Fütterung Ihrer Seniorkatze

Im Alter von etwa sieben Jahren werden Sie feststellen, dass Ihre Katze beginnt sich das Leben leichter zu machen - und wer kann es ihr verübeln!

Sie werden feststellen, dass Ihre ältere Katze sich ab einem Alter von ungefähr sieben Jahren ein wenig schonen wird – und wer könnte es ihr verdenken! Eine Seniorkatze wird merklich weniger aktiv, verbringt mehr Zeit im Haus und hat einen langsameren Stoffwechsel. All dies kann dazu führen, dass sie an Gewicht zunimmt. Gleichzeitig können mit erhöhtem Alter Krankheiten und ein vermindertes Geschmacks- und Geruchsempfinden Einfluss auf ihren Appetit nehmen, und dies wiederum kann sich auf der Waage bemerkbar machen. Wie findet man nun also das beste Futter für Katzen im hohen Alter? Wo kann man die geeignete Katzennahrung kaufen? Ist Trockenfutter für Katzen besser als Nassfutter? Diese und noch weitere Fragen werden Ihnen hier beantwortet.

Wenn Katzen älter werden, verändert sich ihr Nährstoffbedarf. Da Ihre Katze rund 40 % ihres Lebens als Seniorkatze verbringt, ist es wichtig, dass Sie ihr das richtige Futter geben, um sie in Form zu halten. Gerade im hohen Alter sollte Ihre Seniorkatze eine ausgewogene, hochwertige und schmackhafte Nahrung zu sich nehmen, die aus leicht verdaulichen Proteinen besteht und alle wesentlichen Nährstoffe bietet.

Ein gutes Futter für Seniorkatzen ist reich an hochwertigen Proteinen, verfügt über einen kontrollierten Fettgehalt und enthält leicht verdauliche Kohlenhydrate als Energielieferanten. Wichtige Mineralstoffe unterstützen die älter werdenden Gelenke, und Vitamine und Proteine sorgen für ein gesundes Immunsystem im Alter.

Geeignetes Futter für Ihre Seniorkatze

Seniorkatze sitzt auf dem Boden im Freien

Allgemein empfiehlt sich, ältere Katzen an ein speziell entwickeltes Futter für Seniorkatzen zu gewöhnen, statt ihnen das normale Futter für ausgewachsene Katzen zu geben. Natürlich vorausgesetzt, dass Ihre Katze keinerlei gesundheitliche Probleme hat und Ihnen der Tierarzt kein anderes Futtermittel empfohlen hat.

Futter für Seniorkatzen ist reich an hochwertigen Proteinen; viele Futter für Katzen, die schon älter sind, enthalten darüber hinaus zusätzliches Vitamin E, um die natürlichen Abwehrkräfte Ihres Haustiers zu stärken. Wichtig dabei ist, dass dieses Futter weniger kalorienhaltig ist, wodurch Ihre Katze trotz weniger Bewegung ihr Idealgewicht halten kann. So kann Ihre Katze weiterhin ihre Mahlzeiten in vollen Zügen genießen, büßt aber nichts an Grundnährstoffen ein.

Bei älteren Katzen kann das Geschmacks- und Geruchsempfinden ein wenig nachlassen, und auch das Kauen wird beschwerlicher. Kleinere, weichere Stückchen helfen Ihrer älteren Katze dabei, Ihre Mahlzeiten weiterhin zu genießen, auch wenn Ihr Maul empfindlicher geworden ist und sie vielleicht schon ein paar Zähne verloren hat. In diesem Fall ist Trockenfutter für Katzen nicht mehr ideal, außer man weicht es vorher ein, um der Katze das Kauen zu erleichtern. Ein höherer Fleischanteil kann darüber hinaus den Geruch und Geschmack des Futters intensivieren und den Appetit Ihres vierbeinigen Familienmitglieds anregen.

Bei einem Futterwechsel sollten Sie stets schrittweise vorgehen. Bieten Sie Ihrer Katze zunächst sowohl das alte als auch das neue Futter getrennt voneinander an und beginnen Sie dann, etwas von dem neuen Futter unter das alte zu mischen. Erhöhen Sie die Menge des neuen Futters langsam über einen Zeitraum von sieben bis zehn Tagen, bis Sie ihr schließlich nur noch die neue Rezeptur für Seniorkatzen füttern. Wenn Ihre ältere Katze das neue Futter verweigert, kontaktieren Sie den Tierarzt und lassen Sie klären, ob es einen gesundheitlichen Grund dafür gibt. Aber keine Sorge, der Tierarzt kann Ihnen bei Bedarf ein anderes Futter als Alternative empfehlen.

Wie Sie Ihre Seniorkatze füttern sollten

Older cat eating

Füttern Sie älteren Katzen über den Tag verteilt kleinere Portionen, da sie mit großen Mahlzeiten schnell überfordert sein können. Wenn es keine gesundheitlichen Probleme gibt, aufgrund derer Sie Leckerlis vermeiden sollten, spricht nichts gegen eine Belohnung zwischendurch.

Das Futter für Katzen sollten Sie bei Zimmertemperatur füttern, sodass Ihre Katze den Geruch und das Aroma wahrnehmen kann. Wenn Sie Ihrer Katze Nassfutter geben, sollten Sie bereits geöffnete Dosen oder Beutel ungefähr zwei Stunden vor der Fütterungszeit aus dem Kühlschrank nehmen. Sie können Nassfutter auch für kurze Zeit in der Mikrowelle erwärmen, achten Sie aber unbedingt darauf, dass es nur auf Zimmertemperatur erhitzt wird und nicht zu heiß ist. Bewahren Sie Nassfutter im Kühlschrank auf und verbrauchen Sie es innerhalb von 24 Stunden.

Wenn Sie Trockenfutter für Katzen verfüttern, sollten Sie dieses an einem trockenen und sauberen Ort aufbewahren. Wiederverschließbare Packungen oder luftdichte Dosen schließen das Aroma ein und sorgen dafür, dass das Futter frisch bleibt.

Geben Sie das Futter immer in einen sauberen, flachen Napf oder auf eine Untertasse (einige ältere Katzen mögen es nicht, wenn ihre Schnurrhaare die Seiten des Napfes berühren) und lassen Sie Nassfutter nicht im Napf antrocknen. Katzen sind sehr eigen, wenn es um die Frische ihres Futters geht.

Katzen sind Gewohnheitstiere, daher empfiehlt es sich, sie jeden Tag am selben Platz und zur selben Zeit zu füttern. Wählen Sie dazu einen ruhigen Ort fernab vom Alltagstrubel und dem Tisch, an dem der Rest der Familie seine Mahlzeiten normalerweise einnimmt. Stellen Sie den Fressnapf mit ausreichend Abstand zur Katzentoilette – und möglichst auch zum Wassernapf –auf. Wenn Sie mehr als eine Katze haben, achten Sie darauf, dass die Futternäpfe in ausreichender Entfernung zueinander stehen, damit sich niemand ums Futter streiten muss. Gegebenenfalls sollten Sie Ihre ältere Katze an einem separaten Ort füttern, damit jüngere Katzen ihr nichts wegfressen!

Wie viel Sie Ihrer Seniorkatze verfüttern sollten

Frau gibt Ihrer Seniorkatze Futter

Bei der Ernährung von älteren Katzen sollten Sie sich nach der Fütterungsempfehlung auf der Verpackung richten. Beachten Sie jedoch, dass diese nur der Orientierung dient. Jede Katze ist anders, daher ist es wichtig, dass Sie Ihrer Katze genug Futter geben und darauf achten, dass sie dabei trotzdem schlank und gesund bleibt.

Geben Sie Ihrer Katze ausreichend frisches Wasser in einem Napf aus Metall oder Keramik. Einige Katzen bevorzugen es, im Freien zu trinken. Stellen Sie in diesem Fall einen zusätzlichen Napf in den Garten. Ältere Katzen müssen viel trinken, damit sich ihre Harnwege nicht entzünden und sie nicht dehydrieren.

Gewichtsveränderungen

Es ist nicht ungewöhnlich, dass ältere Katzen an Gewicht zulegen, da sie nicht mehr so aktiv sind. Allerdings sind übergewichtige und fettleibige Katzen eher anfällig für Diabetes und Probleme mit den Harnwegen. Auch steigt das Risiko, dass sie eine Arthrose entwickeln.

Das sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wiegen Sie Ihre Katze regelmäßig und erfassen Sie ihren Body-Mass-Index um sicherzustellen, dass Ihre Katze noch immer ein gesundes Körpergewicht hat. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Katze übergewichtig ist, sprechen Sie den Tierarzt darauf an. Dies ist besonders wichtig, wenn Ihnen aufgefallen ist, dass Ihre Katze manchmal ihre Nahrung verschmäht – dies könnte ein erstes Anzeichen für eine Krankheit sein.

Durch den geringeren Kaloriengehalt bei Futter für Seniorkatzen können Sie das Gewicht Ihrer Katze unter Kontrolle bekommen – probieren Sie doch mal eins der speziell entwickelten Light-Produkte von PURINA aus, wenn Ihre Katze abnehmen soll:

Die Ernährung ist nur ein Faktor, der bei der Pflege von älteren Katzen eine Rolle spielt. Wenn Ihre Katze aber an Gewicht verlieren soll, muss sie sich auch bewegen. Wenn Sie Ihre Katze vom Tierarzt haben untersuchen lassen, sollten Sie sie zu etwas Bewegung anspornen – Sie können z. B. mit ihr spielen oder gemeinsam durch den Garten wandern. Dadurch verbrennt sie Kalorien und erhält wieder ihr altes Gewicht. Darüber hinaus beugt Bewegung auch anderen altersbedingten Gesundheitsproblemen wie Arthrose vor.

Katze ruht auf einem Stein in der Wiese

Andererseits können ältere Katzen oft auch zu dünn werden, da sich das zunehmende Alter auf ihre Gesundheit und ihre Sinne auswirkt. Durch ein vermindertes Geschmacks- und Geruchsempfinden kann auch ihr Appetit nachlassen. Veränderungen im Stoffwechsel und Verdauungssystem können sich ebenfalls darauf auswirken, wie Ihre Katze ihre Nahrung verarbeitet und aufnimmt. Auch das kann zu Gewichtsverlust führen. Sollten Ihnen Veränderungen ihrer Fressgewohnheiten auffallen, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt. Verminderter Appetit kann ein Anzeichen für Krankheiten sein.

Wenn sich der Tierarzt sicher ist, dass es keinen medizinischen Grund für den mangelnden Appetit Ihrer Katze gibt, können Sie ein paar Tricks ausprobieren, um sie wieder zum Fressen zu bewegen. Sie können beispielsweise ihr Futter für Katzen auf Zimmertemperatur erwärmen oder einen kleinen, geruchs- bzw. geschmacksintensiven Leckerbissen wie einen Löffel Thunfisch untermischen. Auch abwechslungsreiche Geschmacksrichtungen und eine unterschiedliche Beschaffenheit des Futters können hilfreich sein. Vergewissern Sie sich, dass das Futter für Ihre Katze leicht zugänglich ist, insbesondere dann, wenn Ihre Katze Probleme mit dem Laufen hat.

Bevor Sie zu einem anderen Nass- oder Trockenfutter für Katzen wechseln, sollten Sie den Tierarzt um Rat fragen. Er stellt sicher, dass Ihre Katze genau den Ernährungsplan erhält, den sie benötigt. Darüber hinaus kann er Ihnen Tipps geben, wie Sie die Ernährungsumstellung so einfach wie möglich vollziehen können.

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