Berner Sennenhund

  • GrößeSehr groß
  • Fell LängeMittellang/lang
  • HaarenStark
  • PflegeTäglich
  • Alleine lassen1 bis 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen TierenUnter Umständen
  • LautstärkeNormalerweise ruhig
  • AllergienKeine
  • WachhundMittel
  • ArtGebrauchshund

Überblick

Berner Sennenhunde sind auffallend aristokratisch und eine der attraktivsten Rassen der Schweizer Arbeitshunde. Ihr Fell ist weich und seidig, mit dicker Unterwolle, und sie sind immer tiefschwarz mit weißem Fang und Blesse, weißer Brust, weißen Pfoten und weißen Schwanzspitzen. Ein sattes Kastanien- oder Rotbraun trennt an den Beinen und Wangen das Schwarz vom Weiß. Berner Sennenhunde sind kräftige, robuste Treibhunde, die zwischen 58 und 66 cm (Hündinnen) bzw. 64 bis 70 cm (Rüden) messen. Beide Geschlechter wiegen zwischen 40 und 44 kg.

Herkunft

Die Geschichte des Berner Sennenhundes reicht 2.000 Jahre bis zu der Zeit zurück, als die Römer in die Schweiz (damals Helvetia) einmarschierten und ihre Wach- und Treibhunde mitbrachten. Die römischen molossoiden Hunde wurden wahrscheinlich mit Herdenschutzhunden gekreuzt, die dem rauen Wetter in den Alpen trotzen konnten und ein gemäßigteres Temperament hatten. Berner Sennenhunde wurden dann als Zugtiere benutzt, um gewebte Waren und Milchprodukte auf kleinen Wagen von Dorf zu Dorf zu transportieren.

Person

Berner Sennenhunde sind gutmütige Hunde, die gerne an allen Aktivitäten ihres Besitzers teilnehmen, und daher wunderbare Begleiter und Familienhunde abgeben. Sie sind anhänglich, geduldig und besonders kinderlieb – sie beschützen die Kleinen sogar, wenn es nötig sein sollte. Berner Sennenhunde brauchen menschliche Gesellschaft und Aufmerksamkeit und genießen das Leben als Familienhund dementsprechend. Sie bellen, um Besucher anzukündigen, beruhigen sich aber schnell wieder. Wenn sie als Welpen an Katzen und andere Haustiere gewöhnt wurden, werden sie diese später immer akzeptieren.

Gesundheit

Die schwerwiegendsten rassetypischen Krankheiten bei Berner Sennenhunden sind bestimmte sehr aggressive Krebsarten, aufgrund derer sie oft nur eine kurze Lebensdauer haben. Wie bei vielen großen Rassen kann außerdem auch eine Hüftgelenksdysplasie auftreten, die zu Problemen mit der Beweglichkeit führen kann. Vor allem bei Zuchthunden ist daher eine Untersuchung und die Beurteilung der Hüfte durch einen Tierarzt unbedingt notwendig.

Tägliche Bewegung

Im Welpenalter dürfen Berner Sennenhunde nur vorsichtig bewegt werden, damit sich ihre Knochen und Gelenke richtig entwickeln können. Nach ihrem ersten Lebensjahr dürfen sie auch Freilauf genießen und herumrennen. Als erwachsene Hunde brauchen Berner Sennenhunde etwa eine Stunde Bewegung täglich.

Ernährung

Berner Sennenhunde haben nicht nur einen ausgeprägten Appetit, sondern profitieren auch von ausgewogenen Nährstoffanteilen, die ihre Bedürfnisse in Hinblick auf Gelenke und Knorpel erfüllen. Sie können häufig zu Blähungen und Magenproblemen neigen. Wie bei vielen größeren Hunden besteht auch ein erhöhtes Risiko für eine Magendrehung; kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeiten können helfen, dieses Risiko zu verringern.

Pflege

Tägliche Fellpflege wird empfohlen, damit das Fell des Berner Sennenhundes nicht verfilzt und er nicht zu viel haart. Das Haar zwischen den Pfotenballen sollte außerdem regelmäßig gestutzt werden.
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