Bullterrier

  • GrößeMittel
  • Fell LängeKurz/glatt
  • HaarenSchwach
  • PflegeEinmal die Woche
  • Alleine lassenWeniger als 1 Stunde
  • Verträglichkeit mit anderen TierenEher nicht
  • LautstärkeNormalerweise ruhig
  • AllergienKeine
  • WachhundStark
  • ArtTerrier

Überblick

Der Bullterrier ist ein kräftig gebauter, muskulöser Kampfhund mit tiefer Brust. Hunde dieser Rasse haben einen langen, eiförmigen Kopf mit einer „römischen“ Nase. Die häufigste Farbe bei dieser Rasse ist Weiß, oft mit farbigen Abzeichen am Kopf und manchmal auch am Rücken. Sie können außerdem schwarz, gestromt, rot, gelb oder dreifarbig sein. Ausgewachsene Bullterrier sind etwa 45 cm groß und 33 kg schwer.

Herkunft

Diese Rasse ist eine Kreuzung aus Bulldog und Terrier und wurde gezüchtet, um beim blutigen Sport des „Bullbaiting“ bis zum Tod zu kämpfen. Der Bullterrier ist eine der beliebtesten Rassehunde Großbritanniens und hat sich als hervorragender Wachhund bewährt. In Deutschland gehört er in den meisten Bundesländern immer noch zu den Listenhunden, d. h., seine Haltung ist mit Auflagen verbunden. Den Miniature Bullterrier gibt es bereits genauso lange wie seinen „großen Bruder“ und er wurde vom britischen Kennel Club im Jahr 1939 anerkannt. Im Gegensatz zum Standard-Bullterrier steht der kleinere Verwandte nicht auf den Rasselisten.

Person

Diese Hunde sind freundlich und haben einen wunderbaren Sinn für Humor. Sie können aber auch dickköpfig sein und eignen sich daher nicht für Hundeanfänger. Im Allgemeinen ist der Bullterrier sehr gelassen, aber man muss bedenken, dass er ursprünglich für Hundekämpfe gezüchtet wurde. Wenn er angegriffen oder provoziert wird, könnte es also sein, dass er reagiert und sich zur Wehr setzt. Er würde allerdings normalerweise nicht von sich aus angreifen. Bullterrier sind sehr liebevolle Hunde, die die menschliche Gesellschaft lieben, also ist es keine gute Idee, sie zu lange allein zu lassen, da sie bei Langeweile möglicherweise viel Chaos anrichten.

Gesundheit

Taubheit ist das am häufigsten auftretende Gesundheitsproblem bei diesen Rassehunden und kommt vorwiegend bei weißen Bullterriern vor. Hunde können bereits im Welpenalter auf Taubheit getestet werden. Daneben können erbliche Nieren- und Herzerkrankungen auftreten und auch Hautprobleme sind relativ häufig.

Tägliche Bewegung

Bullterrier sind aktive Hunde, die recht viel Bewegung brauchen, sowohl im Freilauf als auch an der Leine. Mindestens eine Stunde Bewegung am Tag sollte eingeplant werden, aber sie freuen sich auch über mehr!

Ernährung

Das Futter Ihres Bullterriers muss ausgewogene Anteile aller Nährstoffgruppen enthalten. Außerdem sollte ihm immer frisches Wasser zum Trinken angeboten werden. Es ist wichtig, immer wieder den Körperzustand zu bestimmen, um sicherzustellen, dass Ihr Hund in guter Verfassung bleibt. Zudem sollte dieser Kampfhund wenn möglich mindestens zweimal täglich unter Berücksichtigung der Fütterungsempfehlung seines speziellen Futters gefüttert werden.

Pflege

Der Bullterrier ist sehr pflegeleicht. Sein kurzes Fell kann etwa einmal die Woche mit einem Pflegehandschuh aus Gummi gebürstet werden, um abgestorbene Haare zu entfernen.
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