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Zähneputzen beim Hund: Alle Infos, Tipps & Tricks

Anders als Menschen können Hunde ihre eigenen Zähne nicht säubern, also ist es Ihre Verantwortung als Hundehalter, die Zahngesundheit Ihres Hundes zu erhalten! Die Reinigung der Zähne Ihres Hundes ist ein wichtiger Teil der Zahnpflege. Erfahren Sie in unserem Ratgeber alles zum Thema Zähneputzen bei Hunden inklusive einer detaillierten Anleitung.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Muss man Hunden die Zähne putzen?
  2. Ab wann sollten einem Hund die Zähne geputzt werden
  3. Wie oft muss man einem Hund Zähne putzen?
  4. Womit die Hundezähne putzen? Zahnbürste, Zahnpasta & Co.
  5. Hunden das Zähneputzen beibringen – Schritt für Schritt
  6. Professionelle Zahnreinigung beim Tierarzt

Muss man Hunden die Zähne putzen?

Viele Hundehalter fragen sich, ob es notwendig und sinnvoll ist, ihrem Hund die Zähne zu putzen. Diese Frage lässt sich eindeutig mit „Ja“ beantworten. Denn aus Zahnbelag kann in Verbindung mit Speichel innerhalb weniger Tage Zahnstein entstehen. Die Folgen von Zahnstein beim Hund sind Mundgeruch, Zahnfleischentzündungen und Zahnschmerzen bis hin zu Zahnausfall und der Schädigung von Organen wie Leber oder Niere. Zähneputzen ist das mit Abstand wirksamste Mittel zur Bekämpfung von Plaque und damit zur Vermeidung von Zahnsteinbildung, Parodontitis und Karies. Um den Zahnbelag zu entfernen, der Bildung von Zahnstein vorzubeugen und Ihrem Hund eine langanhaltende Zahngesundheit zu ermöglichen, sollten Sie ihm daher regelmäßig die Zähne putzen.

Neben dem Zähneputzen ist auch Kauen als prophylaktische Maßnahme sinnvoll, solange dabei der Zahnbelag abgerieben wird. Die tägliche Fütterung von Kauartikeln wie den Zahnpflegesnacks von DENTALIFE® trägt dazu bei, dass die Bildung von Zahnstein selbst an den schwer zu erreichenden Backenzähnen verringert wird. Kauartikel sind daher eine wertvolle Ergänzung zur regelmäßigen Reinigung der Zähne in der täglichen Routine zur Zahnhygiene.

Hund knabbert an Kauartikel als Ergänzung zum Zähneputzen

 

Ab wann sollten einem Hund die Zähne geputzt werden?

Hundewelpen haben im Normalfall blitzblanke Beißerchen. Damit das auch so bleibt, sollten Hunde bereits im Welpenalter spielerisch an das Zähneputzen gewöhnt werden, denn zu diesem Zeitpunkt ist es am einfachsten. Um Ihren Kleinen langsam mit der Reinigung der Zähne vertraut zu machen, verwenden Sie einfach eine spezielle Hundezahnbürste und Hundezahncreme und bürsten damit sanft und vorsichtig die kleinen Hundezähnchen.

Wie oft muss man einem Hund die Zähne putzen?

Idealerweise erfolgt die Zahnreinigung Ihres Hundes täglich, da Zahnbelag bereits nach drei bis fünf Tagen zu Zahnstein werden kann. Dieser kann dann oftmals nur noch professionell durch einen Tierarzt entfernt werden. Das ist eine kostenintensive und stressige Prozedur, die Sie sich und Ihrem Hund, wenn möglich, ersparen sollten.

Womit die Hundezähne putzen? Zahnbürste, Zahnpasta & Co.

Wie bei Menschen werden auch bei Hunden bestimmte Zahnputzutensilien benötigt. Es gibt spezielle Hundezahnbürsten, welche Sie bei Ihrem Tierarzt oder in Tierhandlungen erhalten. Oftmals ist dies jedoch gar nicht nötig und es kann eine normale Menschenzahnbürste verwendet werden. Dies hängt von der Größe Ihres Hundes ab. Bei großen und mittelgroßen Hunden kann eine normale Zahnbürste für Erwachsene verwendet werden. Bei kleinen Hunden kann das Hundegebiss hingegen mit einer Kinderzahnbürste geputzt und nur bei sehr kleinen Rassen und auch Welpen sollte eine spezielle Tierzahnbürste verwendet werden. Da oftmals auch für das Säubern der Backenzähne ein kleinerer Bürstenkopf benötigt wird, gibt es im Handel auch spezielle Doppelkopfbürsten, die sowohl einen größeren als auch einen kleineren Bürstenkopf haben. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass die Zahnbürste weiche Borsten hat.

Alternativ können Sie gerade zu Beginn statt einer Zahnbürste einen Fingerling für die Zahnreinigung nehmen. Diese kleinen Fingerzahnbürsten stülpen Sie sich über den Finger und können so besonders behutsam ihrem Vierbeiner die Zähneputzen.

Ist spezielle Hundezahnpasta nötig?

Zahncreme ist für Hunde nicht zwingend notwendig. Aber eine Hundezahnpasta ist nicht nur speziell auf die Bedürfnisse von Hundezähnen abgestimmt, sondern kann auch helfen, die Akzeptanz für das Zähneputzen zu erhöhen und Ihrem Hund den Vorgang im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen. Zahncremes für Hunde haben häufig hundefreundliche Geschmacksrichtungen wie etwa Hühnchen, Fisch oder Leber. Leider hält sich immer noch der Mythos, dass auch eine normale Zahncreme für Menschen für die Zahnreinigung beim Hund verwendet werden kann. Dies ist jedoch nicht korrekt und verantwortungsvolle Hundebesitzer sollten darauf verzichten, da menschliche Zahncreme schädlich für den Hund ist.

Hunden das Zähneputzen beibringen – Schritt für Schritt

Ist Ihr Hund noch nicht an die Reinigung der Zähne gewöhnt? Dann üben Sie die einzelnen Schritte dieser Anleitung jeweils so lange, bis Ihr Hund problemlos mitmacht und noch einige Tage darüber hinaus.

Schritt 1: Den Hund an die Zahnpasta gewöhnen

Hundezahnpasta ist speziell so konzipiert, dass die Vierbeiner den Geschmack mögen. In den ersten Tagen sollten Sie Ihrem Zahnputzneuling nur etwas Zahncreme zum Abschlecken geben. Wird die Zahncreme gut angenommen, können Sie nach einigen Tagen mit Schritt 2 fortfahren.

Schritt 2: Den Hund an die Zahnkontrolle gewöhnen

Machen Sie Ihren Hund damit vertraut, dass Sie ihn an der Schnauze, im Mund, am Zahnfleisch und an den Lefzen berühren. Fassen Sie Ihn an der Schnauze an, ziehen Sie die Lefzen leicht hoch und sagen Sie dabei das gewählte Kommando (z.B. „Zähne“). Klappt dies problemlos können Sie im nächsten Schritt damit beginnen, Ihren Hund an die Kombination aus Zahnpasta und Berührung des Zahnfleischs und der Zähne zu gewöhnen. Heben Sie dafür vorsichtig die Hundelippen an, halten Sie mit der anderen Hand das Hundemaul vorsichtig geschlossen und verteilen Sie mit den Fingern etwas Zahnpasta auf den Außenflächen der oberen vorderen Backenzähne. Lassen Sie im nächsten Schritt den Finger mit Hundezahnpasta weiter unter die Lefze gleiten.
Tasten Sie sich in dieser Phase Schritt für Schritt heran, achten Sie stets auf die Körpersprache Ihres Hundes und fassen Sie nur so weit in das Maul Ihres Hundes, wie er es sich gefallen lässt. Die Übungen können mehrmals täglich wiederholt werden. Bei jeder Übung sollte das Kommando gesagt und der Hund bei korrektem Verhalten gelobt oder mit einem Leckerli belohnt werden. Wenn sich Ihr Hund problemlos ins Maul schauen und im Maul anfassen lässt, machen Sie Ihn in Schritt 3 mit der Zahnbürste vertraut.

Schritt 3: Den Hund an die Zahnbürste gewöhnen

Tragen Sie etwas Zahnpasta auf Fingerling oder Zahnbürste auf (leicht in die Borsten drücken) und lassen Sie Ihren Hund zunächst daran schnüffeln und eventuell ein wenig davon abschlecken. Heben Sie vorsichtig die Lefzen an, halten Sie mit der anderen Hand vorsichtig das Maul geschlossen und beginnen Sie ruhig und sanft mit der Reinigung der vorderen, langen Fangzähne. Berühren Sie zu diesem Zeitpunkt der Gewöhnung noch nicht die kleinen Schneidezähne, da diese besonders empfindlich sind und Ihr Hund sich sonst stärker gegen das Zähneputzen wehren könnte.

Schritt 4: Alle Zähne putzen

Sollte sich Ihr Hund die Reinigung der Fangzähne bereits gefallen lassen, beginnen Sie auch die anderen Zähne zu putzen. Gehen Sie auch hierbei Schritt für Schritt vor – es können auch mal einige Tage bis zum nächsten Schritt vergehen. Beginnen Sie zunächst mit kurzen Sitzungen und nur sehr leichtem Druck. Wenn Ihr Hund sich an das Reinigen der Zähne gewöhnt hat, können Sie auch stärker und länger bürsten.
Versuchen Sie bei geschlossenem Hundegebiss die hinteren oberen Backenzähne von außen zu bürsten. Dafür müssen Sie mit der Zahnbürste unter die Lefzen fahren. Hier kann ein kleiner Bürstenkopf von Vorteil sein. Um auch die unteren Backenzähne erreichen zu können, lassen Sie Ihren Hund leicht sein Maul öffnen. Halten Sie anschließend das Hundemaul wieder vorsichtig zu, heben die Lefze nach oben an und putzen die oberen Schneidezähne. Da Hunde hier sehr empfindlich sind, kann es passieren, dass Ihr Hund dabei niesen muss. Putzen Sie schlussendlich die Außenflächen aller Hundezähne. Im letzten Schritt können Sie sich darin versuchen, die Zahninnenseiten zu putzen, wobei hier eher weniger Beläge entstehen.

Schritt 5: Korrektes Verhalten durch Lob und Belohnung verstärken

Damit das Zähneputzen Ihrem Hund als positives Erlebnis in Erinnerung bleibt, schließen Sie jede Zahnreinigungssession mit einem Leckerli, viel Lob und Streicheleinheiten ab. Auch währenddessen sollten Sie Ihren Hund stets loben, wenn er sich gut verhält.

Sollte Ihr Hund sich partout nicht die Zähne putzen lassen, so können auch Kaustangen und Kauartikel eine Alternative darstellen. Denken Sie daran, dass Ihr Hund auch täglich PURINA® DENTALIFE® kauen kann, um seine Zähne gesund zu halten. Denn unsere Kauartikel wurden eigens entwickelt, um auch die schwer zu erreichenden Zähne zu reinigen. Dennoch sollte eine regelmäßige Kontrolle durch den Tierarzt erfolgen. Er wird Ihnen sagen, ob trotzdem eine professionelle Zahnreinigung nötig ist.

Professionelle Zahnreinigung beim Tierarzt

Glücklicher Hund dank professionellem Zähneputzen beim Tierarzt

Wenn Ihr Hund Zahnstein hat, empfiehlt Ihr Tierarzt eine professionelle Zahnreinigung um diesen zu entfernen. Dies sollte unter Narkose geschehen, damit sich Ihr Hund nicht unwohl fühlt. Eine professionelle Zahnreinigung enthält normalerweise:

  • Spülen des Mauls mit einer antibakteriellen Lösung
  • Entfernen von Zahnstein mit manuellen und Ultraschall-Zahnsteinentfernern
  • Sichtbarmachung des verbliebenen Zahnbelags und anschließende Entfernung
  • Zahnpolitur
  • Untersuchung jedes einzelnen Zahns und des ihn umgebenden Zahnfleischs auf Anzeichen einer Erkrankung
  • Ziehen nicht mehr zu rettender Zähne
DENTALIFE® Produktfotos zur Zahnreinigung von Hunden

Was ist PURINA® DENTALIFE®?

PURINA® DENTALIFE® ist ein innovativer täglicher Kausnack für die Zahnpflege Ihres Hundes, der reinigt, während er kaut – für gesunde Zähne, gesundes Zahnfleisch und frischen Atem.

Beratung zur Zahngesundheit

Ob es um die Ursachen von Mundgeruch oder die Untersuchung der Zähne Ihres Tieres geht, wir beantworten alle Ihre Fragen zur Zahngesundheit und Zahnreinigung Ihres Hundes.

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