Basenji

  • GrößeKlein
  • Fell LängeKurz/glatt
  • HaarenSchwach
  • PflegeEinmal die Woche
  • Alleine lassenWeniger als 1 Stunde
  • Verträglichkeit mit anderen TierenEher nicht
  • LautstärkeNormalerweise ruhig
  • AllergienKeine
  • WachhundSchwach
  • ArtJagdhund

Überblick

Dieser kleine bis mittelgroße Hund hat eine charakteristische, eng gerollte Rute und eine faltige Stirn. Das glatte, kurze und glänzende Fell des Basenji ist rot-weiß, schwarz-weiß, schwarz-loh und weiß, gestromt, gestromt und weiß oder dreifarbig. Im Rassestandard finden Sie alle Details. Die ideale Größe bei erwachsenen Rüden ist 43 cm Widerristhöhe (Abstand vom Boden bis zum höchsten Punkt des Rückens über den Schulterblättern) bzw. 40 cm bei Hündinnen. Erwachsene Basenjis haben ein Idealgewicht von 11 kg (Rüden) und 9,5 kg (Hündinnen).

Herkunft

Basenjis wurden angeblich als Begleithunde für die Pharaonen gezüchtet und es gibt Porträts dieser Rassehunde in den ägyptischen Pyramiden. Im Laufe der Zeit wurden diese Hunde immer weiter nach Süden bis nach Zentralafrika gebracht, wo sie in der Kongo-Region eingesetzt wurden, um Schilfratten zu töten. Diese großen, aggressiven Ratten bedrohten das Vieh der Einheimischen und ein guter Jagdhund sicherte somit deren Überleben. Die Rasse wurde in der westlichen Welt erst im Viktorianischen Zeitalter bekannt, als die ersten Afrikaforscher von einem „nicht bellenden Hund“ berichteten.

Person

Diese Rassehunde sind einzigartig, weil sie nicht bellen – aber sie „jodeln“, wenn sie aufgeregt sind! Basenjis sind aufmerksam, intelligent, pflegen sich selbst und haben kaum Eigengeruch. Damit erinnern sie eher an Katzen und es soll sogar Basenjis geben, die Bäume und Zäune hochklettern können. Bei ihren Besitzern sind sie sehr anhänglich, bei Fremden eher zurückhaltend. Basenjis neigen zu Streitigkeiten mit anderen Hunden, also ist eine frühe Sozialisierung unbedingt erforderlich.

Gesundheit

Die bekanntesten erblichen Krankheiten beim Basenji sind eine Nierenerkrankung (Fanconi-Syndrom) und eine Form der Anämie. Für beide ist ein Gentest verfügbar. Wie bei vielen Rassen können auch beim Basenji erbliche Augenerkrankungen auftreten. Bei der Zucht sind daher Augenuntersuchungen und Gentests unbedingt notwendig.

Tägliche Bewegung

Basenjis wurden zur Jagd in schwierigem Gelände gezüchtet und brauchen mindestens eine Stunde Bewegung täglich, haben aber auch genug Kondition für mehr. Sie sind zwar nicht leicht zu trainieren, aber es könnte von Vorteil sein, sich mit ihnen an Hundesport zu versuchen, um sie geistig und körperlich auszulasten. Das Konzept Straße ist ihnen fremder als anderen Rassehunden, also muss beim Spazierengehen im Straßenverkehr gut aufgepasst werden.

Ernährung

Kleine Rassen geben wegen ihrer großen Körperoberfläche viel Wärme ab, daher ist ihr Basalstoffwechsel erhöht, und der Energiebedarf gesteigert. Da ihre Mägen eher klein sind, sollten sie mehrmals am Tag kleinere Portionen Futter bekommen. Futter für kleine Rassen wird speziell entwickelt, um die richtigen Anteile wichtiger Nährstoffe zu liefern und um die passende Pelletgröße für kleinere Mäuler bereitzustellen. Dies animiert Ihren Hund zum Kauen und verbessert die Verdauung.

Pflege

Der Basenji erledigt seine Fellpflege und Hygiene zum größten Teil selbst. Das Fell ist kurz, geschmeidig und fein. Es kann einmal die Woche mit einem Handschuh abgebürstet werden, um lose Haare zu entfernen. Ohren und Krallen sollte man regelmäßig überprüfen. Ansonsten muss nicht viel getan werden.
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