Somali-Katze

  • Fell LängeMittel
  • PflegeEinmal die Woche
  • LautstärkeMittel
  • AktivitätHoch

Überblick

Der Körper der Somali-Katze ist mittelgroß, fest, geschmeidig und muskulös. Der Kopf ist mittelgroß und keilförmig, mit sanften Konturen. Die Ohren dieser Rassekatze haben Büschel und stehen weit auseinander. Die Augen sind mandelförmig, stehen ebenfalls weit auseinander und sind oft bernstein- oder haselnussfarben oder auch grün – je dunkler die Farbe, desto besser. Die Beine sind lang und haben flauschige ovale Pfoten. Das Fell ist halblang und die weichen, feinen Haare sind dicht, liegen aber eng am Körper an. Ausgewachsene Somali-Katzen haben eine Halskrause und volles Fell an den Hinterbeinen (Hosen), bei Kätzchen sind diese Merkmale noch nicht zu sehen. Jedes einzelne Haar sollte mindestens dreifach gebändert sein (Ticking), so dass von der Wurzel bis zur Spitze sechs kontrastierende Farbabschnitte vorhanden sind. Die Somali-Katze gibt es in 28 Farben. „Normal“ ist ein tiefes Goldbraun mit einem apricotfarbenen Unterfell und schwarzem Ticking.

Herkunft

Die Somali-Katze ist die langhaarige Variante der Abessinier-Rassekatze. Das Langhaar-Gen wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in die Abessinier-Zucht eingebracht, aber die Langhaarvariante wurde bis in die 1960er-Jahre nicht speziell gezüchtet. Die erste Einschleusung des Langhaar-Gens fand in Großbritannien statt und Abessinier mit dem rezessiven Gen wurden von dort in andere europäische Länder und nach Amerika exportiert. Die systematische Zucht der Somali-Katze begann in Amerika. Somalis wurden bald danach auch in anderen Teilen der Welt beliebt, besonders in Australien, wo sie beinahe unter Ausschluss der Abessinier gezüchtet wurden.

Herkunftsland

Amerika

Person

Somali-Katzen sind sehr intelligente Rassekatzen. Katzen dieser Rasse sind gutmütig, verspielt und mögen Spiele und Spielzeug. Die Somali-Katze kann etwas schüchterner und selbstständiger sein als ihre abessinische Cousine, aber sie genießt menschliche Gesellschaft. Sie ist aktiv und freut sich, wenn sie Freigang bekommen kann.

Gesundheit

Auch wenn die meisten Somali-Katzen gesund sind, gibt es einige Erbkrankheiten, die auch bei ihren nahen Verwandten, den Abessiniern, auftreten können und daher auch mit dieser Rassekatze verbunden sind. Abessinier-Katzen leiden teilweise an einer Erbkrankheit, die Pyruvatkinasemangel heißt und eine Anämie hervorrufen kann. Es steht ein zuverlässiger Test zur Verfügung und zukünftige Besitzer sollten den Züchter fragen, ob seine Katzen getestet wurden und frei von diesem Gendefekt sind. In manchen Ländern wurde ein Augenproblem identifiziert, das progressive Retina-Atrophie heißt und zu einer fortschreitenden Erblindung führt. Es lohnt sich also, den Züchter auch hiernach zu fragen.

Ernährung

Jede Katze ist einzigartig und hat individuelle Vorlieben was das Katzenfutter betrifft. Abhängig von Alter oder Lebensweise sind bestimmte Nährstoffe besonders wichtig. Diese können Sie mit dem Tool zur körperlichen Verfassung (Link) ermitteln.

Pflege

Somali-Katzen benötigen regelmäßige Fellpflege, um das Fell vor Verfilzungen zu schützen. Da das Fell aber nicht so lang ist wie zum Beispiel bei der Perserkatze, ist es einfacher, es in einem guten Zustand zu halten. Die meisten Katzen genießen die Fellpflege, wenn diese schon im Kätzchenalter eingeführt wurde, und das Bürsten ist einfacher, wenn es regelmäßig geschieht. Wie alle Katzen braucht diese Rassekatze regelmäßige Impfungen, Parasitenbehandlungen und jährliche Gesundheitschecks.
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