Fütterung Ihres Welpen

Aktuell ist Ihr Welpe noch sehr klein, wird aber in der nächsten Zeit schnell wachsen. Innerhalb von 12 Monaten (je nach Rasse 24 Monate) wird Ihr Hund bereits ausgewachsen sein.

Ihr Welpe mag Ihnen jetzt noch winzig erscheinen, aber in nur kurzer Zeit wird er sehr schnell wachsen! In nur 12 Monaten (bzw. 24 Monaten bei größeren Rassen) wird er vollständig ausgewachsen sein.

Während dieser Zeit werden sich sein Körper und sein Gehirn unwahrscheinlich schnell entwickeln. Ein hochwertiges Welpenfutter wird Ihren Hundewelpen dabei unterstützen. In jedem Fall kann er es gut gebrauchen, dann so ein Energiebündel von Welpe kann bis zu doppelt so viele Kalorien verbrennen wie ein ausgewachsener Hund!

Wie sollten Sie ihren Welpen füttern?

Welpe frisst aus einem Napf am Boden

Die Muttermilch ist das ideale erste Welpenfutter, denn sie ist reich an allen Nährstoffen, die Hundewelpen benötigen, um groß und stark zu werden. Auch wenn Welpen erst im Alter von sechs bis acht Wochen entwöhnt werden, interessieren sich die meisten bereits mit drei bis vier Wochen für feste Nahrung – meist ist es so, dass sie durch den Fressnapf ihrer Mutter toben und anschließend das Futter von ihren Pfoten lecken!

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um mit der Fütterung von Welpenfutter zu beginnen. Wenn Sie sich für Trockenfutter entschieden haben, fügen Sie etwas Wasser hinzu und vermengen Sie das Ganze zu einem Brei. Mit zunehmendem Alter Ihres Welpen können Sie schrittweise weniger Wasser verwenden. Entwöhnen Sie ihn nicht zu früh, denn der Wechsel zu ausschließlich fester Nahrung braucht seine Zeit.

Hundewelpen können es kaum erwarten, die Welt um sie herum zu entdecken – dafür brauchen sie natürlich jede Menge Energie! Wenn es um die Wahl des richtigen Welpenfutters geht, bietet ein Fertigwelpenfutter ein ausgewogenes Gleichgewicht an wertvollen Nährstoffen für Ihren Welpen. Welpenfutter enthält trotz kleinerer Portionen mehr Kalorien – so erhält Ihr Welpe die Energie, die er für die Entwicklung von Körper und Gehirn benötigt, ohne dabei seinen Magen zu überfordern.

Hochwertige Rezepturen für Welpen enthalten leicht verdauliches Protein für eine gesunde Entwicklung von Gewebe und Organen sowie bedarfsgerechte Mengen an wichtigen Mineralstoffen wie Kalzium, Phosphor, Magnesium, Zink, Eisen und Vitamin D für starke Knochen und Zähne. Wenn der Tierarzt Ihnen nicht zu einer anderen Nahrung rät, benötigt Ihr Welpe also keine weiteren Zusatzstoffe, wenn Sie ihm ein Alleinfuttermittel als Welpenfutter geben. PURINA bietet unterschiedliche Rezepturen, die Sie ausprobieren können:

Welpen haben ein kleineres Maul als ausgewachsene Hunde, daher eignen sich für sie die kleinen knusprigen Kroketten, wie sie meist in Welpenfutter zu finden sind, besser. Welpen haben einen ganz natürlichen Spaß daran, auf diesen Knusperkroketten herumzuknabbern, und so bleiben auch ihre Zähne kräftig, sauber und gesund.

Wenn Sie ein Welpenfutter gefunden haben, mit dem Sie und Ihr Hund zufrieden sind, sollten Sie auch dabei bleiben. Sollte ein Futterwechsel bei Ihrem Welpen notwendig sein, erhalten Sie in unserem Bereich „Von einem Hundefutter zum anderen wechseln“ Tipps dazu, wie Sie den Wechsel so angenehm wie möglich gestalten können.

Wie viel Sie Ihrem Welpen verfüttern sollten

Oft sind die Augen eines kleinen Welpen größer als sein Magen! Um ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen genug und zu viel zu ermitteln, sollten Sie Ihrem Welpen mehrere kleinere Portionen Hundefutter über den Tag verteilt füttern. Die Größe der Portionen hängt dabei von seinem Alter und seiner Größe ab, und auch die vom Tierarzt empfohlene Menge sollten Sie berücksichtigen. Zu Beginn sollten Sie Ihrem Welpen fünfmal am Tag einen Esslöffel Futter zusätzlich zur Muttermilch geben. Die folgenden Richtwerte sollten Ihnen eine Hilfe sein:

  • Erstes festes Hundefutter in Kombination mit Muttermilch (meist ab zwei Monaten): vier bis sechs Mahlzeiten am Tag
  • Zwischen zwei und drei Monaten: vier Mahlzeiten am Tag
  • Zwischen vier und sechs Monaten: zwei bis drei Mahlzeiten am Tag
  • Ab sechs Monaten: zwei Mahlzeiten am Tag (je nach Rasse)

Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Ihren Welpen zu überfüttern. Das kann zu Magenverstimmungen führen. Auch kann eine Überfütterung das harmonische Wachstum von Skelett, Gelenken und Knorpel stören und sogar zu Verbiegungen der Röhrenknochen führen. Geben Sie daher bei der Einteilung seiner Mahlzeiten besonders acht.

Richten Sie sich stets nach der Fütterungsempfehlung auf der Verpackung des Hundefutters – diese sollte Ihnen am Anfang weiterhelfen. Die genaue Menge, die Sie Ihrem Welpen füttern sollten, hängt von seinem Alter, der Rasse, dem Gesundheitszustand und seinem Energiebedarf ab – verspieltere Welpen verbrennen mehr Energie und brauchen daher auch mehr Brennstoff! Nutzen Sie unser Tool zur Übersicht über die körperliche Verfassung von Hunden und erfassen Sie seine Körpermaße, um sicherzugehen, dass er sich gut entwickelt und nicht über- oder untergewichtig ist.

Durch regelmäßiges Wiegen können Sie überprüfen, ob Ihr Welpe das seinem Alter, seiner Größe und seiner Rasse entsprechende richtige Gewicht hat. Sie können ihn bei sich zu Hause wiegen; wenn Sie unsicher sind, können Sie auch den Tierarzt um Rat bitten oder ihn den Welpen bei der nächsten Untersuchung wiegen lassen.

Sie sollten eine Fütterung Ihres Welpen direkt vor oder nach körperlicher Anstrengung vermeiden und eine Stunde Pause zwischen seiner Nahrungsaufnahme und aktiveren Phasen einplanen. Es empfiehlt sich, eine gewisse Routine für Ihren Hundewelpen einzuführen und ihn nach der Fütterung ausruhen zu lassen, um einer Magenverstimmung oder möglicherweise ernsteren Problemen vorzubeugen; gerade bei großen bis sehr großen Hunden kann es vorkommen, dass sich ihr Magen verdreht. Bei dieser auch unter dem Fachbegriff Magendilatation-Volvulus-Syndrom (MDV) bekannten Magendrehung handelt es sich um einen medizinischen Notfall, der sofort vom Tierarzt behandelt werden muss.

Füttern Sie Ihren Welpen an einem ruhigen Ort fernab vom Alltagstrubel, wo er sich ohne Unterbrechung seinem Futter widmen kann. Wählen Sie eine Unterlage, die sich leicht reinigen lässt, wie beispielsweise ein Fliesenboden oder eine Napfunterlage, und geben Sie das Welpenfutter immer in einen sauberen Napf.

Kinder sollten Sie von Ihrem Welpen fernhalten, während er frisst, damit er nicht alles gleich auf einmal verschlingt oder gar sein Futter verteidigen will. Wenn noch andere Hunde im Haushalt leben, sollten Sie sie zur selben Zeit, aber getrennt voneinander füttern, um Kämpfe oder Futterdiebstahl zu vermeiden!

Genauso wichtig wie die Wahl des richtigen Welpenfutters ist auch die Entscheidung für eine bestimmte Art von Hundefutter.

Nassfutter sollte man bei Zimmertemperatur füttern, denn dann ist der Aroma noch appetitanregender und es ist bekömmlicher. Sollten Sie das Futter im Kühlschrank aufbewahren, nehmen Sie es ungefähr eine Stunde vor der Fütterung heraus oder wärmen Sie es kurz in der Mikrowelle auf – achten Sie aber unbedingt darauf, dass es nicht zu heiß ist!

Nassfutter wird schnell schlecht, wenn Sie es draußen stehen lassen. Trockenfutter kann hingegen tagsüber draußen stehen und bleibt trotzdem frisch. Die meisten Welpen kauen gern auf den knusprigen Futterbrocken herum, aber wenn Ihr Welpe Nassfutter bevorzugt oder ein medizinischer Grund vorliegt, weshalb er Trockenfutter meiden sollte, lassen Sie sein Futter eine halbe Stunde in einem Napf voll Wasser aufweichen, bevor Sie es ihm geben. Knuspriges Trockenfutter entfernt auch Plaque von den Zähnen. Wenn Ihr Welpe allerdings in Wasser aufgeweichtes Trockenfutter bekommt, sollten Sie ihm in regelmäßigen Abständen einen Zahnpflege-Snack geben. Diese Snacks sollten Sie allerdings auch in seinen Tagesbedarf an Kalorien mit einrechnen.

Wenn Ihr Welpe wächst, wächst auch sein Appetit. Um ihm die nötige Energie für sein Wachstum und einen gesunden Muskelaufbau zu geben, müssen Sie die Futtermenge erhöhen.

Je nach Rasse benötigt ein sechs Monate alter Welpe bis zu doppelt so viele Kalorien wie ein zwei Monate alter Hund! In der Regel kann man sagen, dass die Portionsgröße für 6 bis 12 Monate alte Welpen stetig erhöht werden sollte, bevor man dann zu einem Futter für ausgewachsene Hunde wechselt. Bei Welpen größerer Rassen sollten Sie die Portionsgröße ab sechs Monaten erhöhen und dann ab 12 Monaten wieder verringern, wenn die Wachstumsgeschwindigkeit abnimmt. Diese größeren Hunde erhalten erst im Alter von 18 bis 24 Monaten Futter für ausgewachsene Hunde.

Der Ausdruck „Welpenblick“ kommt nicht von ungefähr – Welpen wissen ganz genau, wie sie bekommen, was sie wollen, vor allem wenn es um mehr Futter geht! Wenn Sie eine gesunde und ausgewogene Ernährung für Ihren Welpen beibehalten wollen, sollten Sie sein Betteln am Tisch möglichst ignorieren.

Wenn Sie jedoch ab und zu nachgeben, sollten diese Leckerbissen nicht mehr als 10 % seines täglichen Kalorienbedarfs überschreiten. Andernfalls könnte das Nährstoffgleichgewicht gestört werden. Außerdem sollten Sie bestimmte Lebensmittel unbedingt vermeiden:

  • Sie sollten Ihrem Welpen niemals rohes Fleisch füttern. Um die Gefahr einer Aufnahme krankmachender Keime auszuschließen, sollten Sie frisches Fleisch gründlich durchgaren, um dadurch die Bakterien abzutöten. Vor der Fütterung sollten Sie sich vergewissern, dass keine Knochenstücke, insbesondere keine brüchigen Hühnerknochen oder Fischgräten, im Fleisch enthalten sind. Sie können die Zähne Ihres Hundes beschädigen und die Magentätigkeit behindern.
  • Geben Sie Ihrem Hund niemals Schokolade, denn sie ist giftig für ihn.
  • Zwiebeln oder Weintrauben bzw. Rosinen können ebenfalls giftig für Hunde sein.

Eine ausführlichere Liste an für Ihren Hund schädlichen Lebensmitteln finden Sie hier

Der Wechsel zu Futter für erwachsene Hunde

Auch wenn Ihr Welpe (in einem Alter von sechs bis acht Monaten bei kleineren Rassen und 24 Monaten bei sehr großen Hunderassen) bereits wie ein ausgewachsener Hund aussehen mag, so ist er doch immer noch ein Welpe. Sie sollten daher nicht zu früh auf ein Futter für ausgewachsene Hunde wechseln!

Die meisten Hunde benötigen weiterhin die zusätzlichen Kalorien im Welpenfutter bis sie ca. 12 bis 24 Monate alt sind (oder sogar noch älter, wenn es sich um einen großen/sehr großen Hund handelt). Erst dann sind sie für eine Rezeptur für ausgewachsene Hunde bereit. Wenn Sie sich unsicher sind, wann Sie Ihren Welpen auf Futter für ausgewachsene Hunde umstellen sollten, fragen Sie den Tierarzt oder ermitteln Sie das Fitness-Alter Ihres Hundes.

Eine plötzliche Fütterungsumstellung kann bei Welpen zu Verdauungsstörungen führen, egal, ob es sich dabei um Trocken- statt Nassfutter, eine andere Marke oder den Wechsel zu einem Futter für ausgewachsene Hunde handelt.

Wenn Sie Ihren Welpen gerade erst bei sich zu Hause aufgenommen haben, sollten Sie das Futter beibehalten, das Ihnen der Züchter oder das Tierheim empfohlen hat, solange keine gesundheitlichen Probleme vorliegen.

Wenn Sie allerdings das Hundefutter wechseln müssen, gehen Sie langsam vor, damit sich sein Verdauungstrakt daran gewöhnen kann. Mischen Sie etwas von dem neuen Futter unter das alte und erhöhen Sie das Verhältnis schrittweise im Laufe der nächsten sieben bis zehn Tage, bis Ihr Welpe nur noch das neue Futter zu sich nimmt.

Wenn Sie von Nass- auf Trockenfutter wechseln, wird Ihr Welpe etwas länger für die Umstellung benötigen, denn nun muss er noch aktiver kauen, braucht länger für eine Mahlzeit und wird in jedem Fall mehr Wasser benötigen. Wenn Sie von Trocken- auf Nassfutter wechseln, sollte es Sie nicht verwundern, dass Ihr Welpe weniger trinkt. Hier mag die Konsistenz des Futters befremdlich auf Ihren Welpen wirken. Wenn er es also gewohnt ist, auf knusprigen Futterbrocken zu kauen, sollten Sie gegebenenfalls ein paar Hundekekse unter das Futter mischen.

Bitte beachten Sie, dass eine Portion Trockenfutter kleiner ist als eine Portion Nassfutter, da Trockenfutter konzentrierter als Nassfutter ist. Daher müssen Sie Ihrem Welpen gegebenenfalls eine größere Menge an Nassfutter füttern, damit er dieselbe Menge an Kalorien aufnehmen kann.

Wenn Sie unsere Tipps zur richtigen Ernährung Ihres Welpen befolgen, sollten Sie sich über einen glücklichen und gesunden Hund freuen können, der voller Energie für jede Menge Spaß und Spiel ist!

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