)
  1. Schweiz (Europa)
  2. Deutschland (Europa)
  3. Tschechien (Europa)
  4. Österreich (Europa)
  5. Frankreich (Europa)
  6. Polen (Europa)
  7. Italien (Europa)
  8. Schweden (Europa)
  9. Kanada (Nordamerika)
  10. Marokko (Afrika)

(Quelle: http://www.travelbook.de/welt/Mit-Haustier-verreisen-Diese-hundefreundlichsten-Laender-der-Welt-575359.html)

Wie aus ängstlichen Beifahrern echte Autofreunde werden

Wenn du mit dem Auto in den Urlaub fahren willst, solltest du deinen Vierbeiner frühzeitig daran gewöhnen. Denn was für dich längst normal ist, ist für ihn ein großes Abenteuer. Je jünger dein Hund bei seiner ersten Spritztour ist, desto leichter wird ihm übrigens die Eingewöhnung fallen. Am besten übst du zunächst einmal im stehenden Auto mit ihm. Kleiner Tipp: Lege die Lieblingsmatte oder -Decke deines Hundes auf den Beifahrersitz. So hat er trotz der unbekannten Umgebung etwas Vertrautes bei sich. Springt er dann freiwillig auf den Sitz, kannst du zu kurzen, langsamen Fahrten übergehen. Sobald sich dein Vierbeiner wohl fühlt, kannst du die Länge der Strecke langsam erhöhen. Schon bald steht deinem Urlaub mit Hund auf vier Räern nichts mehr im Weg. Wie bei jeder anderen Trainingseinheit mit deinem Hund dürfen natürlich auch bei den Fahrstunden die Belohnungssnacks nicht fehlen. So kannst du deinem besten Freund immer gleich ein leckeres, positives Zeichen geben, sobald er zum Beispiel freiwillig auf den Sitz springt.

Junge Frau im Urlaub mit Ihrem Hund: Beide tragen Sonnenbrillen und schauen aus dem Autofenster heraus.
5 BENEFUL Tipps für deinen Fahranfänger
  1. Im fahrenden Auto sollte auch dein Hund einen „Sicherheitsgurt“ angelegt haben. Falls du ein Geschirr für Ihn besitzt, eignet sich dieses besonders gut.
  2. Gerade bei den ersten Fahrten ist eine wasserdichte Sitzunterlage eine gute Idee...
  3. ...und falls doch mal ein Malheur passieren sollte, halte Papiertücher und Desinfektionsmittel bereit.
  4. Gehe vor Beginn der Fahrt noch einmal mit deinem Hund spazieren und plane regelmäßige Pausen (bei längeren Fahrten mind. alle 2 Stunden) zum Bewegen, Trinken und Austreten ein.
  5. Auch wenn dein Vierbeiner darum bettelt, solltest du ihn nicht den Kopf aus dem Fenster hängen lassen.

Ist dein Hund schon einmal schwarzgefahren?

Vielleicht wusstest du es noch gar nicht, aber auch dein Hund braucht für jede Zugfahrt – ganz gleich ob Kurz- oder Langstrecke – einen gültigen Fahrschein. Zumindest wenn du ihn nicht im Handgepäck transportieren kannst. Für ein Hunde-Ticket zahlst du den halben Preis eines gewöhnlichen Fahrscheins, einen Anspruch auf einen echten Sitzplatz, hat dein Vierbeiner aber nicht.

Nach einem ausgiebigen Spaziergang sollte eine Fahrt von 2-3 Stunden für deinen Hund eigentlich kein Problem sein. Aber du kennst Ihn am besten. Wenn du schon weißt, dass er einen starken Bewegungsdrang hat und häufiger austreten muss, wähle eine Strecke mit Zwischenhalten und längeren Umsteigezeiten. So verschaffst du deinem besten Freund die nötigen Pausen.

Achtung beim Reisen mit Hund mit der Deutschen Bahn: In den Zügen herrscht eine Leinen- und Maulkorbpflicht. Und zwar rassenübergreifend. Falls dein Hund sonst keinen Maulkorb trägt, solltest du ihn bereits einige Zeit vor der Fahrt daran gewöhnen. Damit beim gemeinsamen Ausflug auf Schienen auch wirklich nichts schiefgeht, findest du hier alle Infos für die Mitnahme von Hunden in Zügen der Deutschen Bahn: https://www.bahn.de/p/view/angebot/zusatzticket/hunde.shtml

Mit Hunden den Himmel erobern

Obwohl beinahe jeder Zweite am liebsten mit dem Flugzeug verreist, gibt es leider noch keine einheitliche Richtlinie für die Mitnahme von Hunden. Wer gerne Urlaub mit seinem Hund in fernen Ländern machen möchte, sollte sich an einer Faustregel orientieren, welche viele Airlines zu Grund legen: Hunde bis fünf Kilogramm Gewicht dürfen in der Passagier-Kabine mitfliegen. Sie müssen aber in einer Transportbox untergebracht werden, die den Richtlinien für das Handgepäck unterliegt. Alle Hunde über fünf Kilogramm können nur im Frachtraum transportiert werden. Auch hier ist eine Transportbox notwendig. Sie sollte so groß sein, dass dein Hund bequem darin stehen, sich drehen und auch hinlegen kann. Falls der Flug länger dauert, kleide den Boden der Box ein bisschen aus, damit dein Hund gemütlich schlafen kann.

Der wichtigste Tipp: Die Bestimmungen zur Mitnahme von Hunden können von Airline zu Airline und sogar von Flugroute zu Flugroute variieren. Kontaktiere die Fluggesellschaft mit der du fliegen möchtest deshalb am besten persönlich. So gehst du ganz sicher, dass der gemeinsamen Reise mit deinem Vierbeiner nichts im Weg steht.

Grün auf weiß skizzierte Hundetransportbox für den Urlaub mit Hund.
Erlaubte Maße für deine Transportbox im Handgepäck

Erlaubte Maße für deine Transportbox im Handgepäck 55cm lang x 40cm breit x 23cm hoch 
(Quelle: http://www.hundetaschen.org/info/hunde-flugzeug-hundetasche.html )

Deine Checkliste für einen Urlaub mit Hund

Unabhängig davon, wohin deine Reise geht oder wie lange sie dauern wird, die folgenden Basics solltest du immer dabeihaben, wenn dein Hund dich begleitet:

  • Wasserschüssel + Wasserflasche zum Nachfüllen
  • Vertrautes Futter, Leckereien, Kauknochen
  • Plastiktüten und Schaufelchen
  • Leine und evtl. Maulkorb
  • Bürste bzw. Kamm
  • Spielzeug
  • Transportkorb
  • Saugfähige Unterlage
  • Reiseapotheke (Medizin, Mittel gegen Reisekrankheit, Erste Hilfe Tasche mit Verbandsmaterial, ...)
  • Impfpass, Grenzpapiere, Einreisebestimmungen
  • Lieblingsdecke

Wenn du für länger oder gar ins Ausland verreist, empfehlen wir außerdem unbedingt, deinen Hund chippen zu lassen. Der Mikrochip ist nicht viel größer als ein Reiskorn und wird vom Tierarzt schnell und absolut schmerzfrei eingesetzt. Das Beste: Er hält ein Leben lang und dein Hund kann dir im Fall der Fälle zweifelsfrei zugeordnet werden. 

Für den Fall der Fälle

Ganz gleich wie sehr du deinen Hund auch liebst, es kann durchaus vorkommen, dass du einmal ohne ihn verreisen musst. Oder eine Strecke so lang und beschwerlich ist, dass du sie ihm ersparen möchtest. Wir empfehlen dir zunächst Freunde oder Familienmitglieder zu fragen, ob sie deinen Hund in dieser Zeit bei sich aufnehmen können. So bleibt ihm eine bekannte Bezugsperson.

Sollte das nicht möglich sein, gibt es mittlerweile aber deutschlandweit Hundepensionen, die sich liebevoll um deinen Vierbeiner kümmern und ihnen eine besonders hundefreundliche Umgebung bieten. Diese Hotels für Hunde findest du über Webseiten wie snautz.de oder in den Gelben Seiten.

Wichtig: Verschaffe dir einen persönlichen Eindruck und teste aus, ob dein Hund sich in seinem Zuhause auf Zeit wohl fühlt. Am besten funktioniert dieses Kennenlernen, wenn du deinen Hund zunächst für ein paar Stunden unterbringst und dich in der Nähe aufhältst. So kannst du den Test jederzeit beenden, sollte sich dein Hund überhaupt nicht wohlfühlen oder irgendwelche Auffälligkeiten zeigen.

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