Bedlington Terrier

  • GrößeKlein
  • Fell LängeFellschnüre/wollig
  • HaarenGar nicht
  • PflegeTäglich
  • Alleine lassen1 bis 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen TierenEher nicht
  • LautstärkeNicht zu laut
  • AllergienJa
  • WachhundStark
  • ArtTerrier

Überblick

Die kleine bis mittelgroße, langbeinige Hunderasse hat ein charakteristisches Äußeres und ist leicht zu erkennen. Die Bedlington Terrier haben einen schmalen Schädel und ein lammähnliches Fell in Blau, Leber- oder Sandfarben, mit oder ohne lohfarbene Abzeichen. Erwachsene Rüden und Hündinnen sind 38 bis 43 cm groß und wiegen 8 bis 10 kg.

Herkunft

Der Bedlington Terrier wurde ursprünglich im 18. Jahrhundert von Bergarbeitern in der Region um Rothbury in Northumberland aus einer Kombination von lokalen Terriern und einer Einkreuzung von Whippets erzüchtet. Er wurde erst 1869 zum ersten Mal ausgestellt, machte sich aber bis dahin einen Ruf als Beseitiger von Ungeziefer, Begleiter von Wilddieben und guter Kämpfer. Der Bedlington Terrier war damals auch als „Rothbury Terrier“ und (wegen seiner Hilfe beim Wildern) als „Zigeunerhund“ bekannt.

Person

Bedlington Terrier müssen trainiert werden, wenn sie sich mit Katzen und anderen Haustieren verstehen sollen. Fremde werden angekündigt und verjagt, wenn sie nicht willkommen sind. Werden sie aber vom Besitzer hineingebeten, heißt auch der Bedlington Terrier sie herzlich willkommen. Bedlington Terrier sind gute Wachhunde, da sie sehr mutig sind, wenn sie überrascht werden. Im Allgemeinen sind sie jedoch sehr gelassen, wenn sie geistig und körperlich gut ausgelastet werden (zum beispiel durch verschiedene Hundesportarten).

Gesundheit

Bedlington Terrier können anfällig für eine erbliche Lebererkrankung sein (Kupferspeicherkrankheit). Für diese Krankheit ist ein Gentest verfügbar, dem alle Zuchthunde unterzogen werden sollten. Wie bei vielen Rassen können auch bei ihnen erbliche Augenerkrankungen auftreten, daher ist es wichtig, vor der Zucht die Augen untersuchen zu lassen.

Tägliche Bewegung

Der Bedlington Terrier sollte täglich mindestens eine Stunde Bewegung haben. Die Tiere sind Meister bei Spielen, bei denen sie rennen, springen oder apportieren müssen sowie bei Hundesportarten wie Agility. Sie sollten regelmäßig auch geistig gefordert werden, um Verhaltensproblemen vorzubeugen.

Ernährung

Bedlington Terrier geben wegen ihrer relativ großen Körperoberfläche viel Wärme ab, was einen erhöhten Basalstoffwechsel und einen gesteigerten Energiebedarf zur Folge hat. Da ihre Mägen klein sind, müssen sie mehrmals am Tag kleinere Portionen fressen. Futter für kleine Rassen wird speziell entwickelt, um die entsprechend richtigen Anteile der wichtigsten Nährstoffe zu liefern und um die passende Pelletgröße für kleinere Mäuler bereitzustellen. Diese animiert die Tiere zum Kauen und verbessert die Verdauung.

Pflege

Die Fellpflege des Bedlington Terrier kann mitunter anstrengend sein. Sein Fell sollte täglich etwa fünf Minuten gebürstet und mindestens einmal die Woche gekämmt werden. Bedlington Terrier müssen etwa alle zwei Monate geschoren werden. Ein professioneller Hundefriseur kann den eher ungewöhnlichen Schnitt durchführen. Oder Sie können sich von einem Züchter zeigen lassen, wie man einen Hund dieser Hunderasse richtig schert. Die Ausstellungsrichtlinien sehen vor, dass das Fell nirgendwo am Körper länger als 2,5 cm sein darf, also ist die Fellpflege noch aufwendiger, wenn Sie Ihren Hund ausstellen möchten.
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