Boxer

  • GrößeGroß
  • Fell LängeKurz/glatt
  • HaarenSchwach
  • PflegeWeniger als einmal die Woche
  • Alleine lassenWeniger als 1 Stunde
  • Verträglichkeit mit anderen TierenUnter Umständen
  • LautstärkeNicht zu laut
  • AllergienKeine
  • WachhundStark
  • ArtGebrauchshund

Überblick

Boxer sind mittelgroß, sehr muskulös, robust und haben eine tiefe Brust. Sie haben einen kurzen Fang und ein leicht nach oben gezogenes Kinn. Die Farben des kurzen Fells sind Gelb oder Gestromt, üblicherweise mit einigen weißen Abzeichen. Es gibt aber auch reinweiße Boxer. Die durchschnittliche Größe von erwachsenen Rüden liegt bei 57 bis 63 cm, das Gewicht bei 30 bis 32 kg. Hündinnen sind 53 bis 59 cm groß und etwa 25 bis 27 kg schwer.

Herkunft

Der Boxer stammt von zwei molossoiden Hunden ab, die im Mittelalter in Deutschland als Jagdhunde eingesetzt wurden. Sie jagten Wildschweine, Bären und Rotwild. Die Vorfahren des Boxers wurden auch für das sogenannten „Bullbaiting“ eingesetzt, als dies in Mode kam. Im 19. Jahrhundert wurden die beiden Rassen mit dem Bulldog gekreuzt und so entstand die Zucht des Boxers.

Person

Boxer bewahren sich ihr ganzes Leben lang etwas Welpenhaftes, sodass sie manchmal etwas anstrengend sind! Diese lebhaften, kräftigen und loyalen Hunde sind tolle Tiere für die ganze Familie, Erwachsene wie auch Kinder, sie können aber etwas ungestüm sein und eignen sich daher womöglich nicht für Haushalte mit sehr kleinen Kindern. Sie sind mutig und sehr selbstsicher, aber nicht sehr streitlustig. Wenn sie allerdings angegriffen werden, wissen sie sich zu verteidigen. Lässt man sie zu lange allein, kann es passieren, dass sie die Einrichtung zerstören.

Gesundheit

Boxer haben einige rassespezifische Anfälligkeiten für potentiell schwerwiegende Erkrankungen, insbesondere Herzkrankheiten und Krebs. Vor dem Kauf eines Welpen aus der Zucht sollte daher geprüft werden, ob es in der gewählten Zuchtlinie diese Krankheiten gibt, um sicherzustellen, dass man einen gesunden Hund bekommt.

Tägliche Bewegung

Boxer sind Hunde mit viel Energie, die entsprechend viel Bewegung brauchen – sie rennen gern und jagen Bällen und Frisbees hinterher. Mindestens zwei Stunden Bewegung am Tag sind bei dieser Rasse zu empfehlen.

Ernährung

Wie andere Hunde großer Rassen haben auch Boxer einen großen Appetit. Sie benötigen eine andere Verteilung der Nährstoffanteile als kleinere Hunde, auch in Bezug auf Mineralstoffe und Vitamine. Boxer können zu Blähungen und Magenproblemen neigen. Außerdem besteht bei ihnen die Gefahr einer Magendrehung, wogegen aber mehrere kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeigen vorbeugen können.

Pflege

Das Fell des Boxers ist einfach zu pflegen, da es sehr kurz ist. Ein Pflegehandschuh aus Gummi kann ab und zu verwendet werden, um es in einem Topzustand zu halten.
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