Die richtige Fellpflege Ihrer Katze von Anfang an

So bürsten Sie Ihr Kätzchen

Die richtige Fellpflege Ihrer Katze von Anfang an

So bürsten Sie Ihr Kätzchen

Die richtige Fellpflege Ihrer Katze von Anfang an

So bürsten Sie Ihr Kätzchen
31/07/2018

Die richtige Fellpflege Ihrer Katze von Anfang an

Katzenfell ist weich, glänzend und flauschig und lädt uns geradezu dazu ein, es ausgiebig zu streicheln. Katzen sind besonders hygienische Wesen und bekannt dafür, dass sie sich ausgiebig um ihre Fellpflege kümmern. Wohnungskatzen widmen sich sogar den Großteil des Tages ihrer Pflege. Diese trägt maßgeblich dazu bei, dass sie sich rundum wohlfühlen. Die intensive Körperpflege von Katzen dient nicht nur dem Putzen, sondern auch der Abkühlung und sogar dem Stressabbau. Auch die abgestorbenen Katzenhaare werden dabei entfernt. In manchen Phasen (wie z.B. zu Zeiten des Fellwechsels) kommt die Katze allerdings alleine nicht mehr mit der Fellpflege hinterher und ist dankbar, wenn sie Unterstützung von Ihnen bekommt. Außerdem hilft die Katzenfellpflege dabei, die Verbindung zwischen Ihnen und der Katze zu festigen. Und sie bietet Ihnen zudem die Möglichkeit, Anzeichen für Krankheiten frühzeitig zu erkennen und die Katze auf Verletzungen zu untersuchen (besonders wenn sie ein Freigänger ist). Es ist wichtig, dass sich die Katze schon von klein auf an die Fellpflege gewöhnt, auch damit später Untersuchungen beim Tierarzt einfacher durchzuführen sind. Bei erwachsenen Katzen, die nicht an die regelmäßige Fell- und Körperpflege gewöhnt sind, kann es passieren, dass sie die Nähe nicht zulassen und auf Distanz gehen.

Warum soll man Katzen bürsten?

So bürsten Sie Ihr Kätzchen

Das Bürsten regt nicht nur die Durchblutung an und verbessert die Muskelspannung, sondern minimiert zusätzlich Haarballen. Wohnungskatzen verlieren nicht nur zu den Zeiten des Fellwechsels größere Haarmengen, sondern das ganze Jahr über. Lose Haare können so entfernt werden, noch bevor sie die Katze aufnimmt. Sonst werden die Katzenhaare, die beim Putzen auf der Zunge landen, runtergeschluckt. Dann landen die unverdaulichen Haare im Magen und bilden sogenannte „Haarballen“. Diese Haarballen werden zwar normalerweise wieder hochgewürgt, sie können aber auch zu Verdauungsproblemen führen und wenn sie besonders groß sind, sogar zu Darmverschluss. Dann muss operiert werden. Normalerweise fressen Katzen Pflanzen, weil ihnen die Pflanzenfasern dabei helfen, die Haarballen besser hochzuwürgen. Lebt Ihre Katze im Haus und ist kein Freigänger, dann sollten Sie Katzengras in der Wohnung haben, das Ihre Katze in solchen Fällen fressen kann.
Bei Langhaarkatzen vermeidet man durch die Fellpflege und das Bürsten Knoten und Verfilzungen. Dagegen kommt die Katze alleine nicht an. Hilft auch kein Bürsten mehr, dann sollten die Verfilzungen vorsichtig herausgeschnitten werden. Durch das Bürsten werden zudem die Drüsen an den Haarwurzeln stimuliert. Das Fell wird glatter, wobei seine wasserabweisende und isolierende Funktion unterstützt wird. Wenn Ihre Katze viel Unterfell hat, wie es bei Langhaar-Rassen oft der Fall ist, sollten Sie zusätzlich zur Fellpflege noch einen Metallkamm benutzen, da die Bürste oft nur die oberste Fellschicht durchkämmt. Dieser bietet der Haut zusätzlich noch eine angenehme Massage. Kämme aus Kunststoff sollten Sie nicht verwenden, denn dabei können sich die Katzenhaare elektrisch aufladen und die Katze kann dadurch einen unangenehmen „Schlag“ bekommen.
Doch Vorsicht: Achten Sie darauf, dass Sie Ihrer Katze mit dem Kamm oder der Bürste nicht wehtun und es bei der Fellpflege nicht ziept, denn sonst kann es gut sein, dass Ihre Katze die Pflegeprozedur in Zukunft völlig ablehnt.

Wie kann man Katzen an das Bürsten gewöhnen?

Wenn Ihre Katze das Bürsten oder Kämmen aber komplett ablehnt, dann können Sie es vielleicht einmal mit einem speziellen Katzenhandschuh für die Fellpflege probieren. Diesen gibt es für verschiedene Rassen mit unterschiedlichem Fell. Mit so einem Handschuh können sie Ihre Katze streicheln und pflegen gleichzeitig ihr Fell dabei.

Weitere Tipps finden Sie hier:

  • Wenn möglich sollte die Katze schon als kleines Kätzchen auf spielerische Art an die Katzenbürste und den Kamm gewöhnt werden
     
  • Verwenden Sie am besten eine spezielle Katzenbürste: Einen sogenannten Furminator
     
  • Wenden Sie täglich ca. eine Viertelstunde für die Katzenfellpflege auf
     
  • Sorgen Sie für eine entspannte Atmosphäre und bürsten Sie Ihre Katze niemals unter Zeitdruck
     
  • Knoten im Katzenfell sollten Sie vorher ganz vorsichtig mit den Fingern entwirren, passen Sie dabei auf, dass es nicht ziept! Wenn es nicht anders geht, sollten Sie die Knoten und verfilzten Stellen vorsichtig herausschneiden.
     
  • Bürsten bzw. kämmen Sie Ihre Katze auf dem Schoß oder auf dem Tisch sanft vom Köpfchen bis zum Schwanz. Den Bauch und den Schwanz sollten Sie ganz vorsichtig behandeln. Den Kamm sollte man erst benutzen, wenn die Katze sich an die Bürste gewöhnt hat.
     
  • Sie können Ihrer Katze nach der Pflegeprozedur ein Leckerli geben, damit sie die Situation mit etwas Positivem verknüpft.
     
  • Wenn die Katze das Bürsten nicht mag oder zurückschreckt, dann verschieben Sie die Fellpflege lieber auf einen anderen Tag.
     
  • Katzen mit kurzen Haaren sollten mindestens jeden zweiten Tag und Langhaarkatzen am besten täglich gebürstet werden.
So bürsten Sie Ihr Kätzchen

Darf man Katzen baden?

Es ist wahr: Die allermeisten Katzen haben Angst vor Wasser und werden überhaupt nicht gerne gebadet. Wenn es nicht nötig ist, sollten Sie ihr deshalb das Baden ersparen. Baden Sie sie nur, wenn sie total verdreckt ist oder stark verfilztes Fell hat. Auch bei Parasitenbefall kann es nötig sein, dass Sie Ihre Katze öfter waschen bzw. baden müssen, das können Sie im Detail mit Ihrem Tierarzt besprechen.

Auch die Ernährung spielt eine Rolle

Auch durch die Ernährung hat Auswirkung auf die Fellgesundheit Ihrer Katze. Für den Fellwechsel und die Fellgesundheit sind Omega 3- und Omega-6 Fettsäuren zur Unterstützung wichtig. Und mehr als ein Drittel des Nährstoffes Eiweiß wird für die Erneuerung von Haut und Fell benötigt. Mineralstoffe und Vitamine sind ebenso wichtig dafür. Wenn Katzen schuppige Haut, stumpfes Fell oder gar Haarausfall haben, liegt entweder eine Erkrankung oder meist ein Nährstoffmangel vor.

Es gibt Katzennahrung, die speziell für die Haut- und Fellgesundheit entwickelt wurde. Das Purina® PRO PLAN® Katzentrockenfutter mit OPTIDERMA® enthält wichtige Nährstoffe, wie Vitamine, Zink, Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren, sowie Ballaststoffe, die gesunde Haut und schönes Fell bewahren und sogar speziell für Katzen mit längeren Haaren geeignet sind. Dieses komplette Katzenfutter wurde von unseren Tierärzten und Ernährungswissenschaftlern für Katzen mit empfindlicher Haut entwickelt: Es hilft dabei, übermäßigen Haarausfall und die Haarballenbildung zu kontrollieren.

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