Leckerlies für Katzen: Wirklich ein Leckerbissen?

Katzensnacks sind eine willkommene Abwechslung für Ihren Stubentiger. Sobald er das Rascheln der Tüte hört, ist er kaum noch zu halten. Worauf Sie bei der Fütterung von Leckerlies für Katzen achten sollten, erfahren Sie hier.

Katze sucht in der Tüte nach Leckerlies

Leckerchen als Belohnung

Leckerlies sind für Katzen eine tolle Belohnung. Gerade wenn Sie Ihre Katze erziehen, eignen sie sich, um sie direkt nach der Übung zu belohnen. Halten Sie die Fütterung von Kausnacks allerdings in Maßen. Auch wenn Sie Ihrer Samtpfote eine Freude machen wollen, zu viel des Guten macht Ihre Katze zu dick und ist ungesund. Beachten Sie daher unbedingt die Fütterungsempfehlung und lassen Sie sich nicht vom süßen Blick Ihrer Katze erweichen.

Katze riecht an Gemüse

Das richtige Leckerli für Ihre Katze

Nicht jedes Leckerli ist für Ihren Stubentiger geeignet. Genau wie beim Nass- und Trockenfutter für Katzen sollten Sie auch hier auf die Inhaltsstoffe achten. Bestimmte Zusatzstoffe in Katzensnacks können als Ergänzung zum Hauptfutter dabei helfen, den Nährstoffbedarf Ihres Feinschmeckers zu decken. Sie sollten Ihrem Stubentiger allerdings immer nur Leckerlies für Katzen geben. Hundeleckerlies beispielsweise sind auf den Hundebedarf abgestimmt und daher nicht für Katzen geeignet. Auch die folgenden Lebensmittel sollten Sie nicht als Snack füttern:

  • Milch: Zu viel Milch kann zu Durchfall führen. Eine Portion Katzenmilch in der Woche ist in Ordnung, wenn Ihre Katze sie gerne trinkt und gut verträgt. Sie sollte aber nie frisches Wasser ersetzen.
  • Essensreste: Unser Essen ist für den Magen Ihres Stubentigers zu stark gewürzt und sollte niemals verfüttert werden.
  • Rohes Fleisch: Katzen sind zwar Beutetierfresser, dennoch sollten sie nicht mit rohem Fleisch gefüttert werden, da es von Parasiten oder Bakterien befallen sein könnte.
  • Rohe Eier: Auch rohe Eier sind für Ihren Stubentiger nicht geeignet, da sie Avidin enthalten, das die Biotinaufnahme im Darm behindert.
  • Roher Fisch: Bestimmte Sorten von rohem Fisch können bei Ihrer Katze zu Thiamin-Mangel oder Magersucht – in einigen Fällen sogar zum Tod – führen. Verzichten Sie daher ganz auf die Fütterung von rohem Fisch.