Barsoi

  • GrößeGroß
  • Fell LängeMittellang/lang
  • HaarenMittel
  • PflegeMehr als einmal die Woche
  • Alleine lassen1 bis 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen TierenEher nicht
  • LautstärkeNormalerweise ruhig
  • AllergienKeine
  • WachhundSchwach
  • ArtJagdhund

Überblick

Diese großen, eleganten Windhunde tragen ihre langen, schmalen Köpfe stolz erhoben. Das Fell der Barsois ist seidig und mittellang, mit starker Befederung (längere Haare) an den Beinen, am Bauch und an der Rute. Das Fell kann weiß, gold, rot, grau, schwarz gewolkt und gefleckt sein. Erwachsene Hündinnen sind mindestens 68 cm groß und wiegen etwa 34 kg. Erwachsene Rüden sind mindestens 74 cm groß und wiegen etwa 41 kg.

Herkunft

Barsois werden in Russland seit dem 17. Jahrhundert zur Jagd auf Wölfe eingesetzt. Ein russischer Herzog importierte einige Windhunde aus Arabien, aber sie hielten den extremen russischen Wintern nicht stand. Beim zweiten Mal kreuzte er die Hunde mit einheimischen Rassen mit dickerem Fell, wahrscheinlich tatarischen Windhunden oder langbeinigen Schäferhunden. Wegen ihres sanften Temperaments und exotischen Aussehens waren die Barsois ideale Geschenke von den Zaren an die europäischen Königshäuser. Nach der Russischen Revolution 1917 wurden Barsois mit der herrschenden Klasse assoziiert und viele Zuchten in Russland wurden zerstört. Die Rasse überlebte nur wegen der ursprünglich an den Westen verschenkten Hunde.

Person

Trotz ihrer Größe sind diese gutmütigen Hunde sanft und im Haus sehr ruhig. Fremden gegenüber können sie recht reserviert und distanziert sein. Sie tolerieren andere Hunde, die ihnen ähnlich sind, müssen aber an Katzen und andere Haustiere ab dem Welpenalter herangeführt werden, da sie ansonsten immer auf den Anblick eines fliehenden Tiers reagieren würden.

Gesundheit

Der Barsoi ist im Allgemeinen eine gesunde, robuste Rasse. Wie viele Rassen können bei ihm einige erbliche Augenerkrankungen auftreten, daher sollten Zuchthunde einer Augenuntersuchung unterzogen werden. Auch eine Hypothyreoidismus (Schilddrüsenunterfunktion) kann bei dieser Rasse als Erbkrankheit auftreten.

Tägliche Bewegung

Obwohl Barsois im Haus recht ruhig sein können, brauchen sie täglich mindestens eine Stunde Bewegung. Wünschenswert ist mehr als nur eine Stunde und große, offene Flächen auf denen sie gefahrlos von der Leine gelassen werden können, um sich auszutoben. Denken Sie immer daran, dass Barsois Jagdhunde sind und instinktiv jedem Beutetier hinterherrennen werden, das sie erspähen, also müssen sie besonders gut aufpassen.

Ernährung

Barsois haben wie andere große Hunde nicht nur einen ausgeprägten Appetit, sondern benötigen auch eine besondere Verteilung der Nährstoffanteile. Diese unterscheidet sich von der bei kleinen Hunden, auch in Bezug auf Mineralstoffe und Vitamine. Barsois können außerdem zu Blähungen und Magenproblemen neigen. Wie bei vielen größeren Hunden besteht auch bei diesen Hunden die Gefahr einer Magendrehung. Daher sind viele kleine, über den Tag verteilte Mahlzeiten empfohlen, um dieses Risiko zu minimieren.

Pflege

Das seidige, wellige Fell des Barsois erfordert eine regelmäßige Fellpflege (zwei- oder dreimal die Woche) und die Haare zwischen den Pfotenballen müssen regelmäßig gestutzt werden. Während des Fellwechsels wird der Hund große Mengen an Haaren verlieren.
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