Cavalier King Charles Spaniel

  • GrößeKlein
  • Fell LängeMittellang/lang
  • HaarenSchwach
  • PflegeEinmal die Woche
  • Alleine lassenWeniger als 1 Stunde
  • Verträglichkeit mit anderen TierenJa
  • LautstärkeNicht zu laut
  • AllergienKeine
  • WachhundSchwach
  • ArtToy

Überblick

Der Cavalier ist ein kleiner Spaniel mit einem kurzen, aber definierten Fang, großen braunen Augen und seidigem Fell. Seine Farben sind Black und Tan (Schwarz-Loh), Ruby (Tiefrot), Blenheim (Kastanienrot auf Perlweiß) und Tricolour (Schwarz-Weiß mit Loh). Durchschnittlich messen erwachsene Cavalier King Charles Spaniel 30 bis 33 cm und wiegen 5,5 bis 8 kg.

Herkunft

Der ursprüngliche Cavalier King Charles Spaniel wurde aus den Toy-Spaniels entwickelt, die auf den Werken berühmter Maler aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert zu sehen sind, wie z. B. Tizian und Gainsborough. Sie waren häufig das Haustier feiner Damen und wurden als Schoßhunde gehalten. König Charles II. liebte seine Spaniel so sehr, dass sie ihn überallhin begleiteten. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte die stupsnasige Variante immer mehr an Beliebtheit gewonnen und der ursprüngliche Spaniel war beinahe ausgestorben. Nur der Duke of Marlborough hielt weiterhin eine Zuchtlinie in seinem Schloss Blenheim Castle. Im Jahr 1926 versuchte der Amerikaner Roswell Eldridge, den ursprünglichen Cavalier King Charles Spaniel wieder einzuführen. Er setzte einen Preis für den Hund aus, der denen auf den historischen Gemälden am ähnlichsten sah. Der Preis wurde bei der Crufts, der weltweit größten Hundeausstellung, verliehen und bestand aus der damals stattlichen Summe von 25 britischen Pfund.

Person

Cavalier King Charles Spaniel sind liebevolle, anspruchslose Familienhunde, die immer freundlich sind und sich daher auch für vernünftige Kinder und rüstige Rentner als Begleithunde eignen. Sie bellen nicht übermäßig viel, melden aber, wenn Besucher oder Fremde kommen. Sie sind aber keine Wachhunde, da sie meist alle Menschen freundlich begrüßen. Cavaliers verstehen sich mit allem und jedem, auch mit Katzen und Kleintieren. Da sie relativ klein und gelassen sind, können sie gut auf Reisen mitgenommen werden.

Gesundheit

Die häufigsten Erbkrankheiten beim Cavalier King Charles Spaniel sind Herzerkrankung und die Syringomyelie (eine Erkrankung des Gehirns und des Rückenmarks). Wie bei vielen Rassehunden können auch bei ihnen vermehrt Augenerkrankungen und Hüftgelenksdysplasien auftreten, die zu Beweglichkeitsproblemen führen kann. Vor dem Züchten sind daher Augenuntersuchungen, eine Beurteilung der Hüfte sowie Gentests auf die Gehirn- und Herzkrankheiten unbedingt notwendig.

Tägliche Bewegung

Ein Cavalier King Charles Spaniel passt sich dem Maß an Bewegung an, das Sie ihm bieten können, aber er braucht regelmäßige Spaziergänge, damit er nicht übergewichtig wird. Etwa eine Stunde Bewegung täglich ist ein guter Richtwert, aber Cavaliers lieben auch Spiele und Training, um zeigen zu können, was in ihnen steckt.

Ernährung

Kleine Rassehunde wie die Cavalier King Charles Spaniel geben wegen ihrer relativ großen Körperoberfläche viel Wärme ab, wodurch sich ihr Basalstoffwechsel erhöht und gleichermaßen der Energiebedarf steigt. Da sie sehr kleine Mägen haben, müssen sie mehrmals am Tag kleine Portionen fressen. Für kleine Hundeassen wird spezielles Futter entwickelt, welches die richtigen Anteile der wichtigsten Nährstoffe liefert und die passende Krokettengröße für kleinere Mäuler bereitstellt. Dies animiert die Hunde zum Kauen und hat eine positive Auswirkung auf die Verdauung.

Pflege

Cavalier King Charles Spaniel sollten einmal die Woche sorgfältige Fellpflege genießen. Die Krallen und das Fell zwischen den Pfoten sollten einmal im Monat gekürzt werden. Cavaliers haaren, aber gute Fellpflege sollte die Menge an Haaren auf Ihren Möbeln in Grenzen halten. Man muss besonders auf die Ohren achten, da Schlappohren nur wenig Luftzirkulation zulassen und daher anfällig für Infektionen sind, wenn sie nicht sorgfältig gepflegt werden.
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