Bayerischer Gebirgsschweißhund

  • GrößeMittel
  • Fell LängeKurz/glatt
  • HaarenSchwach
  • PflegeEinmal die Woche
  • Alleine lassen1 bis 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen TierenUnter Umständen
  • LautstärkeNicht zu laut
  • AllergienKeine
  • WachhundMittel
  • ArtJagdhund

Überblick

Dies muskulösen, mittelgroßen Rassehunde sind etwas länger als hoch und wiegen im Erwachsenenalter 20 bis 25 kg. Erwachsene Rüden sind etwa 47 bis 52 cm groß, Hündinnen 44 bis 48 cm. Das kurze Fell ist entweder braun, rot mit schwarzer Maske oder hirschrot mit oder ohne schwarze Maske.

Herkunft

Der Bayerische Gebirgsschweißhund geht auf mittelalterliche Jagd- bzw. Schweißhunde zurück. Verschiedene Rassen und Arten stammen von diesen ursprünglichen Hunden ab, so z. B. der Hannoversche Schweißhund. Um einen leichteren Hund zu bekommen, wurde der Hannoversche Schweißhund mit der Roten Gebirgsbracke gekreuzt und in den 1870er-Jahren entstand daraus der Bayerische Gebirgsschweißhund, eine Bluthundrasse, die die Wundfährte (Schweiß) von Wild im Gebirge verfolgen konnte. Der erste Rasseclub wurde 1912 in München gegründet.

Person

Der Bayerische Gebirgsschweißhund ist mutig, ruhig, loyal und seinem Besitzer treu ergeben. Bei Fremden kann er zurückhaltend sein, deswegen ist eine umfassende Sozialisierung besonders wichtig. Training ist ein Muss, um einen verlässlichen Rückruf sicherzustellen, außerdem muss er Nasenarbeit leisten können.

Gesundheit

Wie bei vielen Rassehunden kann auch beim Bayerischen Gebirgsschweißhund eine Hüftgelenksdysplasie auftreten (eine Erkrankung, die zu Problemen mit der Beweglichkeit führen kann). Vor dem Züchten ist daher ein Tierarzt zur Beurteilung der Hüfte zu konsultieren.

Tägliche Bewegung

Da diese Rassehunde gezüchtet wurden, um verwundetes Wild manchmal über mehrere Tage zu verfolgen, hat Bayerische Gebirgsschweißhund in der Regel viel Ausdauer und braucht mindestens zwei Stunden Bewegung am Tag. Er ist ein Arbeitshund und wird daher Spaß an Nasenarbeit und anderen Hundesportarten haben, die Körper, Geist und Nase auslasten! Ein verlässlicher Rückruf ist unbedingt notwendig, da er sich bei allem Flehen taub stellen kann, wenn er eine Spur gefunden hat.

Ernährung

Das Futter Ihres Bayerischen Gebirgsschweißhunds muss ausgewogene Nährstoffanteile enthalten. Außerdem muss ihm immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stehen. Es ist wichtig, regelmäßig den Körperzustand zu kontrollieren, um sicherzustellen, dass Ihr Hund in Bestform bleibt. Außerdem sollten Sie ihn wenn möglich mindestens zweimal täglich füttern und dabei die Fütterungsempfehlungen seines speziellen Futters berücksichtigen. Bayerische Gebirgsschweißhunde können zu Blähungen und Magenproblemen neigen. Wie bei vielen größeren Hunderassen besteht bei ihnen die Gefahr einer Magendrehung; kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeiten können helfen, das Risiko zu verringern.

Pflege

Das kurze Fell benötigt wenig Pflege, einmal bürsten pro Woche genügt. Untersuchen Sie dann auch seine Ohren und Pfoten.
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