Bichon Frisé

  • GrößeKlein
  • Fell LängeMittellang/lang
  • HaarenGar nicht
  • PflegeTäglich
  • Alleine lassen1 bis 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen TierenJa
  • LautstärkeNormalerweise ruhig
  • AllergienJa
  • WachhundSchwach
  • ArtToy

Überblick

Wie auch die Malteser sind die Bichons Frisés kleine, kräftige, harmonisch gebaute Hunde mit elegantem Äußeren. Ihre tiefschwarzen Augen und Nasen bilden einen starken Kontrast zu ihrem schneeweißen Fell. Ihre Rute wird wie eine fedrige Fahne in einem Bogen über dem Rücken getragen. Ihr seidiges Fell mit korkenzieherartigen Haaren unterscheidet sie äußerlich von ihren Verwandten, den Maltesern, und lässt sie ein wenig wie Wattebäusche aussehen. Erwachsene Rüden und Hündinnen messen 23 bis 28 cm und wiegen 3 bis 6 kg.

Herkunft

Bereits vor Jahrhunderten war der Bichon Frisé in Frankreich und Spanien sehr beliebt. Er zierte Porträts der Königsfamilien beider Länder. Rassehunde vom Typ des Bichon wurden auf verschiedenen Mittelmeerinseln gezüchtet und man nimmt an, dass der Ursprung des Bichon Frisé in Teneriffa liegt. Der Bichon Maltais (heute als Malteser bekannt) ist einer seiner nahen Verwandten. Es wird vermutet, dass Seeleute im 14. Jahrhundert die Bichons Frisés von Teneriffa aufs europäische Festland brachten.

Person

Diese lebhaften, fröhlichen kleinen Rassehunde lieben das Zusammenleben mit Menschen. Sie begleiten ihre Besitzer gern überallhin, können aber auch das Alleinbleiben lernen. Sie sind gut zu sozialisieren und akzeptieren andere Hunde und Haustiere im Haushalt.

Gesundheit

Bichons Frisés sind im Allgemeinen sehr gesunde kleine Hunde. Allerdings besteht wie bei vielen anderen Hunderassen auch ein Risiko für erbliche Erkrankungen der Augen und Patella-Luxationen, bei denen vorübergehend die Kniescheibe herausspringt. Sie sind außerdem anfällig für wässrige Augen und prädisponiert für eine bestimmte Art von Blasensteinen.

Tägliche Bewegung

Bichons Frisés werden sich den Möglichkeiten ihres Besitzers anpassen, wenn es um Bewegung geht, aber eine halbe Stunde täglich sollte mindestens gegeben sein. Außerdem müssen sie auch ihr Gehirn trainieren!

Ernährung

Kleine Rassen geben wegen ihrer relativ großen Körperoberfläche viel Wärme ab. Ihr Basalstoffwechsel ist dadurch erhöht und sie haben einen gesteigerten Energiebedarf. Da ihre Mägen trotzdem relativ klein sind, sollten sie besser mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt fressen. Für kleine Rassen wir spezielles Futter entwickelt, welches die richtigen Anteile der wichtigen Nährstoffe liefert und über eine passende Pelletgröße für die kleineren Mäuler verfügt. Dies animiert zum Kauen und verbessert die Verdauung.

Pflege

Bichon Frisé haaren nicht, sollten aber täglich gebürstet werden, um das Fell zu pflegen. Ab und zu müssen die Haare gestutzt werden, damit sie nicht zu lang wachsen. Um das ausstellungswürdige „Wattebausch“-Aussehen zu erhalten, wird der Besuch eines Hundefriseurs alle fünf bis sechs Wochen empfohlen.
close

Cookies auf dieser Website

Unsere Website verwendet Cookies, damit wir und unsere Partner Sie wiedererkennen und verstehen können, wie Sie unsere Website nutzen. Um eine Liste der Cookies zu sehen und persönliche Einstellungen vorzunehmen, können Sie auf allen Seiten auf den Button Cookie Einstellungen zugreifen. Die weitere Nutzung dieser Website wird als Zustimmung betrachtet.
Cookie Einstellungen