Alaskan Malamute

  • GrößeGroß
  • Fell LängeMittellang/lang
  • HaarenMittel
  • PflegeTäglich
  • Alleine lassen1 bis 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen TierenEher nicht
  • LautstärkeLaut
  • AllergienKeine
  • WachhundSchwach
  • ArtGebrauchshund

Überblick

Der Alaskan Malamute erinnert an einen Wolf und ist ein großer, imposanter Hund mit typischen Spitz-Eigenschaften (die Rute wird oft über dem Rücken getragen, das Fell ist sehr dick, die Ohren sind aufgestellt und der Kopf ist keilförmig). Ein erwachsener Alaskan Malamute-Rüde ist 64 bis 71 cm groß, eine Hündin 58 bis 66 cm und das Gewicht reicht von 38 bis 56 kg. Das Fell besitzt eine dichte Unterwolle und kann verschiedenste Farben und Schattierungen annehmen – von Weiß und Hellgrau bis Schwarz und von Gold bis Rot und Leberbraun mit Abzeichen.

Herkunft

Der nomadisch lebende Inuitstamm der „Mahlemuts“ aus dem Nordwesten Alaskas entwickelte diese Rasse, damit die Schlittenhunde bei extrem rauem Wetter dabei helfen konnten, schwere Lasten zu ziehen. Außerdem begleiteten die Hunde die Jäger auf die Jagd. Der Alaskan Malamute teilt seine Abstammung mit anderen nordischen Hunderassen, wie dem Samojeden und dem Siberian Husky, wurde aber nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf Kraft gezüchtet. Mit seinem dicken, doppelten Fell, seiner Stärke und Kondition ist es kein Wunder, dass der Alaskan Malamute bei Polarexpeditionen als Schlittenhund geholfen hat, Lasten zu bewegen – den extremen Bedingungen dieser Region können nur sehr wenige Rassen standhalten.

Person

Auch wenn der Alaskan Malamute äußerlich einem Wolf ähnelt, so verhält er sich aber nicht wie einer! Er ist anhänglich und freundlich, allerdings für Hundeanfänger als Ersthund eher nicht geeignet. Er liebt es, zu buddeln und zu heulen, und er kann einen starken Beutetrieb haben, der durch kleine, pelzige Tiere ausgelöst wird – egal ob Eichhörnchen, Katzen oder kleine Hunde. Eine frühe und gründliche Sozialisierung und lebenslanges kontinuierliches Training sind daher unbedingt erforderlich – einschließlich der Arbeit an einem verlässlichen Rückruf.

Gesundheit

Wie bei vielen anderen Rassen können auch beim Alaskan Malamutes erbliche Augenerkrankungen und Hüftgelenksdysplasie auftreten (eine Erkrankung, die zu Problemen mit der Beweglichkeit führen kann). Bei der Zucht sind daher Augenuntersuchungen und eine Beurteilung der Hüfte durch einen Tierarzt unbedingt zu empfehlen.

Tägliche Bewegung

Alaskan Malamutes brauchen mindestens zwei Stunden Bewegung täglich, idealerweise eher noch mehr. Schlittenhunde lieben es, zu ziehen, also ist es wichtig, so früh wie möglich mit dem Leinentraining anzufangen. Viele haben Spaß an Canicross, einer Hundesportart, bei der sie mit ihrem Besitzer laufen. Bei wärmerem Wetter sollte übermäßige Bewegung allerdings unbedingt vermieden werden.

Ernährung

Hunde großer Rassen haben nicht nur großen Appetit, sondern benötigen auch eine andere Verteilung der Nährstoffe als kleinere Hunde, insbesondere in Bezug auf Mineralien und Vitamine. Alaskan Malamutes können zu Blähungen und Magenproblemen neigen. Ähnlich wie bei vielen anderen größeren Hunden, besteht auch bei Schlittenhunden die Gefahr einer Magendrehung; kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeiten können helfen, das Risiko zu verringern.

Pflege

Mit ihrer dicken Unterwolle, die bis zu fünf Zentimeter lang sein kann, und dem kräftigen, rauen Deckhaar sind die Alaskan Malamutes gut gegen extreme Wetterbedingungen geschützt. In einem beheizten Haus kann es daher vorkommen, dass sie sehr stark haaren! Tägliches Bürsten kann dabei helfen, viel loses Haar aus dem Fell zu entfernen.
close

Cookies auf dieser Website

Unsere Website verwendet Cookies, damit wir und unsere Partner Sie wiedererkennen und verstehen können, wie Sie unsere Website nutzen. Um eine Liste der Cookies zu sehen und persönliche Einstellungen vorzunehmen, können Sie auf allen Seiten auf den Button Cookie Einstellungen zugreifen. Die weitere Nutzung dieser Website wird als Zustimmung betrachtet.
Cookie Einstellungen