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Frau fotografiert Hund

Hundefotografie – So gelingen dir die perfekten Hundefotos

3 min Lesezeit
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Wie fotografiere ich meinen Hund am besten?

Der eigene Hund ist nicht einfach nur der beste Freund, sondern gehört fest zur Familie. Mit seinem einmaligen Charakter bringt er uns Tag für Tag zum Lachen – ein Leben ohne ihn ist für uns kaum noch vorstellbar. Diese schönen Momente mit ihm sollen natürlich in einzigartigen Bildern festgehalten werden. Damit die Fotos mit dem eigenen Hund als Model auch wirklich gelingen, haben wir in diesem Artikel einige hilfreiche Tipps und Tricks von Profi-Fotografen für dich zusammengetragen.

 

Hunde-Fotoshooting: Vorbereitung ist das A und O

Bevor du mit dem Shooting deines Hundes beginnst, solltest du am besten schon alles, was möglich ist, vorbereiten:

  •  Hast du das Lieblingsspielzeug des Hundes dabei? Damit kannst du ihn gut beim Fotoshooting dirigieren. 

  • Kein Hunde-Fotoshooting ohne Leckerlis: Sie eignen sich sehr gut zur Belohnung. Achte aber auch darauf, den Hund nicht zu überfüttern (auch nicht vor dem Shooting), denn sonst wird er vielleicht träge und lustlos. Auch, um das Hecheln zu unterbrechen und ein Bild ohne Hecheln zu bekommen, eignen sich die Leckerlis prima. 

  • Übe mit dem Hund die üblichen Kommandos: Wenn er „Sitz“ und „Platz“ versteht, wird das Fotografieren bestimmt einfacher. 

  • Eine Bürste fürs Fell und ein Tuch für saubere Augen und das Maul solltest du auch bereithalten. 

  • Überlege dir den passenden Hintergrund: Bei Portraitfotos wirkt ein ruhiger Hintergrund besser. Außerdem sollte der Hintergrund zu deinem Hund passen und seine Details gut zur Geltung bringen. 

  • Wähle die Location passend aus, vor allem wenn du draußen fotografierst. Die Umgebung sollte gut mit dem Fell und Charakter deines Hundes harmonieren. 

  • Wählt die richtige Tageszeit aus: Das schönste Licht ist immer am frühen Morgen oder Abend. Im Sommer solltest du lieber nicht nach 12 Uhr oder vor 16 Uhr fotografieren, da entstehen zu harte Kontraste. 

  • Für die Outdoor- und Actionfotografie, bei der dein Hund in Bewegung ist, ist ein schattiger, bewölkter Tag am besten geeignet. Und besser nicht über die Mittagszeit, da sind die Lichtverhältnisse meistens schwierig. 

  • Mit einer Isomatte kannst du dich gut überall auf den Boden legen, um den Hund von unten zu fotografieren. 

  • Sei geduldig mit dem Hund: Das Hunde-Fotoshooting soll beiden Spaß machen. Überfordere ihn nicht und gönne ihm auch Pausen.  

 

Welche Kamera brauche ich, um Hunde zu fotografieren?

Für das Fotoshooting brauchst du nicht zwingend eine professionelle Spiegelreflexkamera. Auch mit den meisten Smartphones lassen sich heutzutage tolle Fotoergebnisse erzielen – man muss sie nur richtig einsetzen.

Frau macht ein Selfie mit Hund

Die Belichtungseinstellung nimmt das Smartphone in der Regel automatisch vor. Dennoch kann es bei manchen Motiven – wenn du zum Beispiel einen sehr dunklen Hund hast – Sinn machen, selbst noch einmal nachzukorrigieren.

Dazu muss vor der Aufnahme ein Finger auf das Bild gelegt werden. Es erscheint ein viereckiger Rahmen mit einer Sonne daneben. Bewegst du den Finger nun hoch oder runter, wird dadurch das Motiv heller oder dunkler. 

Eine große Unterstützung beim Fotografieren sind Hilfslinien auf dem Display – das sogenannte Raster, das sich bei den meisten Smartphones unter „Einstellungen“ à „Fotos & Kamera“ einschalten lässt. Damit kannst du deine Kamera optimal nach deinem Hund ausrichten und schöne Fotoergebnisse erzielen. 

Generell gilt bei der Hundefotografie: Lieber einmal mehr auf den Auslöser drücken als zu wenig. Gerade beim Shooting mit Tieren wird es immer wieder vorkommen, dass manche Aufnahmen nicht gelingen. Deshalb ist es umso wichtiger, am Ende eine große Auswahl zu haben, denn das erhöht die Trefferquote. Quasi wie von selbst geht das im Serienbild-Modus: Halte einfach den Auslöser länger gedrückt. Besonders bei Action-Bildern hilft dir die Serienbildaufnahme dabei, den besten Zeitpunkt festzuhalten. Beim späteren Betrachten der Bilder auf dem Smartphone kann es je nach Modell sein, dass dir nur ein Bild angezeigt wird – dieses Bild steht für eine Serie. Einfach auswählen und schon kannst du dir die besten Bilder deiner Serienaufnahme herausspeichern. 

Jetzt musst du deinen Hund nur noch richtig in Szene setzen! Das gelingt dir am besten mit der richtigen Tiefenschärfe. Dazu sollte dein Hund möglichst nah, der Hintergrund allerdings weit entfernt sein. Durch einen Fingertipp auf dein Display kannst du den Fokuspunkt zum Beispiel auf die Schnauze deines Hundes setzen. So stellst du deinen Hund scharf. Je weiter der Hintergrund entfernt ist, desto unschärfer wird er. Bei neueren Smartphone-Modellen wird dies durch den Portrait-Modus simuliert und/oder verstärkt. 

 

Hundefotografie: Welches Objektiv? Welche Blende?

Richtige Kameraeinstellung für die Hundefotografie: 

  • Objektiv: Bei der Hundefotografie ist ein lichtstarkes Objektiv mit schnellem Autofokus von Vorteil, denn die Geschwindigkeit der Linse ist ein wichtiger Faktor. Wir empfehlen dir für die Hundefotografie eine kürzere Linse wie z.B. ein 35 mm und für die Bewegungsbilder im Freien ein längeres Tele-Objektiv ab 85 mm. 

  • Blende: Damit sich dein Hund deutlich vom Hintergrund abhebt und richtig im Fokus steht, fotografiere ihn am besten mit offener Blende, sprich einer kleinen Blendenzahl. Ideal sind Werte zwischen 1,4 bis 2,8. Damit sind auch schnellere Verschlusszeiten möglich, da mehr Licht in die Kamera gelangt. 

  • Serienbildfunktion: Bilder in schneller Bewegung werden erst ab einer Verschlusszeit von mindestens 1/1000 s wirklich scharf. Zudem empfiehlt es sich, solche Fotos in der Serienbildfunktion aufzunehmen, um auch garantiert den richtigen Moment festzuhalten. 

  • ISO-Wert: Die Empfindlichkeit des Bildsensors ist von Kamera zu Kamera unterschiedlich und hängt auch stark von deinem Objektiv ab. Damit du dir nicht die ganze Zeit Gedanken über die Belichtungszeit und Bildschärfe machen musst, wähle am besten einen ISO-Wert aus, der hoch genug für schnelle Verschlusszeiten ist, aber bei dem das Bild noch nicht rauscht. Hier ist einfach etwas Experimentieren gefragt. Moderne Kameras können sogar mit einem ISO-Wert bis 3200 noch perfekte Bilder ohne Rauschen erzeugen. So bist du auch bei weniger starkem oder wechselndem Umgebungslicht immer auf der sicheren Seite. 

Das perfekte Hundebild drinnen & draußen

Frau macht ein Selfie mit Hund

Das richtige Licht ist dabei auch ein entscheidender Faktor. Gerade bei Indoor-Shootings kann es sein, dass du manchmal mit einer Taschenlampe o.ä. nachhelfen musst, um ein gutes Foto zu erzielen.

Damit das Licht „weicher“ wirkt, hier ein Tipp: Halte ein Blatt Papier oder einen leeren, ausgespülten Joghurtbecher vor die Taschenlampe – das wird sich später auf dem Foto richtig gut machen. 

Zu viel Licht kann allerdings auch dem Foto die „magische Atmosphäre“ nehmen. Das wird vor allem bei Outdoor-Shooting in der Mittagszeit häufig zum Problem. Das „perfekte“ Wetter zum Fotografieren ist daher eher durch eine aufregende Wolkendecke geprägt. 

 

Der richtige Blickwinkel macht das Hundefoto

Damit dein Hund beim Fotografieren auch wirklich in die Kamera schaut und man ihm auf dem Bild direkt in die Augen sehen kann, gibt es verschiedene Tricks für jeden Typ von Hund. 

  • Deiner ist ein echter Balljunkie? Dann schneide mit einem Messer einen ca. 3cm langen Schlitz in einen Tennisball. Wenn du den Ball jetzt etwas quetschst, dann kannst du ihn ganz leicht auf die Ecke deines Smartphones neben die Kameralinse klemmen – und schon hast du die Aufmerksamkeit deines Hundes in Richtung Kamera gerichtet! 

  • Verstärkt wird der Blick in die Kamera, wenn du deinen Hund auf Augenhöhe oder von weiter unten fotografierst, statt von oben herab. Kleine Hunde solltest du besser irgendwo draufsetzen, damit es gut funktioniert. Probiere einfach mal verschiedene und ungewohnte Perspektiven aus! 

Versuche deinen eigenen Stil bei der Hundefotografie zu finden und experimentiere mit verschiedenen Hintergründen, Lichtsituationen, Kontrasten, Schwarz-Weiß und Bildbearbeitungsmöglichkeiten. 

Wir von PURINA wünschen dir und deinem Hund ganz viel Spaß dabei! 

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