Katzen verstehen – Lektion Nr. 1: Die Ohren

Aufgerichtet, angelegt oder nach hinten gerichtet – die Ohren Ihrer Katze sprechen Bände. Lernen Sie, ihre Stimmung an ihrer Ohrstellung abzulesen, und sie können die Katzensprache!

Infografik: Katzenverhalten verstehen

Seine Katzen verstehen, ist jedem Katzenhalter wichtig. Das ist nur natürlich, denn nur, wenn wir ihr zuhören, ist es uns möglich, ihr die beste Pflege zukommen zu lassen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Position und Bewegungen ihrer Ohren deuten zu lernen, denn darauf beruht ein Großteil ihrer Kommunikation. Die Ohren einer Katze weisen auf ihren Gemütszustand hin.

Wenn sie die Ohren mit aufgerichteten Spitzen aufstellt, fühlt sie sich wohl. Zeigen die Ohrspitzen nach außen, trägt sie eine aggressive Haltung zur Schau. Seitlich angelegte Ohren bedeuten in der Katzensprache Angst oder Verteidigungsbereitschaft, bei Ausrichtung nach hinten ist sie in Angriffsstellung oder Panik. Richtet sie die Ohren auf, während die Spitzen nach hinten zeigen, etwa beim Schnuppern, so ist dies eine instinktive und unwillkürliche Reaktion.

weiß grau getigertes Kitten läuft nach rechts

Weitere Signale

Die Stellung der Ohren ist ein wichtiger Anhaltspunkt um die Körpersprache der Katze zu verstehen. Doch um die Stimmung Ihrer Katze genauer zu deuten, sollten Sie auch auf weitere Anzeichen achten. Beobachten Sie beispielsweise ihre Mimik, etwa die Ausrichtung ihrer Schnurrhaare und die Stellung ihrer Pupillen.

Legt sie die Ohren an, während die Pupillen geweitet sind (dieses Phänomen wird auch „Mydriasis“ genannt), ist sie in Panik. Verengte Pupillen („Miosis“ genannt) deuten dagegen auf Aggressivität und Konfrontationsbereitschaft hin. Darüber hinaus können Sie auch anhand von Körperhaltung, Schnurrhaaren, Schwanzstellung und Lautäußerungen Katzen verstehen.