So finden Sie die passende Ernährung für Ihren Hund

Alle Hunde sind verschieden, daher ist es gut zu wissen, dass es ein breites Sortiment an spezieller Hundenahrung gibt, die auf bestimmte Bedürfnisse abgestimmt ist – von der Gewichtskontrolle bis zu Krankheiten.

Medizinische Probleme

In den letzten 20 Jahren hat eine enorme Entwicklung von diätetischer Nahrung (auch „therapeutische“ oder „funktionelle“ Diät genannt) stattgefunden. Inzwischen spielt diese für unsere vierbeinigen Freunde eine wichtige Rolle in modernen Tierarztpraxen. Neben der optimalen Versorgung mit Nährstoffen zur Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden erfüllt Diät Hundefutter besondere Anforderungen bei bestehenden gesundheitlichen Problemen. Spezielle Hundeernährung hilft Ihrem Hund dabei, sich zu erholen, sei es nach einer Operation oder in den traurigen Fällen geretteter Hunde, die mangelernährt sind.

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Von Tierärzten empfohlene Diäten und Hundenahrungen (zum Beispiel für Hunde mit Übergewicht) können Hunde, auf die Folgendes zutrifft, mit Nährstoffen unterstützen:

  • Lebensmittelallergien und/oder -unverträglichkeiten
  • Dermatitis und entzündliche Hauterkrankungen
  • Magen-Darm-Erkrankungen, wie entzündliche Darmerkrankung, Verstopfung, Erbrechen und Durchfall
  • Diabetes mellitus
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Chronische Nierenerkrankung
  • Harnwegs- und Blasenentzündungen
  • Lebererkrankungen
  • Herzinsuffizienz, hoher Blutdruck oder Wassereinlagerungen
  • Entzündliche Gelenkserkrankungen (auch für gesunde Hunde mit einer Veranlagung zu Gelenkserkrankungen)
  • Klinisches Übergewicht

Allergien

Genau wie bei Menschen sind Allergien bei Hunden anomale Immunreaktionen auf bestimmte Lebensmittel oder Stoffe. Etwas, das für die meisten Hunde absolut verträglich ist, kann unangenehme oder sogar lebensbedrohliche Zustände bei einem Hund mit Allergie auslösen. Zum Glück sind echte Allergien selten und sollten nicht mit den weiter verbreiteten und weniger gravierenden Lebensmittelunverträglichkeiten verwechselt werden. Während die meisten tatsächlichen Lebensmittelallergien bei jüngeren Hunden diagnostiziert werden, können die genetische Veranlagung, zugrundeliegende Erkrankungen und sogar der Kontakt mit bestimmten Stoffen in jedem Alter Allergien verursachen, daher lohnt es sich, die Augen hinsichtlich ungewöhnlicher Symptome offen zu halten.

So füttern Sie Ihren Hund

Blaues Symbol eines Hundes und einer Lupe

Zu den häufigen Symptomen für Lebensmittelunverträglichkeiten bei Hunden gehören:

  • Hautprobleme – Jucken und Rötung, dabei treten kahle Stellen auf, häufig an den Pfoten, im Gesicht, in den Achseln und/oder der Leistengegend.
  • Mehrfache Ohrinfektionen.
  • Magen-Darm-Beschwerden – Erbrechen und/oder Durchfall.
  • Atemwegserkrankungen (obwohl diese selten sind).

Wenn Sie bemerken, dass Ihr Hund eines der oben genannten Symptome zeigt, sollten Sie sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Die Diagnose von Allergien und Unverträglichkeiten kann kompliziert sein, da diese Symptome recht unspezifisch sind und auch bei vielen anderen Beschwerden auftreten können. Ihr Tierarzt wird Ihren Hund daher genau untersuchen, um herauszufinden, woher die Beschwerden rühren, und Ihrem Hund zu helfen, wieder völlig gesund zu werden, indem er ihm spezielles Diät Hundefutter verschreibt.

Die wirksamste Methode, um auf Allergien und Unverträglichkeiten zu testen, ist eine sogenannte Eliminationsdiät, bei der Ihr Hund zeitweise mit gut verträglichen – oft hypoallergenen – Lebensmitteln gefüttert wird. Hierbei ist der Gehalt an Proteinen in der Nahrung, die er bekommt, so gering, dass sie keine (oder nur sehr selten) allergische Reaktionen hervorrufen. Ihr Tierarzt empfiehlt vielleicht eine Hundeernährung aus Kohlenhydraten und Proteinen, die Ihr Hund vorher noch nicht gefressen hat, beispielsweise aus Lachs und Reis. Diese sind in einigen PURINA Hundenahrungsrezepturen für Hunde mit Allergien enthalten, wie zum Beispiel:

So eine Diät muss strikt eingehalten werden und solange der Versuch andauert, dürfen Sie Ihrem Tier nicht seine Lieblingssnacks oder andere Leckerlis füttern. Das kann hart sein, vor allem weil Sie möchten, dass Ihr Hund sich geliebt fühlt – aber das ist es wert, wenn Sie dafür die Ursache des Problems herausfinden!

Am Ende der Eliminationsdiät wird Ihr Tierarzt untersuchen, wie es Ihrem Hund geht. Wenn die Symptome sich in dieser Zeit nicht gebessert haben, können weitere Tests notwendig sein, um herauszufinden, was die Beschwerden verursacht. Wenn es zu einer Verbesserung gekommen ist, werden die Proteine langsam wieder eingeführt, um die störende Komponente zu identifizieren. Wenn die Symptome mit Wiedereinführung eines Lebensmittels wiederkehren, haben Sie den Schuldigen gefunden und Sie können es mit einer speziellen Hundeernährung für Hunde mit Allergien versuchen.

Dieses Ausschlussverfahren erfordert einige Zeit und Geduld und es kann sein, dass Ihr Hund zu einem Spezialisten überwiesen werden muss, der den Versuch überwacht, wenn die Symptome besonders schwer sind oder mehr als ein Lebensmittel die Ursache ist. Kontaktieren Sie Ihren Tierarzt, wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund eine Allergie oder Unverträglichkeit hat, oder wenn Sie mehr über Lebensmittelallergien bei Hunden erfahren möchten.

Übergewichtige Hunde

Übergewichtiger Hund auf der Wiese

Es wird geschätzt, dass etwa 33 % der Hunde Übergewicht haben oder adipös sind! Die Ursache ist einfach – Hunde fressen zu viel und bewegen sich zu wenig, um die aufgenommenen Kalorien zu verbrennen.

Sie können das Problem angehen, indem Sie sich anschauen, wie viel Energie Ihr Hund über die Nahrung aufnimmt und wie viel er durch Bewegung verbrennt. Sie können die Nahrung auf ein Diät Hundefutter umstellen und das Aktivitätslevel erhöhen, indem Sie hier und da einen zusätzlichen Spaziergang einschieben. Denken Sie daran, dass es keine Lösung ist, die Futtermenge einfach zu verringern, da es sein kann, dass er dann nicht die optimale Menge an Nährstoffen erhält. Wenn Sie mithilfe des Tests den Körperkonditionswert Ihres Hundes ermittelt haben und wissen, dass Ihr Hund über dem Idealwert Körperkonditionswert liegt, wird er wesentlich besser mit Nährstoffen versorgt und schneller Gewicht verlieren, wenn er eine speziell dafür ausgelegte Diät erhält – außerdem wird Ihr Hund weiterhin das Gefühl haben, dass er eine zufriedenstellende Menge Nahrung frisst.

Eine Reihe der führenden PURINA Marken bietet speziell formulierte Hundediäten, die für Hunde entwickelt wurden, die besonders ernährt werden müssen oder erkrankt sind.

Kleine Hunde und Welpen füttern

Bei der Fütterung von kleinen Hunderassen ist es wichtig, daran zu denken, dass diese zwar kleine Mäuler und Bäuche, aber einen großen Energiebedarf haben. Wussten Sie zum Beispiel, dass ein Zwergspitz doppelt so viele Kalorien pro Pfund Körpergewicht benötigt wie eine Dänische Dogge?

Rezepturen für kleine Rassen wurden speziell entwickelt, um deren vielfältige Bedürfnisse zu decken. Sie sind nährstoffreich und enthalten viele Kalorien (sind also besser für ihre kleinen Mägen und ihren schnellen Stoffwechsel), enthalten mehr Proteine, mehr Fett für zusätzliche Energie und leicht verdauliche Kohlenhydrate, plus zusätzliche B-Vitamine, um den Stoffwechsel zu steuern. Außerdem wurde die Größe der Trockenfutterstückchen auf kleinere Mäuler abgestimmt.

Flauschiger, kleiner Hund auf der Wiese

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  • Wenn Ihr kleiner Freund weder untergewichtig ist, noch Übergewicht hat und der Tierarzt keine besondere Nahrung verordnet hat, ist es eine Frage der persönlichen Vorlieben (Ihrer eigenen und denen Ihres Hundes!), ob Sie sich für Nass- oder Trockenfutter entscheiden oder eine Mischung aus beidem wählen.
  • Halten Sie sich an die Fütterungshinweise auf der Futterverpackung, aber füttern Sie, falls möglich, wenig und häufig – etwa zwei bis drei Mal am Tag. Kleine Hunde verbrennen ihre Energie schneller, die Mahlzeiten zu unterteilen hilft also, das Energielevel aufrechtzuerhalten.
  • Füttern Sie Ihren Hund an einem Ort, wo er in Ruhe fressen kann, vor allem wenn Sie mehrere Hunde haben, die „futterneidisch“ sind oder sich gegenseitig etwas wegfressen!
  • Füttern Sie Ihren Hund auf Bodenhöhe, da er dann ruhiger fressen wird, ohne seine Nahrung hinunterzuschlingen.
  • Behalten Sie den Körperzustand Ihres Hundes im Auge und achten Sie darauf, ihn nicht zu überfüttern, da seine kleineren Beine und Gelenke darunter leiden könnten und Gewicht, das sich um die Körpermitte ansetzt (wo es dies normalerweise tut), zu Diabetes oder Herzerkrankungen führen kann.
  • Wenn Sie nicht sicher sind, wie oder wie oft Sie kleine Hunde füttern sollten, fragen Sie Ihren Tierarzt, der gerne alle Ihre Fragen beantwortet.

Es gibt im Sortiment der PURINA Marken speziell für kleine Hunde formulierte Hundeernährung, die entwickelt wurde, um ihre besonderen Bedürfnisse zu erfüllen – im Karussell oben können Sie passende Produkte für sich und Ihren Hund finden.

Große Hunderassen und Welpen füttern

Großer Hund bei seinem Spaziergang im Wald

Ebenso wie kleine Hunderassen haben auch große Hunde ihre eigenen speziellen Anforderungen an die Ernährung. Zum Beispiel sehen die Fütterungsempfehlungen für erwachsene große und sehr große Hunde (Riesenrassen) eine niedrigere Fütterungshäufigkeit pro Gewichtseinheit vor, da sehr große Hunde in der Regel einen langsameren Stoffwechsel als kleine Hunde haben.

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  • Vor allem die großen Rassen neigen dazu, ihr Futter hinunterzuschlingen, was zu Darmproblemen führen kann. Helfen Sie ihnen, ihre Nahrung einzuteilen, indem Sie zwei kleinere Mahlzeiten pro Tag füttern anstelle einer großen Mahlzeit.
  • Ihr Hund darf eine Stunde vor und nach der Mahlzeit nicht rennen oder herumtollen, da vor allem große und sehr große Hunde anfällig für Blähungen im Magen (Magendilatation) und Darmverschlingungen (Volvulus) sind. Bei beiden handelt es sich um medizinische Notfälle. Zu den Symptomen gehören ein aufgeblähter Bauch, Erbrechen und offensichtliches, allgemeines Unwohlsein. Kontaktieren Sie sofort Ihren Tierarzt, wenn Sie sich Sorgen um den Bauch Ihres großen Hundes machen.
  • Wie viel Sie füttern sollten, hängt von der Hunderasse und deren Lebensweise ab, ebenso wie von der Nahrungsart, zum Beispiel, ob Sie sich für eine spezielle Nahrung für sehr große Hunde entscheiden. Lesen Sie die Fütterungshinweise auf der Verpackung immer sorgfältig durch, da die Hinweise dort die Hundegröße und das Alter berücksichtigen. Bedenken Sie, dass diese nur ein erster Ansatzpunkt sind und Sie kleine Korrekturen nach oben oder unten vornehmen können, damit Ihr Hund in optimaler Form bleibt.
  • Füttern Sie Ihren Hund an einem ruhigen Ort, abseits des üblichen Gewusels im Haus und – falls Sie mehrere Hunde haben – füttern Sie diese getrennt, um zu verhindern, dass sie sich Futter wegschnappen oder Reste wegfressen!
  • Sie können helfen, das Hinunterschlingen des Futters und damit einhergehende Magenprobleme zu verhindern, indem Sie den Futternapf erhöht aufstellen.
  • Wenn Sie sich Gedanken über das Gewicht Ihres großen oder sehr großen Hundes machen, fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat. Sie werden sehen, dass speziell entwickelte Light-Produkte helfen können. Diese enthalten weniger Fett, aber alle notwendigen Vitamine und Mineralien, die Ihr Hund benötigt, sodass er immer noch ausgewogen ernährt wird, obwohl er weniger Kalorien zu sich nimmt.

Mehrere führende PURINA Marken bieten speziell für große und sehr große Hunde entwickelte Nahrung, in die jeweils die neuesten Forschungsergebnisse in Bezug auf Qualität, Geschmack und Nährgehalt eingeflossen sind. Im Karussell oben können Sie mehr über die richtigen Produkte für Sie und Ihren Hund herausfinden.

Wenn Sie mehr Informationen über die optimale Ernährung für Ihren Hund wünschen oder sonstige Fragen haben, kontaktieren Sie unsere Experten

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