Singapura-Katze

  • Fell LängeKurz
  • PflegeWeniger als einmal die Woche
  • LautstärkeMittel
  • AktivitätHoch

Überblick

Die Singapura-Katze sieht aus wie eine kleine Abessinier. Der Kopf ist rund mit einem ausgeprägten Pinch (Einbuchtung des Gesichts) und einem breiten Mäulchen. Die Ohren sind groß, mit tiefen Ohrmuscheln. Die Augen sind groß und mandelförmig, leicht angeschrägt und weit offen. Auch wenn Katzen dieser Rasse klein sind, ist ihr Körper kräftig und muskulös. Der Schwanz ist schlank und hat eine stumpfe Spitze. Die Singapura hat glattes Kurzhaar-Fell, wobei jedes Haar mindestens doppelt gebändert ist, in Schwarz, Braun oder Elfenbein. Die Haare an Rücken, Schwanz und Beinen sind dunkler. Brust und Bauch haben eine helle Elfenbeinfärbung. Die Augen dieser Katzenart können haselnussbraun, grün oder gelb sein und sind schwarz umrandet.

Herkunft

Die Singapura-Katze stammt aus Singapur und ihr Name bedeutet Löwenstadt, die malaysische Bezeichnung der Einheimischen für ihre Insel. Die Katzenart war früher auch als „Abflusskatze“ bekannt, da sie die Angewohnheit hatte, in Abflussrohren zu schlafen und in den Straßen herumzustreifen. Dies wird auch als Grund dafür angegeben, dass die Katze so klein ist; die Singapura ist die kleinste Rassekatze der Welt. Es soll sie bereits seit etwa 300 Jahren geben und sie stammt von Katzen aus aller Welt ab, die mit Schiffen nach Singapur kamen und sich mit den ansässigen wild lebenden Katzenarten verpaarten. Die Behörden stuften sie als Ungeziefer ein und vernichteten in regelmäßigen Abständen die Population. Im Jahr 1974 war die Tötung so weitreichend, dass nur drei Singapura-Katzen überlebten, die nach Amerika exportiert wurden, ebenso wie eine vierte, die 1980 gefunden wurde. Mit diesen vier Katzen wurde die anerkannte Rasse begründet. Nach Großbritannien kam die erste Singapura-Katze im Jahr 1989 und ihre Anzahl nimmt rapide zu. In Deutschland gibt es bisher nur recht wenige Züchter.

Herkunftsland

Singapur

Person

Die Singapura ist sehr liebevoll und freundlich, im Gegensatz zu den Orientalen ist sie aber sehr ruhig und eher reserviert. Singapura-Katzen lieben menschliche Gesellschaft und sind zufrieden, wenn sie auf den Knien oder Schultern ihres Besitzers sitzen dürfen – sie scheinen die Wärme zu genießen. Die Singapura-Katze hält sich gern an etwas erhöhten Stellen auf und sucht sich eine Position, die ihnen einen guten Überblick verschafft, wie zum Beispiel auf einem Bücherregal oder Kleiderschrank. Sie sind aktiv, lebhaft und immer zum Spielen aufgelegt. Außerdem lernen sie schnell, sind neugierig und frech.

Gesundheit

Im Moment gibt es keine Hinweise auf Krankheitsanfälligkeiten für diese Katzenart. Wie alle Katzen profitieren auch die Singapura-Katze vom Schutz vor Krankheiten durch Impfungen und benötigen regelmäßige Parasitenbehandlungen und jährliche Gesundheitschecks beim Tierarzt.

Ernährung

Jede Katze ist einzigartig und hat individuelle Vorlieben was das Katzenfutter betrifft. Abhängig von Alter oder Lebensweise sind bestimmte Nährstoffe besonders wichtig. Diese können Sie mit dem Tool zur körperlichen Verfassung (Link) ermitteln.

Pflege

Singapura-Katzen sind Kurzhaar-Katzen und benötigen mit ihrem eng anliegenden Fell keine aufwendige Fellpflege. Allerdings mögen sie es, mit einer weichen Bürste massiert zu werden, und genießen die damit verbundene Aufmerksamkeit.
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