Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.
Ihr Haustier, unsere Leidenschaft.
Frau mit Hund im Wald sitzend

Trauer um den Hund – Wie du den Tod deines Hundes bewältigst

5 min Lesezeit

Wenn unser geliebter Hund nicht mehr in unserem Leben ist, kommen Gefühle von Trauer und Leere in uns hoch. Für viele war der Hund wie der beste Freund – ganz einfach ein Familienmitglied. 
Der Hund stirbt und plötzlich ist nichts mehr, wie es war! Kräftezehrend ist die Zeit vor dem Ableben des Hundes als auch die Zeit danach. Wie soll man mit der Trauer um den Hund umgehen und über den Verlust des Hundes hinwegkommen? Was das Trauma des Todes um den Hund oft noch verschlimmert ist die Frage: Wie geht man mit dem Leichnam des Hundes um?
Wir haben für dich einen umfassenden Leitfaden erstellt, was du tun kannst, wenn dein Hund stirbt und wie du mit dem Verlust und der Trauer um deinen Hund fertig wirst. 

Abschied vom Hund

Wenn dein Hund stirbt und du Abschied von ihm nehmen musst, beginnt eine unglaublich traurige, emotionsreiche Zeit. Neben der tiefen Trauer, dem Abschied vom Hund, musst du dich mit den Themen „Was passiert mit meinem Hund?“ und „Was ist zu tun, wenn der Hund stirbt?“ befassen. Trotz tief sitzendem Schock über den Abschied von deinem Hund solltest du wissen, was jetzt zu tun ist!
Vorkehrungen, die du möglichst treffen solltest:

  • Bereite dich mental auf den Abschied vor. Mach dir Gedanken, ob du bei einer geplanten Einschläferung dabei sein möchtest und du die emotionale Stärke hast, die Situation auszuhalten. Jede Entscheidung, die du triffst, ist vollkommen in Ordnung.
  • Überlege dir wie du deinen Hund bestatten möchtest. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten wie die Beerdigung auf einem Tierfriedhof, auf einem Mensch-Tier-Friedhof oder im eigenen Garten. Du kannst deinen Hund auch in einem Tierkrematorium einäschern lassen oder deinen Tierarzt bitten, die Tierkörperbeseitigung zu übernehmen.
  • Wenn dein Hund Zuhause verstirbt, empfiehlt es sich den Leichnam bis zur Beerdigung kühl zu lagern. Wickel den Hundekörper in seine Kuscheldecke oder in ein Laken ein und positioniere ihn in seiner zusammengerollte Schlafposition. Erschrecke nicht, wenn dein verstorbener Hund Flüssigkeiten verliert, dies ist leider normal, denn nach seinem Tod hat er keine Kontrolle mehr über seine Körperöffnungen.

Wie mit der Trauer um den Hund umgehen?

Jeder Mensch geht anders mit der Trauer um seinen Hund um. Wir geben dir Tipps, wie du mit der Trauer um deinen Hund umgehen kannst.

Tipps im Umgang mit der Trauer um den Hund:

Jack Russell schläft in den Armen seines Besitzers
  • Lege für deinen Hund eine Gedenkstätte zu Hause an, z. B. ein Hundebild, Abdruck der Hundepfote oder pflanze im Garten einen Baum bzw. eine Pflanze, wo dein Hund begraben wurde. 
  • Spreche über deine Trauer. Teile dich Freunden und Familie mit und spreche offen über deine Gefühle. Vielleicht kennst du jemanden, der schon das Gleiche wie du durchlebt hat. 
  • Zum Thema „Trauer um den Hund oder eines anderen Haustieres“ bietet sich die Lektüre „Tiertrauer“ an. 

Kinder trauern um den Hund – unsere Tipps:

  • Rede mit deinem Kind über die Gefühle und Trauer um den Hund. Beantworte alle Fragen. 
  • Ab dem Grundschulalter verstehen Kinder den Tod besser. Setze dein Kind in Kenntnis, dass der Hund stirbt oder der Hund eingeschläfert werden muss. 
  • Frage dein Kind, ob es sich vom Hund verabschieden möchte. Auch bei Einschläferung des Hundes sollte dein Kind möglichst vorab informiert sein. 
  • Symbolisch vom Hund Abschied nehmen: Abschiedsbrief deines Kindes an den Hund, eine Kerze anzünden und neben dem Hundefoto aufstellen.
  • Kinderbücher, damit Kinder besser mit der Trauer um den Hund umgehen können:
    • Malu und der Luftballon“
    • „Wenn der eigene Hund stirbt“
    • „Wenn Engel bellen“ 
    • „Bikos letzter Tag“

Dein Hund ist gestorben. Finde Trost!

Dein Hund ist gestorben und du suchst nach Trost. Diesen enormen Verlustschmerz können Hundebesitzer und Hundeliebhaber nachvollziehen – nicht unbedingt andere. 

Welpe gibt seinem Besitzer Pfötchen

In der Verzweiflung stellt sich gleichzeitig die Frage: „Ist es legitim, so um einen Hund zu trauern?“ Die Antwort lautet: „Ja!“

In der Vergangenheit war dein Hund dein Seelentröster und eine kraftvolle Energiequelle. Doch wer schenkt dir Trost, wenn es um deinen verstorbenen Hund geht? Wenn Freunde und Familie dich mit deiner Trauer allein lassen. Hilfe und Trost findest du hier!

  • Tierseelsorge: Einfühlsame Mitarbeiter hören dir zu. Erzähle ihnen, dass dein Hund gestorben ist und du Trost benötigst.
  • Forum-Hilferuf.de: In diesem Forum sind Gleichgesinnte wie du, deren Hund gestorben ist und Trost suchen. 

Wohin mit dem verstorbenen Hund?

Dein Hund ist verstorben. Wohin mit dem Leichnam? Wir informieren dich über die verschiedenen Möglichkeiten.

Du kannst deinen Hund einäschern lassen. Das Hunde Krematorium bietet die Einzeleinäscherung und die Sammeleinäscherung mit anderen Tieren an. Wenn du dich für eine Einzeleinäscherung entscheidest, kannst du die Urne des Hundes mitnehmen. Die Urne kannst du zu Hause an einen besonderen Platz mit einem Hundefoto und Pfoten Abdruck aufstellen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass du die Asche deines Hundes auf euren Lieblingsplätzen oder Lieblingsspazierwegen verstreust.

Neben der Einäscherung gibt es noch die Möglichkeit der Beerdigung. Du kannst deinen Hund durch ein Krematorium bestatten lassen. In Deutschland gibt es ca. 50 Friedhöfe für Tiere mit Tiergräbern, die du mieten kannst. Wer eine gemeinsame Ruhestätte für Hund und Mensch sucht, so gibt es Tier-Mensch-Friedhöfe. Wir empfehlen, dies in einem Testament als Nachlass festzuhalten.

Eine Bestattung deines Hundes im Garten ist möglich, wenn sich dein Grundstück nicht in einem Wasserschutzgebiet oder Naturschutzfläche befindet. Es gibt jedoch kommunale Bestimmungen, die zu beachten sind. Frag am besten deinen Tierarzt oder im zuständigen Rathaus nach den Vorgaben.