Toypudel

  • GrößeToy
  • Fell LängeFellschnüre/wollig
  • HaarenGar nicht
  • PflegeTäglich
  • Alleine lassenWeniger als 1 Stunde
  • Verträglichkeit mit anderen TierenJa
  • LautstärkeLaut
  • AllergienJa
  • WachhundMittel
  • ArtBegleithund

Überblick

Der Toypudel sieht mit seiner schlanken Schnauze und seinem langen Hals edel aus. Das Fell ist üppig, gut gekräuselt und wird häufig frisiert; es kann viele verschiedene Schattierungen wie Blau, Grau, Silber, Braun, Apricot und Creme haben (im Rassestandard finden Sie weitere Informationen). Ausgewachsene Toypudel sind höchstens 28 cm groß und wiegen nicht mehr als 4,5 kg.

Herkunft

Diese kleine Pudelgröße ist seit mindestens 500 Jahren bekannt. Im 17. und 18. Jahrhundert war der Pudel beim Adel sehr beliebt. Es wurden jedoch kleinere Hunde als die Zwergpudelvariante gewünscht, daher wurde der Toypudel entwickelt. Der Name „Pudel“ kommt vom altdeutschen Wort „Pfudel“, was Pfütze oder Teich bedeutet, da der Kleinpudel (von dem der Zwerg- und der Toypudel abstammen) ein geschätzter, aus dem Wasser apportierender Hund war.

Person

Dieser lebhafte und anhängliche Hund gibt einen absolut wundervollen Gefährten ab. Toypudel können gute Wachhunde sein, da sie Besucher ankündigen, aber im Allgemeinen gutmütig sind. Sie reagieren ungewöhnlich sensibel auf Stimmintonation und Tonfall und sprechen gut auf Training an. Kindern muss der Umgang mit diesen kleinen, empfindlichen Hunden jedoch erst beigebracht werden.

Gesundheit

Wie bei anderen kleinen Rassen können auch beim Toypudel Patella-Luxationen auftreten (die Kniescheibe springt vorübergehend heraus). Diese Hunde können außerdem anfällig für eine Hüfterkrankung und eine erbliche Augenerkrankung sein, auf die sie daher getestet werden müssen.

Tägliche Bewegung

Toypudel sind eine ziemlich aktive Rasse, die gerne spazieren geht und es vor allem genießt, zu spielen. Es ist eine gute Idee, sie für eine Aktivität anzumelden, bei der Kopf und Körper gefordert werden. Pudel schneiden gut in Obedience, Agility und den meisten anderen Hundesportarten ab.

Ernährung

Toy-Rassen geben wegen ihrer relativ großen Körperoberfläche viel Wärme ab, daher ist ihr Basalstoffwechsel erhöht, und der Energiebedarf gesteigert. Da ihre Mägen klein sind, müssen sie mehrmals am Tag kleine Portionen fressen. Futter für kleine Rassen wird speziell entwickelt, um die richtigen Anteile der wichtigsten Nährstoffe zu liefern und um die passende Krokettengröße für kleinere Mäuler bereitzustellen. Dies animiert zum Kauen und verbessert die Verdauung.

Pflege

Der Toypudel haart nicht und ist daher häufig (aber nicht immer) für Allergiker geeignet. Sein Fell braucht viel Pflege, diese sollte in der Regel von einem Profi übernommen werden, er muss aber außerdem regelmäßig zu Hause gekämmt und gebürstet werden. Der Pudel sollte etwa alle sechs Wochen zum Scheren zum Hundefriseur gebracht werden oder Sie können lernen, wie Sie es selbst übernehmen können.
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