SORGEN SIE FÜR EINEN GESUNDEN KATZENDARM: INFOS UND TIPPS FÜR DIE GESUNDHEIT IHRES LIEBLINGS

Neueste Forschungsergebnisse beweisen, dass ein gesunder Darm eine wichtige Rolle für die Gesundheit Ihrer Katze spielt. In der Tat ist der Darm, zusammen mit dem Magen, eine innere Barriere gegen Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien, die mit der Einnahme von Futter in den Körper gelangen. Aber was genau passiert eigentlich in einem gesunden Katzendarm?

Ohne Katzenkrankheiten entspannt sich die schwarz-weiß getigerte Katze auf dem Fußboden

Die Immunzellen des Darms produzieren Antikörper zur Erkennung von Angriffen von außen. Diese Antikörper können Krankheitserreger binden und neutralisieren, sodass sie auf natürliche Weise aus dem Körper geschafft werden und keine Bedrohung mehr darstellen.

Eine gesunde und ausgewogene Darm-Mikroflora leistet auch einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen fakultativ pathogene Bakterien und daraus folgende Katzenkrankheiten. Diese sogenannten «bösen» Bakterien stehen im Katzendarm in Konkurrenz mit den «guten» Bakterien. Es ist für die «bösen» Bakterien schwieriger, sich in einer ausgewogenen und gesunden Darmflora anzusiedeln.

Woher weiß ich, ob meine Katze einen gesunden Darm hat?

Eine Katzenkrankheit, wie die Störung des Verdauungstrakts, kann sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen, darunter Durchfall, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Apathie oder Lethargie. Die Ursachen können unterschiedlicher Natur sein: Stress, Viren oder Parasiten, Umstellungen beim Futter oder Haarbälle. Wenn Ihre Katze unter Verdauungsstörungen leidet, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen, um die Ursache der Symptome zu ermitteln und dann entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Fünf Tipps für einen gesunden Katzendarm

Die Gesundheit des Katzendarms ist also das A und O. Aber wie schaffen Sie es, diese zu erhalten? Folgend finden Sie fünf einfache und effektive Tipps, wie Sie Ihrer Katze helfen können ihren Darm gesund zu halten und vor Erregern zu schützen.

1. Eine ausgewogene Ernährung

Eine angemessene und ausgewogene Katzenernährung ist eine gute Möglichkeit den Katzendarm gesund zu halten und widerstandsfähig gegen Erreger zu machen. Daher ist eine an Ihre Katze angepasste Ernährung sehr wichtig: Sie sollten ein Futter auswählen, das die natürlichen Abwehrkräfte Ihrer Katze unterstützt. Wertvolle Inhaltsstoffe können nämlich das Immunsystem Ihrer Katze stärken: Die Aufnahme von wärmebehandelten Milchsäurebakterien hilft nachweislich, die Bildung von Antikörpern im Darm Ihrer Katze zu fördern, während Omega -6-Fettsäuren und andere ausgewählte Nährstoffe helfen, eine gesunde Haut und ein strahlendes Katzenfell zu unterstützen.

Infografik Darmgesundheit: Schutz des Abwehrsystems

Dagegen kann eine unausgewogene Ernährung zu schlechter Gesundheit führen. Vermeiden Sie alle Nahrungsmittel, die giftig sein könnten (z.B. Knoblauch, Schokolade oder Avocado), Lebensmittel, die zu Blähungen führen könnten (z.B. Kohl) oder Lebensmittel, die zu einer Gewichtszunahme führen könnten (z.B. menschliche Nahrung).

2. Bürsten Sie Ihre Katze (immer in Richtung des Haarwachstums)

Unsere Katzen lieben es, verwöhnt zu werden! Machen Sie das Beste daraus und bürsten Sie sie regelmäßig. Sie werden sie nicht nur schnurren hören, Sie entfernen so auch lose Haare, die in größeren Mengen verschluckt zu Verdauungsstörungen und Verstopfungen führen könnten und die Gesundheit des Katzendarms gefährden.

3. Auf die Plätze ... Fertig? Spielen!

Gemeinsam spielen hat viele Vorteile: nicht nur der Katzendarm wird stimuliert, was für regelmäßigen Stuhlgang nützlich ist, es hilft auch dabei, das Gewicht Ihrer Katze und ihr Stresslevel unter Kontrolle zu halten.

20 Minuten täglich, aufgeteilt in zwei verschiedene Sitzungen wird es das Energieniveau und die Bindung zwischen Ihnen und Ihrer Katze steigern. Katzenspiele helfen Ihrer Katze auch in Form zu bleiben.

4. Seien Sie behutsam

Manche Katzen sind besonders empfindlich gegenüber Futterveränderungen und Futterumstellungen. Sollten Sie das Futter Ihrer Katze umstellen, wird empfohlen, es Schritt für Schritt zu machen. Eine Umstellung über mehrere Tage gibt dem Katzendarm Zeit, sich an das neue Futter zu gewöhnen. In der Regel sollten Sie sich dafür sieben bis zehn Tage Zeit nehmen.

5. Wasser

Katzen, insbesondere diejenigen, die nur Trockennahrung fressen, neigen dazu, nicht genügend Wasser aufzunehmen: Diese Gewohnheit haben sie noch aus der Wüstenzeit beibehalten. Wenn Ihre Katze nicht trinkt, kann der Mangel an ausreichender Wasseraufnahme zu gesundheitlichen Risiken, wie zur Beeinträchtigung der Gesundheit des Harntraktes führen.

Um Ihre Katze zum Trinken anzuregen, platzieren Sie mehrere Wasserschalen an verschiedenen Stellen in Ihrer Wohnung. Denken Sie dran, die Wasserschale weit genug entfernt von der Katzentoilette aufzustellen. Das Wasser sollte frisch sein und mindestens zwei Mal am Tag gewechselt werden. Einige Katzen bevorzugen fließendes Wasser, wenn das bei Ihrer Katze der Fall ist, könnten Sie zum Beispiel einen Wasserbrunnen nutzen.

Und vergessen Sie nicht ... Sie sollten immer ein Auge auf den Kot Ihrer Katze, ihr Fell und ihr Verhalten haben. Katzen zeigen Schmerzen oder Unwohlsein nicht wie Menschen, sie ziehen sich lieber zurück oder verstecken sich. Achten Sie auf mögliche Veränderungen in ihrem Tagesablauf und zögern Sie nicht, Ihren Tierarzt zu besuchen, wann immer Sie im Zweifel über das Wohlbefinden Ihrer Katze sind.

fünf Maßnahmen für einen gesunden Katzendarm

Zusammengefasst: Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Pflege, Spielzeit und Bewegung, eine langsame Umstellung des Futters und ausreichend Wasser: das sind die Schlüssel zu einem gesunden Katzendarm!