Bloodhound

  • GrößeGroß
  • Fell LängeKurz/glatt
  • HaarenSchwach
  • PflegeWeniger als einmal die Woche
  • Alleine lassenWeniger als 1 Stunde
  • Verträglichkeit mit anderen TierenJa
  • LautstärkeNicht zu laut
  • AllergienKeine
  • WachhundSchwach
  • ArtJagdhund

Überblick

Hunde dieser Rasse sind leicht an ihrem edlen, faltigen Kopf, ihren hängenden Augenlidern und den langen Schlappohren zu erkennen. Bloodhounds haben kräftige Körper und Beine und sind wirklich gute Spürhunde! Sie haben ein kurzes, glattes Fell in den Farben Schwarz und Loh, Leber und Loh oder Rot. Erwachsene Hündinnen messen 58 bis 63 cm, Rüden 63 bis 69 cm. Sie wiegen 41 bis 50 kg.

Herkunft

Die Ursprünge des modernen Bloodhound können bis ins Kloster von Saint-Hubert (Sankt Hubertus) zurückverfolgt werden. Hier wurden sogenannte „Segusius-Hunde“ ursprünglich genutzt, um Wölfe, Großkatzen oder Hirsche aufzuspüren oder als Spürhunde die Fährte von verwundetem Wild zu verfolgen. Als die Normannen im Jahr 1066 England eroberten, brachten sie viele ihrer Hunde mit und der Hubertushund war einer davon. In England wurde dieser Hund schließlich als Bloodhound bekannt – genauer gesagt die Variante in Schwarz-Loh (die weißen wurden Talbot Hounds genannt). Der moderne Bloodhound entspricht nicht mehr den damaligen Hunden, heißt aber in seinem Ursprungsland Belgien noch immer „Chien de Saint-Hubert“.

Person

Bloodhounds sind gutmütige, liebevolle Hunde, die normalerweise kinderlieb sind und sich mit anderen Hunden und Haustieren verstehen. Sie sind freundlich und begrüßen sowohl erwünschte als auch unerwünschte Besucher. Zuhause sind sie zwar ruhig, aber draußen können sie recht laut werden. Sie sind Familienhunde und bleiben nicht gern allein.

Gesundheit

Wie bei vielen Rassen kann auch beim Bloodhound eine Hüftgelenksdysplasie auftreten (eine Erkrankung, die zu Problemen mit der Beweglichkeit führen kann). Vor dem Züchten ist daher auf jeden Fall die Beurteilung der Hüfte durch einen Tierarzt notwendig. Die faltige Haut am Kopf des Hundes kann zu Problemen mit den Augenlidern und den Augen führen.

Tägliche Bewegung

Wegen ihrer Größe und ihres schnellen Wachstums dürfen diese Hunde als Welpen nicht zu viel Bewegung bekommen. Besonders im ersten Jahr muss man aufpassen, damit die Knochen und Gelenke der Welpen die Möglichkeit bekommen, gesund zu wachsen. Erwachsene Bloodhounds sind ausgesprochen ausdauernd und brauchen mindestens zwei Stunden Bewegung am Tag. Da sie vorwiegend als Spürhunde (Schweißhunde) eingesetzt werden, werden sie unermüdlich nach der Quelle eines interessanten Geruchs suchen! Es gibt Angebote von Hundeschulen für Fährtensuche und Mantrailing und die Teilnahme daran oder eine andere Form der Nasenarbeit ist für das Wohlbefinden dieser Rasse von größter Wichtigkeit.

Ernährung

Die Bloodhounds sind sehr große Hunde und haben einen dementsprechend ausgeprägten Appetit. Diesem sollte mit einer ausgewogenen Ernährung nachgekommen werden. Besonders wichtig ist die richtige Verteilung der Nährstoffanteile in Bezug auf Mineralstoffe und Vitamine, welche sich von der Ernährung von kleinen Hunden unterscheidet. Bloodhounds können zu Blähungen und Magenproblemen neigen. Wie bei den meisten großen Hunderassen besteht bei ihnen die Gefahr einer Magendrehung. Viele, über den Tag verteilte, kleine Mahlzeiten können dabei helfen, eine solche Krankheit zu vermeiden.

Pflege

Diese Rasse benötigt nur wenig Fellpflege, da das Fell kurz und glatt ist. Gelegentliches Bürsten reicht aus, um lose und abgestorbene Haare zu entfernen. Allerdings müssen die Ohren und Augen regelmäßig untersucht werden, damit mögliche Infektionen früh erkannt werden.
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