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Katze beim Tierarzt

Harnwegserkrankungen bei Katzen erkennen und vorbeugen

6 min Lesezeit
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Die Harnwege von Katzen sind sehr sensibel und anfällig für Erkrankungen. Dies liegt unter anderem daran, dass der Organismus von Katzen, wie der von ihren aus der Wüste stammenden Vorfahren, darauf ausgelegt ist, sehr konzentrierten Urin zu produzieren. Probleme mit den Harnwegen gehören daher bei Katzen zu den häufigsten Gründen für einen Tierarztbesuch und sind kein reines Problem im Alter oder beispielsweise nach einer Kastration bei Katzen. Harngries- und Harnsteinbildung sowie Harnwegsentzündungen erschweren Katzen nicht nur den Harnabsatz, sondern können zu lebensbedrohlichen Komplikationen und Folgeerkrankungen führen. Auch können Harnwegserkrankungen für Katzen sehr unangenehm und schmerzhaft sein.

 

FLUTD: Bedeutung und Ursprung

Die Harnwegserkrankungen im unteren Teil des Harntrakts, wo sich Blase und Harnröhre befinden, werden FLUTD genannt. Die Abkürzung steht für den englischen Namen ‘Feline Lower Urinary Tract Disease’. Dem höchsten Risiko von FLUTD sind Katzen zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr und kastrierte Tiere ausgesetzt. Auch Übergewicht und die Fütterung von ungeeignetem Trockenfutter können zu FLUTD führen: Trockenfutter, das bestimmte Mineralien anreichert und dadurch sogenannte Struvit- oder Kalziumoxalatkristalle bildet, kann die Bildung von Blasen- und Harnröhrensteinen zur Folge haben. Diese Kalziumoxalat- oder Struvitsteine können deiner Katze dann die Harnröhre verstopfen. Kommen zu diesen Steinen in den unteren Harnwegen noch Bakterien hinzu, kann sich das Krankheitsbild schnell verschlimmern und zu einer Blasenentzündung werden. Lässt sich keine Grunderkrankung der FLUTD finden - wie beispielsweise Harnröhrenpfropfen, Steine oder eine Infektion – spricht man von einer idiopathischen FLUTD, welche vermutlich erblich bedingt ist.

 

Symptome von Harnwegserkrankungen bei Katzen

Häufig ist es bei Katzen schwierig, den verschiedenen Erkrankungen der Harnwege zu unterscheiden, denn die Symptome sind sehr ähnlich.

Die häufigsten Anzeichen für Harnwegserkrankungen:

  • Lustlosigkeit und Appetitlosigkeit
  • Häufiger Gang zur Katzentoilette, aber nur wenig Harnabsatz
  • Blutiger Urin oder Harngries
  • Unsauberkeit
  • Schmerzäußerungen beim Harnabsatz

 

Welche Harnwegserkrankungen können Katzen bekommen?

Harnsteine und Harngries bei Katzen

Tierarzt untersucht eine Katze.

Eine der häufigsten Verursacher für eine Harnwegserkrankung bei Katzen ist die Harnstein- oder Harngriesbildung (Urolithiasis). Die Ursachen hierfür sind vielfältig und reichen von zu wenig Bewegung über genetische Veranlagung, Übergewicht, Ernährung bis hin zu viralen und bakteriellen Harnwegsinfekten.

Im Verlauf der Erkrankung wird die betroffene Katze zunehmend schwächer und lustlos. Weitere Symptome sind vermehrtes Belecken der Genitalien, blutiger Harn bzw. Harngries (also kleine Kristalle im Urin) sowie häufiges Mauzen und Unsauberkeit aufgrund des schmerzhaften Urinierens. Wenn du diese Anzeichen bei deiner Katze feststellst, solltest du unbedingt direkt zum Tierarzt gehen. Eine Verschleppung von Harnwegserkrankungen kann bei Katzen zu ernsthaften gesundheitlichen Folgeschäden führen.

Blasenentzündung

Eine Blasenentzündung (Zystitis) deiner Katze ist meistens die Folge von Harnsteinen, welche die Schleimhäute der Blase verletzen. In diesen Wunden können sich schmerzhafte Entzündungen bilden. Deine Katze wird als Folge ständig versuchen Wasser zu lassen – oft erfolglos. Gelingt ihr das Wasserlassen, ist der Urin unter Umständen rötlich oder bräunlich gefärbt und riecht möglicherweise strenger als gewöhnlich. Stellst du diese Symptome bei deiner Katze fest, solltest du deinen Tierarzt aufsuchen. Denn eine Blasenentzündung kann bei Katzen im schlimmsten Fall bis zum Tod führen.

Harnwegsinfekt

Die Harnwegserkrankung deiner Katze kann auch eine bakterielle Ursache haben: Verzieht deine Katze beim Besuch des Katzenklos das Gesicht und miaut oder meidet die Toilette sogar ganz, kann ein bakterieller Harnwegsinfekt dahinterstecken. Wird dieser Infekt chronisch, können sich Blasensteine bilden, welche die Blasenwand schmerzhaft reizen. Besonders für Kater ist diese Harnwegserkrankung gefährlich und sogar lebensbedrohlich, denn ihre Harnröhren sind von Natur aus besonders eng. Dadurch kann es passieren, dass die Harnsteine die Harnröhre komplett verschließen. Auch bei dieser Harnwegserkrankung solltest du deinen Tierarzt zurate ziehen, denn er kann die richtige Behandlung für deine Katze in die Wege leiten.

 

Vorbeugung und Behandlung von Harnwegserkrankungen bei Katzen

Katze sitzt im Gras.

Katzenbesitzer können das Risiko einer Harnwegserkrankung minimieren, indem sie die Wasseraufnahme fördern und dadurch eine Harnverdünnung erreichen. Dafür ist es wichtig, Katzen immer ausreichend frisches Wasser anzubieten. Der Wassernapf sollte breit und gut gefüllt sein und möglichst nicht direkt neben dem Futternapf stehen.

Wenn deine Katze nicht trinkt oder „trinkfaul“ ist, hilft auch ein Trinkbrunnen oder der tropfende Wasserhahn. Auch die Fütterung ist wichtig für die Gesundheit der Harnwege deiner Katze. Unser PURINA ONE Urinary Care Katzenfutter beispielsweise fördert nicht nur einen günstigen pH-Wert des Urins, sondern kann durch einen erhöhten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren auch helfen, die Entzündungsneigung von Nieren- und Blasenschleimhaut zu senken.

Wichtig für die Behandlung von Harnwegsinfektionen bei Katzen ist es, die auslösende Ursache herauszufinden. Denn nur so kann die richtige Behandlung in Angriff genommen werden. Ist die Harnwegserkrankung deiner Katze beispielsweise durch Steine oder Gries bereits fortgeschritten und der Urinfluss im schlimmsten Fall komplett blockiert, muss die Verstopfung (Obstruktion) beseitigt werden: Der Harnweg wird in Narkose mittels Katheter freigespült. Kombiniert mit weiteren verschiedenen Behandlungsmaßnahmen wird die Ernährung der Katze auf eine spezielle auf die Harnsteinart abgestimmte Diätnahrung umgestellt. Diese trägt dazu bei, den pH-Wert des Harns sowie die Mineralstoffgehalte zu kontrollieren und so die Kristallbildung zu minimieren.

 

Tipps und Tricks auf einen Blick

  • Der Katze immer genügend frisches Wasser anbieten
  • Futter mit ausgewogenem Mineralstoffgehalt füttern (z.B. PURINA ONE Urinary Care oder PURINA ONE Sterilcat)
  • Für ausreichend Bewegung deiner Katze sorgen
  • Umgebung deiner Katze sauber und hygienisch halten
  • Regelmäßige Toilettennutzung fördern (z.B. durch Standort und Sauberkeit der Toilette)
  • Faktoren wie Stress und Unterkühlung vermeiden
Tipp

Futter mit ausgewogenem Mineralstoffgehalt wie PURINA ONE Urinary Care oder PURINA ONE Sterilcat kann die Gesundheit der Harnwege unterstützen.

Wichtigster Fakt

Eine der häufigsten Erkrankungen bei Katzen ist die Harnstein- oder Harngriesbildung. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und reichen von genetischer Veranlagung, Stress, wenig Bewegung und falscher Ernährung bis hin zu viralen und bakteriellen Infektionen.

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