Was ist regenerative Landwirtschaft? Tun Sie etwas, um sie zu unterstützen?

Nachhaltigkeit

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Regenerative Landwirtschaft umfasst ein breites Spektrum an Weide- und Anbaumethoden, die auf die Wiederherstellung und das nachhaltige Management der Bodengesundheit durch die Bindung von organischem Kohlenstoff im Boden abzielen. Sie bietet zahlreiche Vorteile, wie z. B. die Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit (durch organische Substanz), die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt im Boden, die Bindung von Kohlenstoff aus der Atmosphäre im Boden (Kohlenstoffabbau), Erosionsschutz und verbesserte Wasserverfügbarkeit. Außerdem wird die Abhängigkeit von chemischen Düngemitteln reduziert, indem die Stickstoffkreisläufe für die Bodenfruchtbarkeit wiederhergestellt werden (z. B. durch die Einbeziehung von Leguminosen in die Fruchtfolgen und die Ausbringung von organischem Dünger).

Regenerative Landwirtschaft umfasst eine erhaltende Landwirtschaft, die 3 Hauptpraktiken beinhaltet:

Maximale Bodenbedeckung
Wenn der Boden von Pflanzen bedeckt ist, schützen sie ihn vor Erosion. Wenn sie sich zersetzen, liefern sie Nährstoffe an die unter der Oberfläche lebenden Mikroorganismen und Regenwürmer, die eine sehr wichtige Aufgabe erfüllen: Sie strukturieren den Boden, ohne dass Maschinen eingesetzt werden.

Minimale Bodenbearbeitung und Bodenstörung
Die Bodenbearbeitung nach jeder Ernte stellt den Boden auf den Kopf, tötet das Leben in ihm (Pilze, Bakterien, Regenwürmer...) und gibt CO2 an die Atmosphäre ab. Die Reduzierung der Bodenbearbeitung trägt dazu bei, den Kohlenstoff, die Artenvielfalt und die Wasserreserven im Boden zu erhalten, was diese Praxis umweltfreundlicher macht.

Diversifizierung der Fruchtfolge
Die Fruchtfolge hilft, das System widerstandsfähiger zu machen, indem sie Krankheiten minimiert und den Bedarf an zusätzlichen Düngemitteln reduziert, da verschiedene Pflanzen unterschiedliche Nährstoffe nutzen und wiederherstellen.

Die Vorteile der regenerativen Landwirtschaft sind vielfältig: Verhinderung von Bodenerosion, Verbesserung der Wasserqualität und -verfügbarkeit, Wiederherstellung der Artenvielfalt und Reduzierung von Treibhausgasen bzw. Bindung von CO2, was u.a. dazu beiträgt, die globale Erwärmung zu verhindern und sich ihr anzupassen.

Bei PURINA haben wir mehrere Pilotprojekte in Europa im Einsatz, die das Ziel haben, Landwirte vor Ort zu schulen und zu unterstützen, um regenerative Landwirtschaft zu implementieren und ihre langfristigen Vorteile für ihren Betrieb zu verstehen. Ein weiteres Ziel dieser Programme ist es, zu quantifizieren, wie viel Kohlenstoff durch die Anwendung dieser Praktiken tatsächlich vermieden und im Boden gebunden werden kann, sowie zu verstehen, was nötig ist, um sicherzustellen, dass dieses Modell für Landwirte attraktiv ist, um zu diesem regenerativen Ansatz überzugehen. Wir suchen aktiv nach weiteren Möglichkeiten, wie wir unsere Pilotinitiativen an unseren Hauptbeschaffungsstandorten für Inhaltsstoffe skalieren können.

Als nächstes erfahren Sie, was wir tun, um unseren Wasserverbrauch bei PURINA zu reduzieren.

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