Anatolischer Hirtenhund

  • GrößeSehr groß
  • Fell LängeKurz/glatt
  • HaarenStark
  • PflegeMehr als einmal die Woche
  • Alleine lassenWeniger als 1 Stunde
  • Verträglichkeit mit anderen TierenMittel
  • LautstärkeGewöhnlich ruhig
  • AllergienKeine
  • WachhundStark
  • ArtHütehund

Überblick

Der Anatolische Hirtenhund ist ein riesiger, kräftig gebauter Hund vom molossoiden Typ. Erwachsene Rüden erreichen 74 bis 81 cm, Hündinnen 71 bis 79 cm. Rüden wiegen 50 bis 64 kg, Hündinnen 41 bis 59 kg. Das kurze, dichte Fell kann jede Farbe haben, mit oder ohne eine markante schwarze Maske und schwarze Ohren; meistens ist es beige (fawn) oder gelb- bis rotbraun (dark fawn), manchmal mit etwas Weiß.

Herkunft

Der Anatolische Hirtenhund, auch Karabash genannt, ist eine alte Rasse, die von den schweren, molossoiden Herdenschutzhunden aus dem Nahen Osten abstammt. Diese Hunde sind groß, athletisch und stark und beschützten ihre Herden vor großen Raubtieren wie Bären und Wölfen. In der Türkei werden sie auch heute noch als Herdenschutzhunde der Schaf- und Ziegenherden genutzt. Dort gilt der Anatolische Hirtenhund als Nationalhund und wird „Coban Köpegi“ (Schäferhund) genannt.

Person

Die Geschichte dieser Hunderasse als Arbeitshund ist noch heute präsent – der Anatolische Hirtenhund ist von Natur aus territorial (er schützt sein Revier), unabhängig und sehr intelligent. Wegen des starken Schutztriebs müssen Hunde dieser Rasse früh und nachhaltig sozialisiert werden und ein geduldiges Training ist erforderlich. Es empfiehlt sich, einen den Garten ausbruchssicher zu gestalten, dazu eignen sich hohe und gegebenenfalls sogar doppelte Zäune. Bieten Sie einem Anatolischen Hirtenhund stets ein hohes Maß an Beschäftigung, da er bei Langeweile zerstörerische oder problematische Eigenschaften entwickeln könnte.

Gesundheit

Der Anatolische Hirtenhund ist im Allgemeinen sehr robust, kann aber, wie viele andere Hunderassen, eine Hüftgelenksdysplasie entwickeln (eine Erkrankung, die zu Problemen mit der Beweglichkeit führen kann). Für die Zucht ist daher eine Bewertung der Hüfte durch einen Tierarzt unbedingt notwendig.

Tägliche Bewegung

Anatolische Hirtenhunde brauchen viel Platz, z. B. ein großes Grundstück, auf dem sie nach dem Rechten sehen können. Sie sollten außerdem etwa zwei einstündige Spaziergänge am Tag einplanen – die Vorfahren dieser Hunde legten mit nomadisch lebenden Hirten gewaltige Strecken zurück.

Ernährung

Hunde sehr großer Rassen haben nicht nur einen großen Appetit, sondern profitieren auch von ausgewogenen Nährstoffanteilen, die ihre Bedürfnisse in Hinblick auf Gelenke und Knorpel erfüllen. Anatolische Hirtenhunde können zu Blähungen und Magenproblemen neigen. Wie bei vielen größeren Hunden besteht bei ihnen die Gefahr einer Magendrehung; kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeiten helfen, das Risiko zu verringern.

Pflege

Ihr Fell schützt die türkischen Herdenschutzhunde vor den kältesten Wintern und heißesten Sommern. Es ist kurz und dicht, mit dicker Unterwolle, und muss daher ein- bis zweimal pro Woche gebürstet werden. Im Fellwechsel haart diese Hunderasse sehr stark.
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