Zusammen Spaß haben, Bindung stärken: Tolle Hundespiele

Sich auspowern, spielerisch die Grenzen austesten und die Gemeinschaft festigen – Hundespiele fördern nicht nur die körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Menschen, sondern auch die Ihres vierbeinigen Freundes. Erfahrene Hundetrainer sind davon überzeugt, dass jeder Hund sich für das Spielen begeistern lässt, wenn man denn seine individuellen Vorlieben erkennt. Gerade Rassen, die ursprünglich durch einen „Job“ wie das Jagen oder Hüten ausgelastet waren, brauchen neben dem täglichen Spaziergang Beschäftigung für ihr Wohlbefinden und ihre Fitness. Aber auch Faktoren wie Alter oder Gesundheitszustand des Tieres spielen eine große Rolle. Darüber hinaus hat jeder Hund, je nach Charakter, seine ganz individuellen Bedürfnisse und Neigungen.

Spielerisch zum Dreamteam

Ein Hund bindet sich an den Menschen, dem er am meisten vertraut. Neben Liebe und viel Geduld ist die tägliche Beschäftigung mit dem Tier besonders wichtig für ein inniges Mensch-Hund-Verhältnis. Dabei entscheidet der Mensch, wann und wo welches Hundespiel gespielt wird und wann das Spiel zu Ende ist.

Das gemeinsame Spiel mit Ihrem Hund fördert auch ihre Kommunikation: Denn im Spiel lernt der Hund Ihre Kommandos zu deuten und Sie wiederum verstehen seine Körpersprache besser. Zudem erfährt Ihr Hund im Sozialverband mit dem Menschen, seinem „Rudel“, nach bestimmten Regeln zu leben. Gerade Welpen erfahren dabei, wie die Rangordnung festgelegt wird: Frauchen oder Herrchen sollten dem Hund beim Spiel deshalb auch immer wieder Grenzen aufzeigen, damit er weiß, wer der Chef ist.

Gemeinsame Spielzeiten: Gut für Körper und Köpfchen

Durch eine Kombination von Denk-, Bewegungs- und Suchspielen können Sie zudem die körperlichen und kognitiven Fähigkeiten Ihres Hundes verbessern. Je nach Rasse sind etwa 30 Minuten am Tag ausreichend, um einen Hund geistig auszulasten. Das Ergebnis ist ein ausgeglichener Hund, der sich rundum wohlfühlt!

Übung macht den Meister

Was für uns Menschen gilt, lässt sich auch auf unseren vierbeinigen Freund übertragen: Überfordern Sie ihn nicht, fangen Sie mit leichten Übungen an und steigern Sie langsam den Schwierigkeitsgrad – denn damit Ihr Hund Spaß an der Sache hat, sollte er auch Erfolgserlebnisse haben. Wichtig ist, dass Sie die Regeln festlegen und signalisieren, wann Schluss mit der Spielphase ist.

Selbstverständlich darf beim Spielen das Vergnügen nicht zu kurz kommen: Gemeinsames Herumalbern und Toben macht einfach Spaß und sollte nicht nur auf den Lern- und Trainingserfolg einzahlen. Mit einer kleinen Belohnung, z.B. einem leckeren Hundeleckerlie wie Purina AdVENTuROS, ist das Spielen doppelt attraktiv.

Tipps für tolle Hundespiele von PURINA für Sie und Ihren geliebten Vierbeiner

Mobilisieren Sie die Energie Ihres tierischen Freundes. Hier haben wir einige Spieletipps für Sie zusammengestellt. Achten Sie grundsätzlich darauf, dass Sie Ihren Hund nicht unbeaufsichtigt spielen lassen sollten.

Tauchspiel: Testen Sie die Wassertauglichkeit Ihres Hundes

Ziel des Hundespiels:
Der Hund entwickelt eine Taktik, mit der er an das Leckerlie gelangt.

Was wird dafür benötigt?
Leckerlies, große Schüssel

Wo wird gespielt?
Das Spiel eignet sich eher für draußen.

Was fördert das Spiel?
Die Geschicklichkeit, die Fähigkeit, eine Taktik zu entwickeln sowie Überwindung für Hunde, die weniger wasserliebend sind

Für welches Hundealter ist das Spiel geeignet?
Ab einem Alter von 6 Monaten

Schwierigkeitsgrad des Spiels?
Leichter Anspruch

Durchführung:
In eine größere, mit Wasser gefüllte Schüssel wird ein Leckerlie gelegt. Ihr Hund steht nun vor der Wahl der passenden Methode, um an den begehrten Happen zu gelangen: mit der Pfote angeln, mit der Nase tauchen oder lieber durch mutiges Umkippen?

Schnüffelkiste: Trainieren Sie die Spürnase Ihres Hundes

Ziel des Hundespiels:
Der Hund sucht und erschnüffelt zielsicher das versteckte Leckerlie.

Was wird dafür benötigt?
Leckerlies, großer Karton, Papier

Wo wird gespielt?
Das Spiel kann überall, drinnen und draußen, gespielt werden.

Was fördert das Spiel?
Die Ausdauer und den Geruchssinn des Hundes

Für welches Hundealter ist das Spiel geeignet?
Jedes Alter, ideal auch schon für die Kleinsten

Schwierigkeitsgrad des Spiels?
Leichter bis mittlerer Anspruch, je nach Alter und Fähigkeiten des Hundes

Durchführung:
Füllen Sie einen großen Karton mit Papierknäulen und verstecken Sie in einem oder zwei Knäulen ein Leckerlie. Dann lassen Sie Ihren vierbeinigen Freund suchen. Zu Anfang wird er sich noch mit mehreren Papierkugeln beschäftigen, doch je öfter Sie das Spiel wiederholen, desto zielsicherer wird Ihr Hund das richtige Knäuel erschnüffeln. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich durch größere Kisten und mehr Knäule steigern. Aber Achtung: Manch ein Vierbeiner liebt es sehr, die Papierkugeln systematisch zu zerfetzen. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht größere Teile des Papiers mit verspeist.

Flaschendrehen: Für schlaue Tüftler mit dem richtigen Dreh

Ziel des Hundespiels:
Der Hund bekommt den Dreh heraus und gelangt an sein Leckerlie.

Was wird dafür benötigt?
Leckerlies, Plastikflasche, Faden oder Stöckchen

Wo wird gespielt?
Das Spiel kann überall, drinnen und draußen, gespielt werden.

Was fördert das Spiel?
Die Geschicklichkeit und die Geduld des Hundes

Für welches Hundealter ist das Spiel geeignet?
Ab einem Alter von 8 Monaten

Schwierigkeitsgrad des Spiels?
Mittlerer Anspruch, kann variiert werden, je nach Größe der Flaschenöffnung und Anzahl der Leckerlies

Durchführung:
In eine leere Plastikflasche wird etwa mittig vorn und hinten ein Loch gebohrt. Ein Stöckchen oder eine Schnur wird durch die Flasche gezogen, sodass diese sich auf dem Stock oder der Schnur drehen lässt. Halten Sie das Stöckchen fest oder spannen Sie die Schnur, z.B. zwischen zwei Bäumen und werfen Sie ein Leckerlie in die Flasche. Ihr kleiner Freund darf nun herausfinden, wie man durch das Drehen der Flasche an das Leckerlie gelangt. Lassen Sie ihn ausprobieren und zeigen Sie es ihm, wenn er nicht darauf kommt: Schon schnell wird er sich in den nächsten Spielrunden für das Flaschendrehen begeistern. Allerdings sollte Ihr Hund nicht versuchen, in die Plastikflasche zu beißen.

Folge meinem Blick: Die Belohnung für den Durchblick ist ein Leckerlie

Ziel des Hundespiels:
Der Hund lernt, Ihrem Blick zu folgen, um das versteckte Leckerlie zu finden.

Was wird dafür benötigt?
Leckerlies

Wo wird gespielt?
Das Spiel kann überall, drinnen und draußen, gespielt werden.

Was fördert das Spiel?
Die Konzentrationsfähigkeit und Beobachtungsgabe

Für welches Hundealter ist das Spiel geeignet?
Ab einem Alter von 5-6 Monaten

Schwierigkeitsgrad des Spiels?
Mittlerer Anspruch

Durchführung:
Machen Sie es sich auf einem Stuhl, in der Hocke oder im Schneidersitz bequem. Ihr Hund sollte entspannt vor Ihnen sitzen. Sie benötigen Platz, um Ihre Arme gut zur Seite ausstrecken zu können. Nun nehmen Sie ein Leckerlie in eine Hand, schließen beide Hände zur Faust und strecken die Arme seitlich aus. Der Hund sollte Sie dabei anschauen. Als nächstes wenden Sie Blick und Kopf demonstrativ in Richtung Leckerlie-Hand. Mit dem Befehl „Such Leckerlie“ animieren Sie Ihren Hund, auf die Suche zu gehen. Dabei blicken Sie unentwegt in Richtung Leckerlie-Hand, auch wenn der Hund zur falschen Hand laufen sollte.

Anfangs geben Sie dem Hund die Belohnung schon, wenn er zur richtigen Hand schaut oder sich in die richtige Richtung bewegt. Klappt das gut, steigern Sie das Level, in dem Sie erst belohnen, wenn der Hund zur richtigen Hand läuft. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, können Sie das Leckerlie auch hinter dem Rücken austauschen, nur Ihr Blick verrät dann die richtige Hand.

Körbchen füllen: Für Spielspaß mit Trainingseffekt

Ziel des Hundespiels:
Der Hund lernt ein oder mehrere Spielzeuge nacheinander aufzunehmen und in ein bereitgestelltes Körbchen zu bringen.

Was wird benötigt?
Verschiedenes Spielzeug, ein Körbchen, dessen Henkel Ihr Hund gut ins Maul nehmen und tragen kann, Leckerlies

Wo wird gespielt?
Das Spiel eignet sich für drinnen und draußen.

Was fördert das Spiel?
Selbstständiges Arbeiten und die Kombinationsgabe, denn mehrere Handlungsabläufe müssen miteinander verknüpft werden

Für welches Hundealter ist das Spiel geeignet?
Ab einem Alter von 12 Monaten

Schwierigkeitsgrad des Spiels?
Hoher Anspruch

Durchführung:
Bevor das eigentliche Spiel beginnt, bringen Sie Ihrem Hund bei, auf Befehl ein Spielzeug aufzunehmen und ein Stück im Maul zu tragen. Im nächsten Schritt konzentrieren Sie sich darauf, dass der Hund ins Körbchen schaut bzw. geht, wenn Sie ihm den Befehl „Körbchen“ geben. Sind beide Schritte sicher verinnerlicht, wird im dritten Schritt die Verknüpfung dieser Handlungen trainiert.

Der Hund muss lernen das Spielzeug aufzunehmen, zum Korb zu tragen und hineinfallen zu lassen. Diese Verknüpfung wird in kleinen Schritten geübt. Als Befehle können dienen: „Hol das Spielzeug“, „Körbchen“ und „Aus“. Anfangs werden bereits die Einzelschritte mit einem Leckerlie belohnt, bis zum Schluss die gesamte Handlungskette abläuft.

Um Ihr Tier nicht zu überfordern oder ihm die Lust am Spiel zu nehmen, ist es wichtig, die Übung wirklich in kleinen Schritten und über einen längeren Zeitraum zu trainieren – bis zur Perfektion können ruhig Wochen vergehen. Hat der Hund die Aufgabe erkannt und führt er sie schließlich auf einen Befehl wie „Füll das Körbchen“ hin aus, kann man den Schwierigkeitsgrad noch steigern, indem man mehrere Spielzeuge im erst kleineren, dann größeren Abstand um den Korb verteilt und danach einräumen lässt.

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