Border Collie

  • GrößeMittel
  • Fell LängeMittellang/lang
  • HaarenMittel
  • PflegeMehr als einmal die Woche
  • Alleine lassen1 bis 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen TierenUnter Umständen
  • LautstärkeNicht zu laut
  • AllergienKeine
  • WachhundMittel
  • ArtHütehund

Überblick

Der Border Collie ist ein mittelgroßer, gut proportionierter Hund. Das Fell kann entweder glatt oder mittellang sein und die häufigste Farbe ist Schwarz-Weiß, doch es gibt auch andere Kombinationen mit Weiß, z. B. Braun, Bluemerle, Rot und Dreifarbig. Erwachsene Rüden sind etwa 53 cm groß, Hündinnen etwas kleiner. Das Gewicht liegt bei etwa 14 bis 20 kg.

Herkunft

Die Geschichte des Border Collies reicht zwar bis ins 18. Jahrhundert zurück, aber seinen heutigen Namen erhielt er erst 1915. Border Collies sind Arbeitshunde und unterstützen seit Jahrhunderten die Schäfer aus der Grenzregion zwischen Schottland und England. Sie wurden allein wegen ihrer Arbeitsfähigkeit gezüchtet. Einige Züchter aus der Ursprungsregion befürchten daher, dass eine Verlegung des Hauptaugenmerks auf Aussehen und Schönheit die Rasse ruinieren würde, und konzentrieren sich aus diesem Grund weiterhin auf die Zucht von Arbeitshunden. Oft gibt es Unterschiede zwischen Show- und Arbeitslinien.

Person

Border Collies sind immer bereit, zu arbeiten: Sie sind aufmerksam, lebhaft und warten geradezu auf Anweisungen – sie eignen sich daher hervorragend zum Hundesport. Sie binden sich eng an ihren Besitzer und die Familie, sind aber keine idealen Haustiere für Familien mit kleinen Kindern, wenn sie nicht wirklich außerordentlich viel Zeit und Beschäftigung gewidmet bekommen. Es liegt in ihrer Natur, alles zu hüten, was sich bewegt – das gilt auch für Kinder! Wenn sie nicht körperlich und geistig ausgelastet werden, wird ihnen schnell langweilig und sie können Verhaltensprobleme entwickeln, wie beispielsweise das Zerstören von Dingen im Haus, da sie sich immer etwas zu tun suchen.

Gesundheit

Der Border Collie ist eine sehr robuste Rasse, die im Allgemeinen nur wenige Gesundheitsprobleme hat. Wie bei vielen Rassen können jedoch auch bei ihnen erbliche Augenerkrankungen und Hüftgelenksdysplasie auftreten, die zu Problemen der Beweglichkeit führen kann. Insbesondere für Zuchthunde sind daher Augenuntersuchungen und eine Beurteilung der Hüfte durch einen Tierarzt notwendig. Auch Epilepsie tritt bei dieser Rasse vergleichsweise häufig auf.

Tägliche Bewegung

Da sie immer beschäftigt sein und unbedingt gefallen wollen, blühen die urspünglichen Arbeitshunde beim Hundesport regelrecht auf, da sie dort Geist und Körper trainieren können. Sie sind wie ein Geschenk des Himmels für alle, die an Turnieren teilnehmen möchten, ob es nun Obedience, Agility, Flyball, Dog Dancing oder tatsächlich Hütearbeit ist. Wenn Border Collies nicht trainiert werden, entwickeln sie oft Verhaltensprobleme und machen ihren Besitzern das Leben schwer. Ein erwachsener Hund braucht mindestens zwei Stunden Bewegung und außerdem Kopfarbeit.

Ernährung

Das Futter Ihres Border Collies muss ausgewogene Anteile der unterschiedlichen Nährstoffgruppen enthalten. Außerdem muss ihm zu jeder Zeit frisches und ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Es ist wichtig, regelmäßig den Körperkonditionswert zu bestimmen, um die Bestform Ihres Hundes zu wahren. Außerdem sollten Sie ihn mindestens zweimal täglich füttern und dabei die Fütterungsempfehlungen des speziellen Futters berücksichtigen.

Pflege

Bei kurzhaarigen und mittellanghaarigen Border Collies ist das Deckhaar dicht und die Unterwolle dick und weich. Beim längeren Fell ist eine auffällige Mähne rund um den Hals und die Schultern vorhanden. Das Fell ist einfach zu pflegen, wenn es ein paar Mal pro Woche (Mittellanghaar) oder einmal die Woche (Kurzhaar) gebürstet wird und so Verfilzungen regelmäßig entfernt werden.
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