Bullmastiff

  • GrößeGroß
  • Fell LängeKurz/glatt
  • HaarenSchwach
  • PflegeWeniger als einmal die Woche
  • Alleine lassenMehr als 3 Stunden
  • Verträglichkeit mit anderen TierenJa
  • LautstärkeNormalerweise ruhig
  • AllergienKeine
  • WachhundStark
  • ArtGebrauchshund

Überblick

Der Bullmastiff ist ein kompakter, kräftiger, muskulöser Schutzhund mit einem großen, quadratischen Kopf. Sein Fell ist kurz, fest und wasserabweisend und darf die Farben Falb, Rot oder Gestromt mit schwarzem Fang haben. Erwachsene Rüden sind 64 bis 69 cm groß und wiegen 50 bis 59 kg, wohingegen Hündinnen 61 bis 66 cm groß und 41 bis 50 kg schwer sind.

Herkunft

Der Bullmastiff wurde ursprünglich als Begleiter von Wildhütern eingesetzt, um Wilddiebe zu stellen. Das genetische Erbe des Bullmastiffs besteht zu 60 % aus einem Old English Mastiff und zu 40 % aus einer Bulldogge. Die Rasse entstand im späten 19. Jahrhundert. Als immer weniger Wildhüter gebraucht wurden und die Zahl der Bullmastiffs abnahm, wurden die Schutzhunde bei Sportvergnügen eingesetzt. Jemand rannte ins Dickicht und nach einer kurzen Zeit wurde ein Bullmastiff mit Maulkorb hinterhergeschickt, um die Person aufzuspüren. Sie wurden nie darauf trainiert, zu verletzen oder zu töten, sie sollten Eindringlinge nur stellen und überwältigen.

Person

Hunde dieser Rasse haben einen ausgeprägten Beschützerinstinkt gegenüber ihrer Familie und anderen Haustieren und müssen daher vom Welpenalter an sozialisiert werden. Bullmastiffs akzeptieren Fremde nur, wenn sie von einer Vertrauensperson an sie herangeführt werden. Andere Besucher/Fremde werden schnell gestoppt und gestellt. Die Rasse eignet sich wegen ihrer Kraft und Sturheit und ihres starken Schutztriebs eher nicht für Hundeanfänger.

Gesundheit

Wie bei vielen Hunderassen können auch bei Bullmastiffs erbliche Augenerkrankungen sowie Hüft- und Ellenbogengelenksdysplasie auftreten (teils schmerzhafte Erkrankungen, die zu Problemen mit der Beweglichkeit führen können). Vor dem Züchten sollten daher Augenuntersuchungen und eine Beurteilung der Hüfte durch einen Tierarzt unbedingt durchgeführt werden. Sie sind außerdem anfällig für eine bestimmte Blasenerkrankung und Probleme mit den Bändern im Knie (Kreuzbandriss).

Tägliche Bewegung

In den ersten 12 Monaten ihres Lebens müssen Hunde dieser Rasse genau beobachtet werden. Zu viel Bewegung als Junghund kann zu Knochen- und Gelenkbeschwerden in späteren Jahren führen. Bullmastiffs mögen Bewegung und Spiele mit ihren Menschen; etwa zwei Stunden Bewegung am Tag sollten für einen erwachsenen Bullmastiff ausreichen.

Ernährung

Große Hunderassen haben nicht nur großen Appetit, sondern benötigen auch eine andere Verteilung der Nährstoffanteile als kleinere Hunde, auch in Bezug auf Mineralstoffe und Vitamine. Bullmastiffs können zu Blähungen und Magenproblemen neigen. Wie bei vielen größeren Hunden besteht bei ihnen die Gefahr einer Magendrehung; kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeiten können helfen, das Risiko zu verringern.

Pflege

Die Pflege des Bullmastiffs ist recht einfach, da das Fell kurz und pflegeleicht ist. Man braucht nur einen Fellpflegehandschuh, um abgestorbene und lose Haare zu entfernen.
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