Das Einmaleins der Katzenernährung: Welche Nährstoffe Ihre Katze benötigt

Katzen sind anspruchsvoll bei ihrer Nahrung

Auf dem Rücken liegende dösende Katze

Bei uns zuhause dösen Katzen oft gemütlich auf dem Sofa oder der Fensterbank. Trotzdem sind sie – wie ihre Vorfahren – Raubtiere und Beutetierfresser. Von allen Haustieren haben sie die höchsten Ansprüche an ihre Nahrung. Aber wie sieht eine gesunde Katzenernährung aus und welche Nährstoffe sollte sie beinhalten? Fest steht: Obwohl unsere Katzen strikte Fleischfresser sind, spielen auch pflanzliche Bestandteile eine wichtige Rolle in ihrer Ernährung. Futtermittel tierischer Herkunft in der Nahrung sind für sie dennoch unverzichtbar. Nur durch den Verzehr tierischen Gewebes können Katzen zum Beispiel den für sie lebenswichtigen Stoff Taurin aufnehmen.

Warum tierische Eiweiße und Fette für die Katzenernährung so wichtig sind

Eiweiße sind der Grundbaustein für Körperzellen und Gewebe – auch bei Katzen. Ihre Haut, ihr Fell und ihre Muskeln bestehen fast ausschließlich aus Eiweiß. Diese werden aus Aminosäuren aufgebaut. Einige Aminosäuren können Katzen im Stoffwechsel selber bilden, aber zehn verschiedene essentielle Aminosäuren müssen sie mit der Nahrung aufnehmen, weil sie diese selbst nicht bilden können. Einige essentielle Aminosäuren sind nur in tierischen Nahrungsbestandteilen in ausreichender Menge enthalten, weshalb Katzen auf die tägliche Zufuhr tierischer Proteine angewiesen sind. Hochwertiges tierisches Protein ist zudem leicht verdaulich und die verdauten Aminosäuren kann die Katze im Stoffwechsel gut nutzen.

Auch tierische Fette benötigen Katzen unbedingt, denn nur sie enthalten bedarfsgerechte Mengen an Linolsäure und Arachidonsäure. Ein Mangel an diesen Fettsäuren kann sich - genau wie ein Eiweißmangel - vielfältig äußern: Das Fell der Katze kann stumpf oder struppig sein und übermäßig ausfallen, die Haut kann fettig oder schuppig sein und jucken.


Zwei spielende Katzenbabys

Auch Pflanzeneiweiße tun Katzen gut

Da Katzen Raubtiere sind, haben sie immer schon mit ihren Beutetieren vorverdaute, pflanzliche Zutaten aufgenommen, beispielsweise Samenkörner oder Früchte. Katzen können auch sie verdauen und die Nährstoffe für ihren Stoffwechsel nutzen. Für den Körper einer Katze macht es keinen Unterschied, ob beispielsweise verdaute Aminosäuren aus einem tierischen oder pflanzlichen Nahrungseiweiß stammen. Für Katzennahrung werden pflanzliche Zutaten wie Getreide, zum Beispiel Mais, Weizen, Reis oder Hafer, aber auch Gemüse wie Möhren, Tomaten, Zucchini oder Erbsen verwendet, die nährstoffschonend gegart werden und hoch verdaulich sind. Diese enthalten in unterschiedlichen Anteilen Proteine, Fette, Vitamine und Mineralstoffe. Insbesondere Getreide liefert Katzen aber auch Stärke, die ideal zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Kohlenhydrate als Energielieferanten tragen so dazu bei, dass Katzen weniger Aminosäuren für die Energiegewinnung verbrauchen und die „gesparten“ Aminosäuren für andere wichtige Funktionen nutzen können, wie die Erhaltung von Gewebe und die Unterstützung des Immunsystems. Darüber hinaus liefert Getreide auch selbst hochwertiges Protein, also auch lebenswichtige Aminosäuren. Die enthaltenen Ballaststoffe sind für die gesunde Darmfunktion wichtig.

Der Mix macht’s: Eine gesunde Mischung

Katzen sind Fleischfresser und ihre Nahrung sollte grundsätzlich immer tierische Bestandteile enthalten. Gerade aber die Kombination von tierischen und pflanzlichen Proteinen ermöglicht es, das Aminosäurenprofil der Nahrung an das jeweilige Bedarfsprofil der Katze in den verschiedenen Lebensphasen anzupassen und zu optimieren. Katzenvollnahrungen mit angemessenen Anteilen hochwertiger pflanzlicher Zutaten bieten die Gewähr für eine artgerechte, gesunde Katzenernährung. Purina ONE berücksichtigt beispielsweise bei der Zutatenauswahl die besonderen Anforderungen von Katzen, sodass alle Vollnahrungen in jeder Lebensphase eine ausgewogene Ernährung sicherstellen.