Katze trinkt nicht: Die Gefahr der Dehydrierung

Eine Dehydrierung bei Katzen bedeutet, dass der Körper zu viel Flüssigkeit verliert. Somit gehen auch wichtige Elektrolyte verloren. Da Katzen evolutionsbedingt wenig trinken, sind sie sehr anfällig für eine Dehydrierung. Diese kann schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen, auch wenn sie leicht zu behandeln scheint.

Schlafende Katze auf dem Sofa

Zu den Symptomen einer Dehydrierung zählen Antriebslosigkeit, Appetitlosigkeit, schwere Atmung, eingesunkene Augen und trockenes, klebriges Zahnfleisch. Es ist wichtig, dass die Katzenhalter auf solche Symptome achten und sie rechtzeitig erkennen, wenn ihre Katze nicht trinkt. Das „Hautziehen“ ist ein guter Test hierfür. Greifen Sie dazu die Haut im Schulterbereich Ihrer Katze zwischen zwei Fingern und ziehen Sie vorsichtig daran. Die Haut sollte bei einer ausreichend mit Flüssigkeit versorgten Katze nach dem Loslassen umgehend in die Ausgangsposition zurückkehren. Bei einer dehydrierten Katze dauert die Rückkehr in die Ausgangsposition länger. Bleibt die Haut zeltähnlich aufgespannt, hat die Katze zu wenig getrunken und muss sofort von einem Tierarzt behandelt werden. Wenn die Katze über- oder untergewichtig ist, lassen sich die Symptome oft nicht so einfach erkennen. Falls Sie beobachtet haben, dass Ihre Katze nicht trinkt oder sie nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist, konsultieren Sie lieber einen Tierarzt, denn eine Dehydrierung kann auch tieferliegende Ursachen haben.

Katze liegt auf dem Boden vor ihrem Spielzeug Auto

Achten Sie auf genügend Flüssigkeitszufuhr Ihrer Katze

Eine Katze, die an Erbrechen oder Durchfall leidet, hat sehr viel Flüssigkeit verloren und kann leichter dehydrieren. Wenn sie in der Lage ist zu trinken, tragen Sie die Katze vorsichtig an einen kühlen Ort und bieten ihr frisches Wasser, beispielsweise aus einem Katzenbrunnen, an. Wenn sie nicht in der Lage ist zu trinken, suchen Sie den Tierarzt auf, weil die Katze möglicherweise eine Infusion benötigt, um eine ernste Dehydrierung zu vermeiden. Auch wenn Ihre Katze gesund ist, besteht immer die Gefahr einer Dehydrierung. Ihre Katze sollte immer die Möglichkeit haben, frisches Wasser zu sich zu nehmen. Die Näpfe sollten täglich gereinigt und mit frischem Wasser befüllt werden. Es ist auch sinnvoll, in mehreren Räumen Wassernäpfe aufzustellen. Falls Ihre Katze eher ein zurückhaltendes Trinkverhalten hat, ist ein Katzenbrunnen oder Trinkbrunnen oftmals eine gute Lösung, da viele Katzen laufendes Wasser anziehender finden als stehendes. Achten Sie besonders auf die Flüssigkeitsaufnahme, falls Ihre Katze mit Trockenfutter gefüttert wird und auch sonst nicht viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Trinkt Ihre Katze besonders während Hitzeperioden nicht genug, sollten Sie umso mehr auf genügend Flüssigkeitszufuhr Ihrer Samtpfote achten. Wenn Sie dann immer noch den Eindruck haben, dass Ihre Katze nicht genügend trinkt, können Sie das Wasser durch Beigabe von Fleischsaft attraktiver machen.

Frau füllt türkisen Trinknapf für die Katze