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Vier Sommermythen im Check
1
„Eisgekühlte Snacks und eiskaltes Wasser kühlen das Tier am besten ab.“
Falsch
Sehr kalte Snacks oder eiskaltes Wasser können empfindlichen Tieren Magen-Darm-Beschwerden bereiten. Frisches Wasser in kühler bis moderater Temperatur ist meist ausreichend.
Besser: Wasser zimmertemperiert anbieten. Eis-Snacks nur leicht angetaut und in kleinen Mengen füttern.
2
„Bei Hitze fressen Tiere weniger, also muss ich sie zum Fressen animieren.“
Falsch
Viele Hunde und Katzen nehmen bei hohen Temperaturen etwas weniger Futter auf und verlegen ihre Mahlzeiten lieber in kühlere Tageszeiten.
Besser: Kleinere Portionen anbieten und frisches Wasser bereitstellen. Bei länger deutlich vermindertem Appetit oder Krankheitsanzeichen tierärztlichen Rat einholen.
3
„Trockenfutter ist im Sommer hygienischer und daher besser.“
So nicht korrekt
Nass- und Trockenfutter können geeignet sein. Nassfutter enthält mehr Feuchtigkeit, Trockenfutter verdirbt bei Hitze weniger schnell.
Besser: Die passende Fütterungsart wählen und immer ausreichend frisches Trinkwasser anbieten.
4
„Katzen trinken automatisch genug, wenn sie Durst haben.“
Falsch
Manche Katzen gleichen einen niedrigen Wassergehalt der Nahrung nicht vollständig durch vermehrtes Trinken aus.
Besser: Frisches Wasser jederzeit verfügbar machen. Nassfutter kann zusätzlich zur Flüssigkeitsaufnahme beitragen.
Allgemeine Information. Bei Krankheitsanzeichen bitte tierärztlichen Rat einholen.