Umgerannt, angestupst, ignoriert – Was bedeutet die Körpersprache meiner Katze?

Katzen „reden“ vor allem durch ihre Stimme, Körpersprache und ihre Körperhaltung. Aber was bedeutet das Katzen-Verhalten, wenn wir beispielsweise nach Hause kommen? Was wollen unsere Racker uns mitteilen, wenn wir umgerannt, angestupst oder ignoriert werden? Wie ist die Körpersprache unserer Katze, wenn sie ihren Menschen vermisst haben?

So verschieden und individuell unsere kleinen Schlingel sind, so unterschiedlich wird auch dein Empfang zu Hause ausfallen. Typische Begrüßungen sind zum Beispiel das Köpfchenreiben oder der Nasenstupser – hier sagt uns unser fröhliches Haustier äußerst liebevoll, dass es einfach schön ist, dass man wieder da ist.

Auch der freiheitsliebende Streuner wird dich so begrüßen, im nächsten Moment aber durch sein Katzen-Verhalten den eindeutigen Hinweis geben, dass er nun unbedingt nach draußen „in die Freiheit“ will – und sei es nur auf den eingezäunten Balkon. Du solltest jetzt trotzdem nicht enttäuscht sein. Natürlich liebt dich der kleine Abenteurer, aber erstmal muss der Freiheitsdrang gestillt werden. Danach wird er äußerst zufrieden viel Zeit für dich haben.

Eine Begrüßung, die uns durch die Katzen-Körpersprache zeigt, dass der Tiger Schmuseeinheiten vermisst hat, ist das auf den Rücken rollen. Zum freudigen „Hallo“ kommt hier gleichzeitig noch die Aufforderung zum Kraulen hinzu. Diese Körperhaltung setzt besonders die Schmusekatze oft ein. Die Zeit ohne dich vergisst sie durch eine kleine „Katzenmassage“ bestimmt schnell. Wirst du hingegen zur Begrüßung gleich einmal zärtlich angesprungen, hat vermutlich ein verspielter Racker sehnsüchtig auf dich gewartet – ohne kleines Begrüßungsspiel wird dieser energiegeladene Stubentiger wohl keine Ruhe geben.

Wartet ein kleiner Kampftiger ungeduldig auf dich, kann es zur Begrüßung auch mal ein vorwurfsvolles Fauchen oder einen gereizten Pfotenhieb geben. Der durch deine Abwesenheit ausgebremste Tatendrang droht zu explodieren. Dein Racker freut sich, wenn du hier durch unwiderstehliche Entschuldigungsangebote (z.B. leckere Mahlzeiten, Lieblingsspiel) geschickt deeskalierst.

Kommt hingegen überhaupt niemand zur Begrüßung muss das nicht unbedingt heißen, dass deine Katze dich nicht vermisst hat. Bei dieser Art von Körpersprache fällt dein Schatz vermutlich in die Kategorie der Diva oder der eines scheuen Wesens. Die Diva kommt erst einmal aus reinem Protest nicht. Du wirst beleidigt ignoriert, auch wenn du noch so liebevoll rufst. Da musst du dir jetzt schon etwas einfallen lassen, um deine lange Abwesenheit wieder gut zu machen. Das Haustier mit dem scheuen Wesen kommt hingegen aus anderen Gründen nicht. Sie checkt zuerst einmal aus sicherer Position die Lage – wie ist die Stimmung, ist der geliebte Mensch allein, scheint alles in Ordnung? Wirkt alles vertraut, wird deinem lockenden Ruf bald eilig gefolgt. Wunder dich nicht, wenn du neben der freudigen Begrüßung auch noch skeptisch beschnuppert wirst – das scheue Wesen kontrolliert dich lieber gründlich, um keine Überraschungen zu erleben.

Ungeduldig erwartet und an der Tür abgefangen wirst du hingegen oftmals von einem Schlemmer-Schlingel. Hier folgt dem Begrüßungsritual auch ein lautstarker Miaukommentar und das bettelnde um die Beine streichen. Der nimmersatte Schlingel möchte schließlich ziemlich schnell Taten sehen, nachdem er so sehnsüchtig auf seinen „Dosenöffner“ gewartet hat. Und da Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, wirst du dem Wunsch deines Schleck-weg-Schlingels bestimmt gerne mit einer Portion FELIX nachkommen.

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