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Zwei Hunde fressen aus ihren Näpfen

Hundeernährung

3 min Lesezeit

Als Hundebesitzer stehst du vor einer Bandbreite an Möglichkeiten, was die Fütterung deines Hundes angeht. Viele Faktoren spielen bei der Hundeernährung eine Rolle, ob Auswahl des Hundefutters, Fressverhalten deines Hundes oder dein Verhalten als Hundebesitzer. Hier haben wir einige praktische Tipps für dich zusammengestellt.

Hund richtig füttern: Das sind die wichtigsten Regeln

Damit dein Hund sein Futter auch genießen kann, müssen natürlich die Rahmenbedingungen stimmen. Hier findest du die drei wichtigsten Grundsätze zur Hundefütterung:

  • Der geeignete Platz für die Fütterung ist idealerweise ein ruhiger Ort fernab vom Alltagsstress im Haus. Gebe das Hundefutter stets in einen sauberen Napf und stelle diesen auf eine leicht zu reinigende Unterlage wie beispielsweise einen Fliesenboden. Wenn du bemerkst, dass der Fressnapf über den Boden gleitet, verwende einen rutschfesten Fressnapf oder eine Napfunterlage aus Gummi.
  • Die richtige Aufbewahrung ist von der Art des Futters abhängig. Nassfutter sollte nach dem Öffnen der Verpackung luftdicht verschlossen direkt im Kühlschrank gelagert werden. Da es schnell verderben kann, solltest du es daher nicht offen draußen stehen lassen. Nicht verspeistes Futter sollte man zwei Stunden nach dem Anbieten entsorgen. Nach dem Öffnen der Packung hält sich Nassfutter gekühlt nicht länger als 24 Stunden. Achte darauf, deinem Hund Nassfutter bei Zimmertemperatur zu verfüttern, denn dann ist der Geruch noch appetitanregender und das Nassfutter am besten bekömmlich. Hole es hierzu ungefähr eine Stunde vor der Fütterung aus dem Kühlschrank oder wärme es in der Mikrowelle kurz auf – achte aber unbedingt darauf, dass es nicht zu heiß ist! Trockenfutter kann hingegen tagsüber draußen stehen und bleibt trotzdem frisch. Bewahre es an einem sauberen, trockenen Ort und idealerweise in einem luftdichten bzw. wiederverschließbaren Behälter auf. So bleibt es länger schmackhaft und behält sein Aroma.
  • Körperliche Belastung sollte mindestens eine Stunde vor und eine Stunde nach dem Fressen vermieden werden. Große und sehr große Hunde leiden häufiger unter einer Magenblähung oder einer Magendrehung (der Fachbegriff hierfür lautet Magendilatation-Volvulus-Syndrom). Hierbei handelt es sich um einen medizinischen Notfall. Zu den Symptomen gehören ein aufgeblähter Bauch und Würgen; auch solltest du darauf achten, ob dein Hund sich unwohl fühlt. Rufe sofort den Tierarzt, wenn du dir ernsthafte Sorgen um deinen Hund machst.

Wie viel Futter braucht ein Hund?

Wie viel du deinem Hund füttern solltest, hängt von seiner Rasse, seinen Lebensumständen und seinem Gewicht ab. Richte dich mit der Futtermenge nach der Fütterungsempfehlung auf der Verpackung des Hundefutters. Beachte jedoch, dass diese nur der Orientierung dient. Jeder Hund ist anders – wichtig ist jedoch, dass du deinem Hund genug Futter gibst und sein Körper schlank und gesund bleibt. Bei idealgewichtigen Hunden kannst du die Rippen problemlos mit den Fingerkuppen ertasten, sie sollten also nicht von einer dicken Fettschicht bedeckt sein. Wenn du dir deinen Hund von oben ansiehst, sollte seine Taille hinter den Rippen sichtbar sein.

Wie oft den Hund füttern?

In der Regel solltest du deinem Hund einen strukturierten Tagesablauf bieten. Füttere deinen Hund zu bestimmten Zeiten. Ausgewachsene kleine Hunde können ihre Tagesration in einer Mahlzeit erhalten, idealerweise werden sie jedoch wie mittelgroße und große Hunde morgens und abends gefüttert. Sollte dein Hund jedoch nicht so große Portionen vertragen und Verdauungsprobleme haben, können zusätzliche Mahlzeiten am Tag sinnvoll sein.

Die richtige Ernährung für jeden Hund

Es gibt ein großes Angebot an ausgewogenem Hundefutter, und alle sind auf die speziellen Bedürfnisse deines Vierbeiners ausgerichtet. Bei der Wahl des richtigen Hundefutters solltest du auf jeden Fall Alter, Rasse, Größe, Lebensumstände und gesundheitliche Verfassung des Hundes in Betracht ziehen, denn Energie- und Nährstoffbedarf des Hundes sind von diesen Faktoren abhängig.

Kleine Hunde füttern

Bei der Fütterung von kleinen Hunderassen ist es wichtig, daran zu denken, dass diese zwar kleine Mäuler und Bäuche, aber einen großen Energiebedarf haben. Rezepturen für kleine Rassen wurden speziell entwickelt, um deren vielfältige Bedürfnisse zu decken. Sie sind nährstoffreich und enthalten viele Kalorien (sind also besser für ihre kleinen Mägen und ihren schnellen Stoffwechsel), enthalten mehr Proteine, mehr Fett für zusätzliche Energie und leicht verdauliche Kohlenhydrate, plus zusätzliche B-Vitamine, um den Stoffwechsel zu steuern. Außerdem wurde die Größe der Trockenfutterstückchen auf kleinere Mäuler abgestimmt.

Hier haben wir weitere Tipps für die Fütterung kleiner Hunde aufgelistet:

  • Halte dich an die Fütterungshinweise auf der Futterverpackung, aber füttere (falls möglich) wenig und mehrmals – etwa zwei- bis dreimal am Tag. Kleine Hunde verbrennen ihre Energie schneller, die Mahlzeiten zu unterteilen hilft also, das Energielevel aufrechtzuerhalten.
  • Füttere deinen kleinen Hund am Boden in ruhiger Atmosphäre, da er dann ruhiger fressen wird, ohne seine Nahrung hinunterzuschlingen.
  • Behalte den Körperzustand deines Hundes im Auge und achte darauf, ihn nicht zu überfüttern, da seine kleineren Beine und Gelenke darunter leiden könnten und Gewicht, das sich um die Körpermitte ansetzt, zu Diabetes oder Herzerkrankungen führen kann.
  • Wenn du nicht sicher bist, wie oder wie oft du kleine Hunde füttern solltest, frage deinen Tierarzt.

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Große Hunde füttern

Ebenso wie kleine Hunderassen haben auch große Hunde ihre eigenen speziellen Anforderungen an die Ernährung. Zum Beispiel sehen die Fütterungsempfehlungen für erwachsene große und sehr große Hunde (Riesenrassen) eine niedrigere Fütterungshäufigkeit pro Gewichtseinheit vor, da sehr große Hunde in der Regel einen langsameren Stoffwechsel als kleine Hunde haben.

Hier haben wir weitere Tipps für die Fütterung großer Hunde aufgelistet:

  • Insbesondere große Rassen neigen dazu, ihr Futter hinunterzuschlingen, was zu Magen- und Darmproblemen führen kann. Hilf deinem Vierbeiner seine Nahrung einzuteilen, indem du mindestens zwei kleinere Mahlzeiten pro Tag fütterst anstelle einer großen Mahlzeit. Du kannst helfen, das Hinunterschlingen des Futters und damit einhergehende Magenprobleme zu verhindern, indem du einen Anti-Schlingnapf verwendest.
  • Wie viel du große Hunde füttern solltest, hängt von der Hunderasse und deren Lebensweise ab, ebenso wie von der Nahrungsart (beispielsweise eine spezielle Nahrung für sehr große Hunde). Lese die Fütterungshinweise auf der Verpackung immer sorgfältig durch, da die Hinweise dort die Hundegröße und das Alter berücksichtigen. Bedenke, dass diese nur ein erster Ansatzpunkt sind und du kleine Korrekturen nach oben oder unten vornehmen kannst, um die individuellen Bedürfnisse deines Hundes zu erfüllen, damit dein Hund in optimaler Form bleibt.

PURINA PRO PLAN bietet speziell für große und sehr große Hunde Nahrung, die nach neuesten Forschungsergebnissen in Bezug auf Qualität, Geschmack und Nährgehalt entwickelt wurden. Wir empfehlen das PRO PLAN LARGE ROBUST ADULT mit OPTIBALANCE® reich an Huhn.

Sehr aktive Hunde füttern

Wenn dein Hund besonders aktiv oder gar ein Arbeitshund ist, solltest du dich für ein Spezialfutter entscheiden, das auf eine „aktive“ Lebensweise ausgerichtet ist. Es verfügt über einen höheren Gehalt an Fetten, Proteinen und Vitaminen wie Vitamin B12, um deinen aktiven Hund mit ausreichend Energie zu versorgen. PURINA PRO PLAN All Sizes Adult Performance mit OPTIPOWER® Reich an Huhn ist ein wissenschaftlich entwickeltes Alleinfuttermittel für ausgewachsene Hunde aller Größen mit hohem Energiebedarf. Dieses Hundefutter für aktive Hunde enthält eine Kombination der wichtigsten Nährstoffe, die die Ausdauer steigern und die schnelle Muskelerholung sowie gesunde Gelenke unterstützt.

Futtermittelallergie beim Hund

Nicht nur Menschen, auch Tiere können auf Nahrungsmittel allergisch reagieren. Die Diagnose von Allergien und Unverträglichkeiten kann kompliziert sein, da die Symptome recht unspezifisch sind und auch bei vielen anderen Beschwerden auftreten können.

Zu den häufigen Symptomen für Futtermittelunverträglichkeiten bei Hunden gehören:

  • Hautprobleme – Jucken und Rötung, dabei treten kahle Stellen auf, häufig an den Pfoten, im Gesicht, in den Achseln und/oder der Leistengegend.
  • Mehrfache Ohrinfektionen
  • Magen-Darm-Beschwerden – Erbrechen und/oder Durchfall.
  • Atemwegsbeschwerden (obwohl diese eher selten sind).

Wenn du bemerkst, dass dein Hund eines der oben genannten Symptome zeigt, solltest du sofort deinen Tierarzt aufsuchen. Dein Tierarzt wird deinen Hund genau untersuchen, um herauszufinden, woher die Beschwerden rühren. Er wird deinem Hund helfen, wieder völlig gesund zu werden, indem er ihm spezielles Hundefutter verschreibt.

Allergietest beim Hund

Die wirksamste Methode, um auf Allergien und Unverträglichkeiten zu testen, ist eine sogenannte Eliminationsdiät, bei der dein Hund zeitweise mit gut verträglichen – oft hypoallergenen – Lebensmitteln gefüttert wird. Für die Durchführung der Eliminationsdiät gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann dein Tierarzt ein besonderes Diätfuttermittel empfehlen. Zum Beispiel das hypoallergene komplette Trockenfutter PURINA PRO PLAN Veterinary Diets HA Hypoallergenic. In dieser besonderen Nahrung ist das Protein, speziell zerkleinert worden, dass es keine (oder nur sehr selten) allergische Reaktionen hervorrufen kann. Alternativ kann dein Tierarzt einen besonderen Diätplan für deinen Hund entwickeln. Dieser sollte nur eine Kohlenhydrat- und eine Proteinquelleenthalten, die dein Hund vorher noch nicht gefressen hat, beispielsweise aus Lachs und Reis. Zudem müssen im ausgewogenen Verhältnis Öle und Fette, Vitamine sowie Mineralien über ausgewählte Zusätze ergänzt werden.

So eine Diät muss strikt eingehalten werden und solange der Versuch andauert, darfst du deinem Tier keine Lieblingssnacks oder andere Leckerlis füttern. Das kann hart sein, vor allem weil du möchtest, dass dein Hund sich geliebt fühlt. Aber das ist es wert, wenn du dafür die Ursache des Problems herausfinden kannst!

Am Ende der Eliminationsdiät wird der Tierarzt untersuchen, wie es dem Hund geht. Wenn die Symptome sich in dieser Zeit nicht gebessert haben, können weitere Tests notwendig sein, um herauszufinden, was die Beschwerden verursacht. Wenn es zu einer Verbesserung gekommen ist, werden die Proteine langsam wieder eingeführt, um die störende Komponente zu identifizieren. Wenn die Symptome mit Wiedereinführung eines Lebensmittels wiederkehren, hast du den Auslöser gefunden.

Dieses Ausschlussverfahren erfordert einige Zeit und Geduld und es kann sein, dass dein Hund zu einem Spezialisten überwiesen werden muss, der den Versuch überwacht, wenn die Symptome besonders schwer sind oder mehr als ein Lebensmittel die Ursache ist. Kontaktiere den Tierarzt, wenn du vermutest, dass dein Hund eine Allergie oder Unverträglichkeit hat oder du mehr über Lebensmittelallergien bei Hunden erfahren möchtest.

Trocken- oder Nassfutter bei Hunden - was ist besser?

Ob du Trocken- oder Nassfutter bevorzugst, ist letztlich eine persönliche Entscheidung und hängt von dir und dem Geschmack deines Hundes ab! Eine Kombination aus Nass- und Trockenfutter ist gut für seine Zähne, und sollte einmal ein Futterwechsel anstehen, ist es hilfreich, wenn dein Hund bereits an beides gewöhnt ist. Aber genau wie wir Menschen haben auch Hunde ihre Vorlieben und Abneigungen. Daher ist es möglich, dass du zunächst mehrere Optionen ausprobieren musst, bevor du herausfindest, was dein Hund am liebsten frisst.

Für welches Hundefutter du dich letzten Endes auch entscheidest, jedes hochwertige Nass- oder Trockenalleinfuttermittel für Hunde in der jeweiligen Lebensphase enthält bedarfsgerechte Mengen an allen lebenswichtigen Nährstoffen.

Wenn du das richtige Hundefutter für deinen Hund gefunden hast, solltest du es nicht mehr wechseln. Ändert sich altersbedingt oder wegen veränderter Lebensumstände sein Bedarf, solltest du seine Ernährung anpassen und die Fütterung umstellen.

Nahrungsergänzungsmittel für den Hund

Auf dem Markt werden viele Nahrungsergänzungsmittel, die als Ergänzungsfuttermittel auf der Verpack gekennzeichnet sein müssen, für Hunde angeboten. Wenn dein gesunder Hund eine nährstoffreiche und ausgewogene Nahrung erhält, benötigt er keine Ergänzungsmittel. Wenn dein Hund spezielle Ernährungsanforderungen hat, die durch eine Trächtigkeit oder gesundheitliche Probleme hervorgerufen werden, bitte den Tierarzt, um eine Empfehlung für eine ausgewogene Nahrung, die speziell auf diese Bedürfnisse ausgelegt ist. Bitte beachte, dass man Nahrungsergänzungsmittel nur nach vorheriger Absprache mit dem Tierarzt füttern sollte. Bei einer falschen Zusammensetzung der Nährstoffe kann es zu einer fehlerhaften Nährstoffversorgung kommen, die zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

Weitere Informationen

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