Spielerisch Abnehmen mit Katzenspielen – Fitness für die Katze

Übergewicht bei Katzen ist nicht selten

Zwei Katzenbabys spielen auf dem Boden

Auch Katzen – besonders in der Wohnung lebende kastrierte Tiere – bekommen Gewichtsprobleme, wenn sie mehr essen als ihr Energiebedarf erfordert. Wurde eine Katze in den ersten Lebensmonaten zu reichlich gefüttert, hat sie zudem wahrscheinlich dauerhaft mehr Fettzellen angelegt. Genau wie beim Menschen ist dann jede kleine Futter-Extraportion ganz schnell am Taillenumfang zu erkennen. Unterstützen Sie Ihre Samtpfote dabei, ihr Idealgewicht zu halten und Fettpolstern vorzubeugen. Unter überflüssigen Pfunden leidet nicht nur das Wohlbefinden, auch die Gesundheit wird belastet. Übergewicht kann bei Katzen das Risiko von gravierenden Gesundheitsproblemen wie Zuckerkrankheit oder Herz-Kreislauf- sowie Gelenkbeschwerden erhöhen.

Was tun, wenn die Katze zu dick ist?

Haben Sie oder der Tierarzt festgestellt, dass Ihre Katze übergewichtig ist, helfen zwei Dinge: Reduzieren Sie das Futter auf das empfohlene Maß und sorgen Sie für ausreichend Bewegung. Die Vorfahren unserer Wohnungskatzen verbrachten rund 13 Stunden am Tag mit Jagen. Dazu zählt nicht nur das eigentliche Fangen, sondern auch das konzentrierte Ausspähen der Beute. Für Katzen, die ausschließlich in einer Wohnung leben, ist hierfür ein Ausgleich wichtig. Ein erhöhter Lieblingsort auf dem Fensterbrett oder einem Katzenbaum schafft den begehrten Ausspähplatz. Darüber hinaus sollten Sie Ihre Samtpfote zwei bis drei Mal pro Tag für 10 bis 15 Minuten zum Spielen und Springen animieren. Diese Katzenspiele regen den Kreislauf an, der Bewegungsapparat wird trainiert und die Reflexe und Motorik der Katze werden verbessert. Und neben der Fitness profitiert von den gemeinsamen Aktivitäten auch das körperliche und emotionale Wohlbefinden Ihrer Samtpfote.


Katze sitzt auf Sofalehne

Aktives Spielen fördert das Miteinander

Katzen bleiben bis ins hohe Alter verspielte Wesen und auch uns Menschen bereiten die täglichen Spielrunden Vergnügen, denn sie fördern die Mensch-Katze-Beziehung. Nutzen Sie für Ihre Ideen den natürlich vorhandenen Jagdinstinkt. Ein Katzenspielzeug an der Schnur durch die Wohnung gezogen – schon kann das Fangspiel beginnen. Katzen harren oft sehr lange regungslos vor einem Mausloch aus, um dann zuzuschlagen. Imitieren Sie diese Situation. Es muss dabei gar kein gekauftes Produkt sein. Zur interessanten „Beute“ können auch eine leere Toilettenpapierrolle oder ein Korken werden. Wichtig ist, dass die Katze ein Erfolgserlebnis verbuchen kann. Wenn sie einem Ziel nachjagt und dieses niemals zu fassen kriegt, verliert sie womöglich die Lust an Katzenspielen. Auch Eintönigkeit mögen Katzen nicht. Es macht ihnen keinen Spaß, immer demselben Katzenspielzeug hinterher zu springen. Gleichzeitig sollen Sie nicht zu viele Utensilien auf einmal benutzen. Wechseln Sie lieber die Auswahl ab und zu aus. Zwischendurch können Sie auch wunderbar auf ruhige Art mit Ihrer Samtpfote spielen, in dem Sie sie necken, stupsen oder kitzeln.


Katze balanciert auf Sofalehne

Das hilft gegen Wintermüdigkeit und Langeweile

Viele Katzen reagieren sensibel auf Jahreszeiten. Wenn im Winter die Lichtphasen kürzer werden und vor dem Fenster nicht mehr so viel passiert, werden gerade Wohnungskatzen oft energielos. Langeweile kann für unsere Samtpfoten regelrecht in körperlichen Stress ausarten. Und die entstehende Trägheit ist dann auch bald an der Figur der Katze abzulesen. Mit einem Glockenspiel, einem Gewürzkissen oder einem bunten Kräuterstrauß wecken Sie in der dunklen Jahreszeit die Sinne Ihrer Katze. Gerade jetzt sind die regelmäßigen Spielrunden für die Fitness besonders wichtig. Außerdem sollte die Katze ausreichend Möglichkeit zum Klettern und Kratzen erhalten. Für Wohnungskatzen, aber auch für Freigänger, ist daher ein Katzenbaum eine gute Lösung. Er sollte mindestens eineinhalb Meter hoch, damit sich auch langbeinige Katzen nach dem Spiel so richtig strecken können. So hält Ihre Samtpfote auch im Winter ihre Idealfigur.