Katzen richtig füttern: Do's & Don'ts der Katzenfütterung

Die Ernährung spielt eine große Rolle für das Wohlbefinden Ihrer Katze. Gerade Samtpfoten, die ausschließlich im Haus gehalten werden, sind dabei voll auf ihren Besitzer angewiesen. Erfahren Sie hier mehr, wie Sie Katzen richtig füttern und bestmöglich versorgen können.

grau weiße Katze kauert auf dem Boden und blickt auf eine Portion Trockenfutter auf einem weißen Teller

Katzen sind Individualisten. Dies darf man auch bei der Ernährung nicht vergessen. Jede bevorzugt ein anderes Futter und hat andere Essgewohnheiten. Hier sollte jede Katzenmama und jeder Katzenpapa auf die Vorlieben seines Tieres eingehen und Essgewohnheiten beobachten, denn diese können sich im Laufe eines Katzenlebens durchaus ändern.

So kann Ihre Katze ihrem Futter nicht widerstehen

Mit folgenden Tipps stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Katze richtig füttern und Sie sorgen gleichzeitig für eine Fütterung, die der Natur Ihrer Katze am nächsten kommt.

  • Frisches Wasser: Sollte immer bereitstehen und zwei Mal täglich gewechselt werden.
  • Regelmäßige Fütterung: Füttern Sie Ihre Katze zweimal täglich ungefähr zur gleichen Zeit. Sie wird sich schnell an den Rhythmus gewöhnen und wird ihr Futter zur passenden Zeit einfordern.
  • Katzen fressen gerne ungestört: In der Natur bringen Katzen ihr Futter zunächst in Sicherheit, bevor sie fressen. Auch unsere Hauskatzen folgen noch diesem Verhalten. Schaffen Sie deshalb einen ruhigen Ort, an dem Ihre Katze fressen kann.
  • Futter bei Raumtemperatur: Damit Ihre Samtpfote keine Magenbeschwerden bekommt, sollten Sie ihr Futter immer etwas früher aus dem Kühlschrank holen, damit es nicht zu kalt ist.
  • Ausgewogene Ernährung: Eine Mischung von Nass- und Trockenfutter unterstützt das Wohlbefinden Ihrer Katze ideal. Das Nassfutter sorgt auf der einen Seite für eine gesteigerte Wasserzufuhr und das Trockenfutter verringert die Zahnsteinbildung nachweislich um bis zu 40%.

Häufige Fehler vermeiden – für eine besseres Wohlbefinden

Wenn Sie unsere fünf Tipps befolgen, schaffen Sie eine gute Grundlage für das Wohlbefinden Ihres Stubentigers. Was Sie bei der Katzenfütterung allerdings unbedingt vermeiden sollten, lesen Sie hier:

Infografik: Katzen richtig füttern - welche Lebensmittel dürfen nicht verfüttert werden?
  • Tischreste: Speisereste und Tischabfälle sollten nicht im Napf landen, denn sie können der Katze sogar schaden. Oftmals sind unsere Speisen zu stark gewürzt und enthalten zu viel Fett, was Katzen auf den Magen schlagen und zu Übergewicht führen kann.
  • Rohes Fleisch: Es kann Krankheitserreger enthalten, von denen unsere Katzen krank werden.
  • Zu viele Leckerlies: Natürlich können Sie Ihre Katze ab und zu mit einem Leckerbissen verwöhnen. Der Energiewert der Leckerlies sollte jedoch immer von der Futtermenge der Hauptmahlzeit abgezogen werden.
  • Hundefutter: Katzenfutter ist speziell auf die Bedürfnisse einer Katze ausgelegt, denn sie hat einen weitaus höheren Eiweiß- und Fettbedarf als Hunde. Die langfristige Fütterung mit Hundefutter würde also zu einer Unterversorgung führen. Falls Ihre Katze aber mal am Hundenapf nascht, besteht natürlich kein Grund zur Sorge.

Welche Futtersorte für Ihre Katze die richtige ist, können Sie hier herausfinden.