Eine neue Katze bei sich zu Hause aufnehmen

In den Tagen bevor Ihre neue Katze ins Haus kommt, gibt es viele Dinge, die Sie auf trab halten.

Jetzt, da Sie jeden Tag die Ankunft Ihrer neuen Katze erwarten, wird die Vorfreude wohl am größten sein. In den letzten Tagen vor dem großen Tag werden Sie genügend Dinge zu tun haben, um Ihr Zuhause auf Ihre neue Katze vorzubereiten – denn sicherlich möchten Sie Ihrem Stubentiger ein warmes, freundliches Heim bieten, in dem er sich sicher und umsorgt fühlt. Ein bisschen Vorbereitung wird Ihnen helfen, wenn Sie Ihre neue Katze eingewöhnen.

Was zu tun ist, bevor Sie eine neue Katze bei sich zu Hause aufnehmen

Egal, ob Sie ein Katzenbaby kaufen, oder eine ausgewachsene Katze bei sich zu Hause aufnehmen, beide haben sehr ähnliche Bedürfnisse, und auf diese sollten Sie gut vorbereitet sein. Nachfolgend finden Sie ein paar Dinge, die Sie erledigen sollten, bevor Sie Ihren neuen Mitbewohner willkommen heißen.

  • Wenn Sie noch keinen Tierarzt haben, fragen Sie Katzenhalter in Ihrer Umgebung, ob sie einen empfehlen können. Registrieren Sie Ihre Katze möglichst umgehend. Sie ersparen sich viel Aufwand, wenn sie im Falle einer Krankheit oder einer Kastration bereits eingetragen ist.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über Haustierversicherungen, die unvorhergesehene Kosten für seine Leistungen abdecken.
  • Und wenn Sie schon einmal dort sind, vereinbaren Sie einen Termin zur Implantierung eines Mikrochips für Ihre neue Katze oder Ihr neues Kätzchen, mit dem sich Ihr flauschiger Freund wiederfinden lässt, sollte er sich einmal verlaufen.
Orangenes Symbol zweier Katzen, die sich an ihr neues zu Hause gewöhnen
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Nachdem Sie alle Vorbereitungen getroffen haben, steht etwas Spaß nun nichts mehr im Wege: Gehen Sie shoppen! Sie brauchen:

  • Eine sichere Transportbox für kleine Kätzchen.
  • Zwei Näpfe – einen Futternapf und einen Wassernapf. Entscheiden Sie sich für leicht zu reinigende Näpfe aus Keramik oder Glas statt aus Metall. Einige Katzen mögen es nicht, wenn sie sich beim Fressen oder Trinken im Napf spiegeln oder Schatten darin sehen. Vergewissern Sie sich, dass die Näpfe groß genug sind, sodass sich Ihre Katze über sie lehnen und daraus schlecken kann, ohne dass ihre Schnurrhaare die Seiten berühren. Manche Katzen schreckt das ab.
  • Eine Katzentoilette und Katzenstreu. Am besten verwenden Sie dieselbe Ausführung wie der Züchter oder das Tierheim, zumindest bis sich Ihre neue Katze eingelebt hat, denn nicht nur ist sie daran bereits gewöhnt, sie weiß vor allem auch, wie man sie benutzt!
  • Ein Katzenbett. Viele Katzen bevorzugen eine Katzenhöhle, weil sie kuschelig ist und Sicherheit spendet, andere mögen ihren Schlafplatz lieber etwas erhöht gelegen (z. B. als Teil eines Kratzmöbels)..
  • Pflegezubehör, vor allem, wenn Sie eine Langhaar-Katzenbaby kaufen.
  • Ein Kratzbaum aus Baumrinde oder ein mit Sisal umwickelter Kratzstamm. Durch das Kratzen pflegen und schärfen Katzen ihre Krallen, und ein eigens dafür vorgesehener Ort lenkt sie hoffentlich von Ihren Möbeln und Teppichen ab.
  • Eine Auswahl an Spielzeug. Am liebsten wird Ihre Katze mit Ihnen spielen wollen; hierfür bietet sich weiches Spielzeug an, das an einer Schnur hängt, sodass Ihre Katze ihm nachjagen und sich darauf stürzen kann. Eine gute Möglichkeit, um ihren Jagdtrieb zu befriedigen.
  • Futter. Füttern Sie Ihre neue Katze oder ihr neues Kätzchen mindestens eine Woche lang mit demselben Futter wie der Züchter oder das Tierheim und wechseln Sie dann schrittweise zu einem anderen Futter, falls Sie das wünschen oder dies aus gesundheitlichen Gründen erforderlich ist.

Sobald die neue Katze zu Hause ist

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Orangenes Symbol zweier Katzen, die sich an ihr neues zu Hause gewöhnenHurra, der große Tag ist gekommen – herzlichen Glückwunsch!

Auch wenn Sie sicherlich aufgeregt sind, versuchen Sie, ruhig zu bleiben, wenn Sie Ihre neue Katze eingewöhnen, um sie nicht zu verschrecken. Ihre Katze wird sich freuen, wenn Sie diese Tipps in den ersten Tagen beherzigen:

  • Geben Sie Ihrer Katze genügend Zeit, damit sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnen kann. Helfen Sie ihr dabei, eine Alltagsroutine zu entwickeln. Vielleicht können Sie ja ein paar Tage von zu Hause aus arbeiten oder sich freinehmen, um gemeinsam Zeit mit Ihrem neuen Haustier zu verbringen.
  • Bereiten Sie sich auf die Heimfahrt vor. Eine Fahrt im Auto kann für Ihre Katze ein wenig verwirrend und nervenaufreibend sein. Daher sollten Sie die Transportbox zuvor mit beruhigenden Wohlfühlduftstoffen, sogenannten Pheromonen, besprühen und die Transportbox auf einer flachen Ebene im Auto oder im Fußraum platzieren und eine Decke darüberlegen. Wenn Sie vorsichtig fahren, können der Duftstoff und die durch die Decke erzeugte Dunkelheit der Katze helfen, sich zu beruhigen. Fahren Sie direkt mit der Katze nach Hause – jetzt ist nicht die Zeit, noch ein paar Besorgungen zu machen!
  • Wenn Sie zu Hause angekommen sind, stellen Sie die Transportbox in einem ruhigen Zimmer auf den Boden, öffnen Sie die Tür und lassen Sie der Katze Zeit, von selbst herauszukommen.
  • Kinder und andere Haustiere werden vor lauter Freude auf und ab springen, um das neue Familienmitglied zu begrüßen. Doch die ganze Aufregung könnte etwas zu viel für den Neuzugang sein und ihm Angst machen. Halten Sie Ihre Kinder und/oder andere Haustiere zunächst unter Kontrolle, bis Ihre neue Katze sich an ihr neues Zuhause gewöhnt hat.
  • Am meisten Spaß macht die Namensfindung für ein neues Haustier. Wenn Sie sich für einen Namen entschieden haben, verwenden Sie ihn stets, wenn Sie mit Ihrer Katze interagieren. Dadurch lernt sie schnell, darauf zu reagieren.
  • Die ganze Aufregung kann etwas ermüdend sein, vor allem für ein kleines Kätzchen, und bald sehnt es sich nach einem Nickerchen. Stellen Sie das Katzenbett an einem warmen, ruhigen Ort auf, an dem es nicht zieht, sodass Ihre Katze die nötige Ruhe bekommt.
  • Stellen Sie die Katzentoilette an einem ruhigen und leicht zu erreichenden Ort auf, wo sich die Katze nicht gestört fühlt. Dieser Ort sollte sich in ausreichender Entfernung zum Katzenbett und zum Futterplatz befinden. Sehen Sie mindestens zweimal täglich nach, ob Ihre Katze ihr Geschäft verrichtet hat, und entfernen Sie unverzüglich Kot und verunreinigte Katzenstreu. Leeren Sie die Katzentoilette mindestens einmal wöchentlich vollständig und desinfizieren Sie sie.
  • Füttern Sie Ihrer Katze mehrmals am Tag kleinere Mahlzeiten, denn so können Sie eine enge Beziehung zu ihr aufbauen.
  • Halten Sie Ihre neue Katze zwei bis drei Wochen in der Wohnung, damit sie Sie und die unterschiedlichen Gerüche und Geräusche in ihrer neuen Umgebung ausreichend kennenlernen und jeden Zentimeter Ihres neuen Zuhauses erkunden kann. Bei einem Kätzchen sollten Sie so lange warten, bis der Tierarzt Ihnen grünes Licht gibt, bis Sie es auch ins Freie zu lassen.
  • Sie möchten, dass Ihre Katze sicher ist? - Vergewissern Sie sich, dass keine Türen oder Fenster offen stehen, durch die sich Ihr Stubentiger nach draußen schleichen könnte. Sie sollten Ihre Katze erst ins Freie lassen, wenn Sie beide sich dazu bereit fühlen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Tierarzt. Er wird Ihnen gern weiterhelfen.
  • Vergessen Sie nicht, dass für Ihre Katze alles noch neu, herausfordernd und aufregend ist. Manchmal ist sie vielleicht ein wenig überfordert. Seien Sie darauf vorbereitet, dass sie anfangs eventuell ein wenig zurückhaltend ist. Das sollte sich aber legen, sobald sie sich an ihr neues Zuhause und ihre neue Familie gewöhnt hat. Wenn sich ihr Verhalten gar nicht ändert, sprechen Sie mit dem Tierarzt.
  • Wenn Sie eine Katze aus dem Tierheim aufgenommen haben, fragen Sie die Mitarbeiter dort, welche Vorlieben Ihr neues Haustier hat. Vielleicht können Sie Ihrer Katze etwas geben oder etwas Spezielles berücksichtigen, sodass sie sich schneller einleben kann.

Der Züchter oder der Tierarzt werden Ihnen gern weiterhelfen und Sie in Sachen Erziehung Ihrer Katze, Katzengesundheit und Eingewöhnung im neuen Zuhause beraten. Alles, was Sie nun noch tun müssen, ist, die Kennenlernphase zu genießen, mit Ihrem neuen flauschigen Begleiter zu spielen und gemeinsam Spaß zu haben.

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