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Was dürfen Katzen fressen?

Was essen Katzen?

8 min Lesezeit
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Katzen sind Raubtiere mit ausgeprägtem Jagdinstinkt und nur tierische Gewebe enthalten das für sie lebenswichtige Eiweiß sowie Taurin und alle benötigten Aminosäuren. Außerdem hat sich ihr Verdauungssystem auf die protein- und fettreiche, leicht verdauliche Nahrung spezialisiert. Eine vegetarische oder vegane Ernährung ist somit nicht für Katzen geeignet.

Katzen nutzen die Aminosäuren für den Aufbau von Proteinen und als Energielieferant im Stoffwechsel, daher muss der Anteil an Proteinen in ihrem Futter höher sein als bei Hunden. Tierische Gewebe wie z.B. Fleisch und Innereien, sind nicht nur sehr gute Proteinlieferanten, sondern sie enthalten darüber hinaus drei weitere wichtige Nährstoffe, ohne die eine Katze nicht überleben könnte:

  • Taurin (fördert ein gesundes Herz und ein gutes Sehvermögen)
  • Arachidonsäure (fördert die Gesundheit von Haut und Fell)
  • Vitamin A (für ein gesundes Fell und ein gutes Sehvermögen)

Katzen können die Aminosäure Taurin nur in kleinen Mengen selbst herstellen. Es wird erst durch das Katzenfutter aufgenommen. Ungenügende Mengen in der Nahrung deiner Katze können ihr Sehvermögen beeinträchtigen und Herzprobleme verursachen. Damit deine Katze fit bleibt, solltest du ihr eine ausgewogene Ernährung bieten, die alle wichtigen Nährstoffe für Katzen enthält. Ein hochwertiges Katzenfutter vereint alle wichtigen Nährstoffe in genau der richtigen Menge. Für die tägliche Ernährung von Katzen haben unsere Ernährungswissenschaftler festgestellt, dass ein Anteil von 30% an hochwertigem Protein bei Katzen das normale Wachstum sowie die Fortpflanzung unterstützt.

 

Was essen Katzen am liebsten?

Huhn, Pute, Rind oder Fisch fressen Katzen besonders gerne.

Hochwertiges Katzenfutter sollte natürlich nicht nur gesund sein, sondern auch gut schmecken! Manche Katze isst lieber Fisch, die andere lieber Huhn: Am besten lässt sich ihre Vorliebe einfach durch Ausprobieren herausfinden.

 

Was dürfen Katzen nicht essen?

Das dürfen Katzen nicht essen
  • Schokolade, Kakao, Süßigkeiten & Backwaren
  • Rohes Fleisch (vor allem Schweinefleisch) & roher Süßwasserfisch
  • Wurst & geräuchertes Fleisch
  • Gekochte Leber
  • Milchprodukte: Schafs-/Kuhmilch, Quark & Butter
  • Lauchgewächsen: Knoblauch, Zwiebeln und Schnittlauch
  • Steinobst: Pflaumen, Aprikosen und Pfirsichen
  • Trauben und Rosinen
  • Essensreste
  • Zu viele Leckerlis
  • Hundefutter

Katzen richtig füttern

Hier haben wir die wichtigsten Tipps, wie du deine Katze richtig fütterst, auf einen Blick zusammengestellt:

  • Regelmäßige Fütterung: Füttere deine Katze zur gleichen Zeit am Tag.
  • Wie viel und wie oft füttern? Junge Kätzchen sollten drei bis vier Mahlzeiten am Tag bekommen. Erwachsene Katzen sollten zweimal am Tag gefüttert werden. Seniorenkatzen benötigen dreimal am Tag eine Mahlzeit.
  • Katzen fressen gerne ungestört: Der Futterplatz sollte an einem Ort sein, wo deine Katze in aller Ruhe fressen kann.
  • Futter bei Raumtemperatur: Damit deine Katze keine Magenbeschwerden bekommt, solltest du ihr Futter immer etwas früher aus dem Kühlschrank holen, damit es nicht zu kalt ist.
  • Frisches Wasser: Stelle sicher, dass deine Katze nicht nur ausreichend isst, sondern auch genügend trinkt. Du kannst zu einer gesunden Flüssigkeitsversorgung beitragen, indem stets sauberes, frisches Trinkwasser zur Verfügung steht.
  • Ausgewogene Ernährung: Eine Mischfütterung von Nass- und Trockenfutter unterstützt das Wohlbefinden deiner Katze ideal. Das Nassfutter sorgt auf der einen Seite für eine gesteigerte Flüssigkeitszufuhr und das Trockenfutter verringert die Zahnsteinbildung.
  • Jeder Katze ihre eigene Futterschale: Hast du mehrere Katzen, so kannst du dafür sorgen, dass jede Katze einen einfachen und gleichberechtigten Zugang zum Katzenfutter hat, indem du mehrere Futterschalen an unterschiedlichen Orten aufstellst.
  • Bei Futterumstellungen ist es sinnvoll, immer portionsweise neues Futter zu dem alten dazu zu geben, solange, bis das alte Futter komplett ersetzt wurde.
  • Hygiene: Nach jeder Mahlzeit sollte der Napf gereinigt werden, damit sich keine Bakterien bilden können.
  • Verbinde die tägliche Fütterung mit Spiel und Spaß: Dadurch gibst du deiner Katze nicht nur eine spaßige Beschäftigung, sondern sorgst du außerdem dafür, dass sie sich mehr bewegt.

 

Ausgewogene Ernährung der Katze in jedem Alter

Junge Kätzchen haben einen hohen Nährstoffbedarf und benötigen daher eine besondere, protein- und nährstoffreiche Nahrung, damit sie groß und stark werden. Außerdem ist ihr Energiebedarf erhöht. Ein Alleinfuttermittel für Kätzchen versorgt sie mit allem, was sie benötigen. Um sicherzugehen, dass dein Kätzchen alle wichtigen Nährstoffe erhält, sowie für weitere Informationen liest du in unseren Ratgeber zur Fütterung deines Kätzchens.

Ab einem Alter von zwölf Monaten reicht normalen, gesunden Katzen ein ausgewogenes Alleinfuttermittel für erwachsene Katzen, um alle wichtigen Nährstoffe zu erhalten.

Wenn sie älter werden (mit ungefähr sieben bis zehn Jahren) zählen sie zu den Senioren unter den Katzen. Dann benötigen sie ein Senior Katzenfutter, das auf ihre veränderten Bedürfnisse im Alter zugeschnitten ist. Ältere Katzen brauchen dann einen niedrigeren Energiegehalt im Futter, dafür eher Inhaltsstoffe, die der Zellalterung entgegenwirken und den Stoffwechsel anregen.

 

Hochwertiges Katzenfutter: Katzenernährung verstehen

Was macht hochwertiges Katzenfutter aus?

  1. Proteine: Katzen müssen mit der Nahrung viel Protein aufnehmen, weil sie einen hohen Bedarf an lebenswichtigen Aminosäuren haben. Hochwertiges Katzenfutter enthält meist verschiedene tierische und pflanzliche Proteine, die leicht verdaulich sind und alle essenziellen Aminosäuren liefern. Ein gutes Katzenfutter mit hochwertigem Eiweiß erkennst du auch daran, dass die Fütterungsmenge deutlich geringer ist als bei minderwertiger Katzennahrung. Unser Katzenfutter enthält Huhn, Lachs, Rind oder Truthahn als Hauptzutat und sorgt so für eine gesunde Knochen- und Muskelentwicklung. Es ist zudem reich an Omega 3-Fettsäuren, Zink, Mineralstoffen sowie Vitamin D.
  2. Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe und Omega 6-Fettsäuren: Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K kann der Organismus speichern. Die B-Vitamine sind dagegen wasserlöslich, diese können nicht im Körper der Katze gespeichert werden. Eine regelmäßige und ausreichende Zufuhr über das Katzenfutter ist daher sehr wichtig. Zu den wichtigen Mineralstoffen gehören unter anderem Kalzium, Phosphor, Eisen, Zink, Natrium, Magnesium und Kalium. Ein ausgewogenes Verhältnis der Mineralstoffe im Katzenfutter ist besonders wichtig, da eine Über- oder Unterversorgung mit einem Mineralstoff auch Auswirkungen auf die Aufnahme und Verstoffwechslung anderer Mineralstoffe haben kann. An Vitaminen und Mineralstoffen reiches Futter stärkt die natürlichen Abwehrkräfte, Ballaststoffe minimieren die Bildung von Haarballen und ein hoher Proteingehalt fördert zudem einen gesunden und schlanken Körperbau. Hochwertiges Katzenfutter ist ohne Zusatz von Farb- und künstlichen Aroma- und Konservierungsstoffen. Außerdem ist es reich an Omega 6-Fettsäuren, die eine gesunde Haut und ein glänzendes Fell deiner Katze unterstützen.
  3. Feuchtigkeitsanteil: Katzen nehmen den Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs über Nassnahrung auf. Unser Nassfutter hat daher ca. 80 % Feuchtigkeitsanteil. Bei Trockenfütterung und natürlich auch bei Nassfütterung solltest du darauf achten, dass stets frisches Wasser bereitsteht. Wenn du beide Futterarten zur Mischfütterung kombinierst, profitiert deine Katze von der zahnreinigenden Wirkung der Trockennahrung und der gesteigerten Flüssigkeitsaufnahme durch das Nassfutter.

 

Katzennahrung: Trocken-, Nass- und Soft-Moist-Futter

Die drei Hauptarten von Katzennahrung sind Trockenfutter, Soft-Moist-Nahrung (mit geringem Flüssigkeitsanteil) und Nassfutter. Mit der heutigen weiterentwickelten Technologie lassen sich Rezepturen sämtlicher Katzennahrungen auf eine vollständige und ausgewogene Ernährung für deine Katze anpassen, sodass du die richtige Ernährung für deine Katze gewährleisten kannst.

  1. Trockenfutter: Futter, dass nur noch 12 Prozent Wasseranteil (oder weniger) enthält, bezeichnet man als Trockenfutter. Trockennahrung besteht aus knusprigen Kroketten, die helfen, die Bildung von Plaque und Zahnstein bei Katzen zu reduzieren. Trockennahrung hat zudem den Vorteil, dass sie nach dem Öffnen länger frisch bleibt als Soft-Moist- und Nassnahrung.
Trocken-, Soft-Moist- und Nassfutter Infografik
  1. Soft-Moist-Nahrung: Soft-Moist-Nahrung ist im Allgemeinen schmackhafter als Trockennahrung und lässt sich bequem servieren und aufbewahren.
  2. Nassfutter: Von Feucht- bzw. Nassfutter spricht man, wenn das Fertigfutter einen Wassergehalt von 75 bis 80 Prozent enthält. Diese Nahrungsart bietet im Allgemeinen die höchste Schmackhaftigkeit im Vergleich zu der Trocken- und Soft-Moist-Nahrung. Nach dem Öffnen sollten Nahrungsreste im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Ob du besser Nass- oder Trockenfutter fütterst, hängt auch von dem ureigenen Geschmack deiner Katze ab und an welches Futter sie sich nach der Muttermilch gewöhnt hat. Bei jungen Kätzchen ist es sinnvoll, sie schon frühzeitig an verschiedene Futtermittel zu gewöhnen, weil es in dieser Phase zu einer sogenannten Futterprägung kommt. Das kann dazu führen, dass die Katze später kein anderes Futter mehr annimmt als das, woran sie bereits gewöhnt ist.

Bei erwachsenen Katzen sollten die Futtermittel nicht allzu häufig gewechselt werden, weil das sonst die Verdauung zu sehr belasten kann.

Wie du Nassfutter servieren solltest

Feucht- bzw. Nassfutter ist in Dosen, Folienschalen oder Beuteln erhältlich und sollte immer bei Zimmertemperatur gefüttert werden, damit deine Katze die Beschaffenheit und Aromen auch wirklich auskosten kann. Nach dem Öffnen solltest du Reste abdecken und nicht länger als 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Denke daran, dass auch diese Reste zur Fütterung wieder auf Zimmertemperatur gebracht werden müssen. Nehme sie daher rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Gutes Nassfutter für Katzen sollte nicht länger als eine Stunde im Napf bleiben, da es sonst unappetitlich wird und verderben kann.

Wie du Trockenfutter servieren solltest

Trockenfutter ist konzentrierter als Nassfutter, weshalb nur kleine Portionen gefüttert werden müssen. Ein weiterer Vorteil von Trockenfutter ist außerdem, dass es wesentlich länger haltbar ist und auch länger im Napf bleiben kann. Dann kann deine Katze selbst auswählen, wann und wieviel sie davon fressen mag. Allerdings solltest du ein Auge darauf haben, dass sie nicht mehr isst, als sie benötigt. Wird die Katze etwas pummelig, dann ist es an der Zeit, die Futtergabe zu kontrollieren und zu rationieren. Bei Trockenfutter ist es besonders wichtig, die Katze dazu zu bringen, dass sie genügend Wasser trinkt.

 

Besondere Ernährung für Katzen

Für Katzen mit speziellen Ernährungsbedürfnissen gibt es Spezialnahrung und Diätfutter: