Die Verdauung der Katze - Der Schlüssel für sichtbare Gesundheit von Heute & Morgen

Gesundheit, Wohlbefinden und Ernährung hängen zusammen

Seitlich auf dem Bett liegende weiße Katze

Glänzendes Fell, strahlende Augen, ein feuchtes Näschen – ob unsere Katze gesund ist, können wir oft schon an äußeren Faktoren erkennen und ist entscheidend von der Verdauung abhängig. Funktioniert diese, ist das zudem ein wichtiger Garant für das Wohlbefinden von Katzen. Verdauung nennt man den Vorgang, bei dem der Körper die Nahrung in verwertbare Bausteine, d.h. Nährstoffe, zerlegt und diese dann durch die Darmwand aufnimmt. Es gibt viele unterschiedliche Ursachen, die bei Katzen zu Problemen mit der Verdauung führen können. In den meisten Fällen werden diese durch falsche Ernährung verursacht.

Eine gesunde Verdauung erkennen

Gesunde Katzen sondern gut geformten und weder zu weichen, noch zu festen Kot ab. Sie können ohne Schmerzen ausscheiden, und das ein- bis zweimal am Tag. Dabei gilt in der Regel: Je höher verdaulich eine Nahrung, desto besser die Konsistenz und desto geringer die Kotmenge. Funktioniert die Verdauung optimal, ist die Katze in guter körperlicher Verfassung. Das sieht man zum Beispiel deutlich an Haut und Fell. Das Fell und die Haut sind nur gesund, wenn sie mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden. Das gelingt nur bei einer optimalen Verdauung. Bei Verdauungsproblemen wie Durchfall sind Katzen oft geschwächt und zeigen ein gestörtes Allgemeinbefinden.

Futter und Fütterungsfehler als mögliche Auslöser von Verdauungsproblemen

Ist die Nahrung für eine Katze schlecht verdaulich, scheidet sie einen vergleichsweise großen Anteil unverdaut als Stuhl aus und Durchfälle sind möglich. Auch zu große Futtermengen können den Verdauungstrakt überfordern und zu Erbrechen führen. Zudem können zusätzlich zur ausgewogenen Nahrung gefütterte Snacks die empfindliche Verdauung beeinflussen. Auch abruptes oder zu schnelles Umstellen der Nahrung kann die Anpassungsfähigkeit der Verdauung überfordern und zu Verdauungsproblemen führen. Für eine Fütterungsumstellung sollte man daher mindestens eine Woche einplanen, damit sich Verdauungstrakt und Darmflora problemlos umgewöhnen können. In dieser Zeit sollte man von der neuen Nahrung immer etwas mehr unter die bisherige mischen, bis nach einer Woche die Mahlzeit komplett aus dem neuen Futter besteht.

Katze steht neben Purina One Sensitive

Gesunder Darm - starke Immunabwehr

Die aus der Nahrung freigesetzten Nährstoffe werden durch die Darmwand aufgenommen, der Darm gewinnt so für den Körper lebenswichtige Energie und Nährstoffe. Der Darm ist aber nicht nur „Ernährer“ sondern er schützt auch den Körper. Der größte Teil der Zellen des Immunsystems der Katzen ist im Darm angesiedelt. Katzen haben einen vergleichsweise kurzen Darm und brauchen für eine gesunde Darmtätigkeit leicht verwertbare Zutaten. Unverdauliche Fasern, in der Deklaration auch als Rohfaser bezeichnet, regen als Ballaststoffe die Darmmotorik von Katzen an. Verdauliche Fasern verhelfen ihr zu „guten“ Darmbakterien, wirken prebiotisch und helfen eine stabile Darmflora und die Gesundheit der Darmzellen zu erhalten.

Die besten Tipps für eine gute Verdauung

  • Vermeiden Sie zu große Futtermengen und füttern Sie Ihrer Katze nur zur Belohnung Snacks
  • Geben Sie Ihrer Samtpfote ausschließlich für sie bestimmtes Futter – menschliche Nahrung ist für Katzen nicht gut geeignet
  • Halten Sie die Toilette Ihrer Katze stets frisch. Wenn Sie mehrere Katzen haben, sollte jedes Tier sein eigenes Katzenklo haben