Border Terrier

  • GrößeKlein
  • Fell LängeKurz/rau
  • HaarenSchwach
  • PflegeMehr als einmal die Woche
  • Alleine lassen1 bis 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen TierenUnter Umständen
  • LautstärkeNicht zu laut
  • AllergienKeine
  • WachhundSchwach
  • ArtTerrier

Überblick

Border Terrier sind mittelgroße Terrier mit charakteristischen otterähnlichen Köpfen. Sie wurden als Jagdhunde gezüchtet und das sieht man ihnen auch an: Sie haben ein raues, dichtes Fell, das verschiedene Farbvarianten haben kann, einschließlich Rot, Weizenfarben, Meliert und Lohfarben (grizzle and tan) sowie Blau und Lohfarben (blue and tan). Durchschnittlich messen erwachsene Rüden 30,5 cm und wiegen 6 bis 7 kg. Hündinnen liegen bei 28 cm und etwa 5 bis 6 kg.

Herkunft

Der Border Terrier tauchte zum ersten Mal im 18. Jahrhundert auf und hat sich seitdem kaum verändert. Hunde dieser Rasse wurden in der schottisch-englischen Grenzregion als Arbeits- bzw. Jagdhunde eingesetzt, um die Füchse zu jagen, die den Tierbestand der Bauern gefährdeten. Im Laufe ihrer Geschichte wurden sie auch als Reedwater Terrier und Coquetdale Terrier bezeichnet, heute sind sie nur noch unter dem Namen Border Terrier bekannt. Auf dem Land werden sie immer noch zur Arbeit eingesetzt, in der Stadt hält man sie dagegen hauptsächlich als Familienhunde.

Person

Border Terrier sind liebevoll und lebenslustig und eignen sich sehr gut als Familienhunde. Sie sind mutig, anpassungsfähig und Menschen – insbesondere Kindern – gegenüber freundlich. Sie sind im Allgemeinen sehr gelassen, haben ein unabhängiges Naturell und treffen gern eigene Entscheidungen. Der Border Terrier liebt die Jagd nach Kaninchen und Eichhörnchen, lebt aber mit anderen Tieren im Haushalt friedlich zusammen, wenn er gut sozialisiert und an den Umgang mit ihnen vorsichtig herangeführt wurde. Diese Rasse eignet sich sowohl für ein Leben auf dem Land als auch in der Stadt.

Gesundheit

Der Border Terrier ist im Allgemeinen ein sehr gesunder Hund. Obwohl es einige rassespezifische Krankheiten gibt (z. B. Augenerkrankungen, Epilepsie), sind diese relativ selten.

Tägliche Bewegung

Border Terrier sind sehr aktive, für die Arbeit gezüchtete Jagdhunde, daher haben sie einen starken Jagdtrieb. Sie brauchen täglich mindestens eine Stunde Bewegung, freuen sich aber auch über mehr. Manche jagen jedem Kleintier hinterher, das sie bemerken, egal in welcher Situation. Das kann ihnen Probleme einbringen, aber wenn sich der Besitzer dessen bewusst ist und im Welpenalter mit entsprechendem Training beginnt, kann der Border Terrier sehr hohe Trainingsziele erreichen.

Ernährung

Wie andere kleine Hunderassen geben auch Border Terrier wegen ihrer relativ großen Körperoberfläche viel Wärme ab, daher ist ihr Basalstoffwechsel erhöht, und der Energiebedarf gesteigert. Da ihre Mägen klein sind, müssen sie mehrmals am Tag kleine Portionen fressen. Futter für solch kleine Hunderassen wird speziell dafür entwickelt, die richtigen Anteile der wichtigsten Nährstoffe zu liefern und die passende Pelletgröße für kleinere Mäuler bereitzustellen. So animiert man die Tiere zum Kauen und verbessert deren Verdauung.

Pflege

Das kurze, dichte Fell dieses Hundes erfordert nur wenig Pflege. Durch das Bürsten werden Überbleibsel von Erkundungstouren im Unterholz aus dem Fell entfernt und der Fellwechsel sollte durch gelegentliches Stripping (Auszupfen der abgestorbenen Haare) unterstützt werden.
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